Risiko für Kleinkinder

Verletzungsgefahr für Kinder: Kaufland ruft Freizeitprodukt zurück

Kaufland hat eine Kinderschaukel aus dem Sortiment zurückgerufen, da bei dem Produkt vor allem für Kleinkinder Verletzungsgefahr bestünde.

Neckarsulm - Für viele Kinder gibt es in der heißen Jahreszeit sicher nichts Schöneres, als draußen mit den Freunden zu spielen, über den Rasen zu tollen oder beim Schaukeln eine frische Brise Sommerluft abzubekommen. Wer für seine Sprösslinge in letzter Zeit beim Einzelhandels-Giganten Kaufland* deshalb eine eigene Schaukel erworben hat, muss diese nun aber eventuell wieder zurückgeben. Denn für ein solches Produkt wurde von dem Unternehmen ein dringender Rückruf gestartet. Aufgrund von einer Instabilität bestünde für Kleinkinder bei der spaßigen Montur nämlich Verletzungsgefahr.

Rückruf bei Kaufland: Die „Kinderschaukel 3 in 1“ kann brechen (siehe Markierungen) und ist damit für Kleinkinder gefährlich.

Kaufland-Rückruf: Kinderschaukel birgt Verletzungsgefahr

Wie das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm in einer Pressemitteilung berichtet, handelt es sich bei dem fehlerhaften Artikel um die „Kinderschaukel 3 in 1“ mit der GTIN-Kennung 4337185020933. Diese soll von März 2017 bis August 2021 bei der Supermarkt-Kette mit dem markanten weiß-roten Logo erhältlich gewesen sein. Laut Kaufland läge sich das Problem in einer Instabilität der Konstruktion. Teile des Mittelstücks könnten demnach wegbrechen, weshalb ein Kind aus der Schaukel rutschen könnte. Vor allem Kleinkinder im Alter von sechs bis 36 Monaten wären davon besonders betroffen.

Kaufland-Kunden werden darum gebeten, dem Rückruf unbedingt zu folgen und von einer weiteren Verwendung des Produkts abzusehen. Zum Glück soll der fehlerhafte Artikel aber sofort aus dem Sortiment genommen worden sein und könne in sämtlichen Kaufland-Filialen zurückerstattet werden, wie der Einzelhandels-Gigant mitteilt. Der ursprüngliche Kaufbeleg wäre dafür nicht nötig. (le) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Nicht nur bei Kaufland kam es in letzter Zeit zu dringenden Rückrufen. Beim Schwesterunternehmen Lidl wurde erst vor kurzem aufgrund akuter Gesundheitsgefahr eine Fertig-Nudelsoße aus dem Sortiment genommen*. Beim Konkurrenten Rewe warnte man hingegen vor einem für Allergiker möglicherweise schädlichen Parmesankäse*.

Rubriklistenbild: © dpa/Jens Wolf; Screenshot/Pressemitteilung Kaufland (Fotomontage)

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