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Krankenkassen warnen vor übler Telefon-Abzocke – So schützen Sie sich am besten

Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeiter von Krankenkassen aus.
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Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeiter von Krankenkassen aus.

Eine Krankenkasse warnt vor einer Telefon-Abzocke. Kriminelle kontaktieren Kunden, um an ihr Geld zu kommen. So schützt man sich am besten.

Kassel - Die AOK Sachsen-Anhalt warnt in einer Pressemitteilung vor einer neuen Betrugsmasche: Offenbar häuften sich in den vergangenen Wochen Anrufe von Kriminellen, die sich als Mitarbeiter von Krankenkassen oder anderen Institutionen ausgaben. Die Stimmen der Anrufer hätten „wie eine Bandansage“ geklungen, berichten die Betroffenen.

Den Krankenkassen-Kunden sei aufgefallen, dass sich die Anrufe oft um Pflegeversicherungen drehten. „Die Betrüger spielen bewusst mit der Angst unserer Versicherten und behaupten, es würde kein Versicherungsschutz bestehen oder etwas mit dem Pflegegrad oder den Pflegehilfsmitteln nicht stimmen“, heißt es vonseiten der AOK. Meist laufe es darauf hinaus, dass Versicherte ein Zusatzpaket kaufen sollen.

Krankenkassen-Kunden von AOK und Co. im Visier: Die neue Masche hat nur ein Ziel

Die Masche hat nur ein Ziel: Die Betrüger wollen über Nutzer- und Kontodaten letztlich an das Geld der Opfer kommen.

Wer einen solchen Betrugsanruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden, rät die AOK. Krankenkassen-Kunden sollten spätestens dann skeptisch werden, wenn die Anrufer nach Daten wie der Bankverbindung über das Telefon erfragen. Solch sensible Daten werden von echten Krankenkassen-Mitarbeitern niemals über das Telefon abgefragt, so die AOK. Selbst wenn angebliche Angestellte vor der Haustür stehen und die Konto-Daten verlangen, sollten Betroffene besonders vorsichtig sein.

AOK und Co.: Kunden sollten Betrug bei Krankenkasse und Polizei melden

Wenn Kunden an der Seriösität einer Anfrage Zweifel haben, können sie sich immer bei einem Krankenkassen-Kundencenter oder über die Service-Hotline einer Institution informieren. Die AOK bittet in der Pressemitteilung darum, dass etwaige Betugsversuche bei der Krankenkasse und bei der Polizei gemeldet werden sollten. (Jan-Frederik Wendt)

Erst vor kurzer Zeit hatte die Sparkasse ihre Kunden vor einer neuen Betrugsmasche gewarnt - und erklärt, wie sie sich vor den Kriminellen schützen können.

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