Geschmack geht häufig verloren

Ob Eier oder Produkte aus Milch: Welche Lebensmittel nicht ins Gefrierfach gehören

Überreste landen häufig im Gefrierfach. Dabei eignen sich viele Lebensmittel überhaupt nicht zum Einfrieren und büßen daher unter anderem an Geschmack ein.

  • Nicht alle Lebensmittel eignen sich für das Gefrierfach.
  • Einige Produkte können eingefroren werden, verlieren allerdings an Geschmack.
  • Der Zustand der Lebensmittel ist beim Einfrieren oft entscheidend.

Kassel - In das Gefrierfach und in die Tiefkühltruhe gehört nicht unbedingt nur Tiefkühlkost aus dem Supermarkt, sondern auch Reste vom Abendessen, frisches Gemüse oder Brot. Wer clever portioniert kann damit einiges an Geld und Zeit sparen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass sich einige Lebensmittel nicht zum Einfrieren eignen.

Lebensmittel einfrieren: Salat eignet sich nicht - Kartoffeln nur in verarbeiteter Form

Blattsalat ist eines der vielen Lebensmittel, die man nicht einfrieren sollte, so der Online-Ratgeber Utopia. Darunter fällt unter anderem der klassische Kopfsalat, wie auch Eichblatt, Eisbergsalat oder auch Blattspinat. Sie allesamt sollen matschig werden und sich daher roh nicht mehr genießen lassen, wobei es im Falle des Blattspinats nicht unbedingt etwas ausmache, da man diesen ja ohnehin kocht.

Zudem sei es auch keine gute Idee, Kartoffeln einzufrieren. Das in Teilen Deutschlands auch als „Erdapfel“ bekannte Gemüse verliere nach dem Auftauen seine Konsistenz und werde matschig. Auch soll sich der Geschmack der Kartoffel ändern und nach dem Einfrieren ungewohnt süßlich schmecken. Verarbeitete Kartoffeln, wie etwa Kroketten oder Pommes, lassen sich hingegen problemlos einfrieren.

Lebensmittel im Gefrierfach: Käse verliert beim Einfrieren an Geschmack - Obst wird oft matschig

Käse ließe sich zwar einfrieren, allerdings verliere er an Geschmack. Laut Utopia soll sich außerdem die Konsistenz der Lebensmittel verändern. Wer einen Hartkäse wirklich einfrieren möchte, sollte ihn daher später nur noch zum Kochen oder Überbacken nutzen. Überhaupt nicht für das Tiefkühlfach eigne sich Weichkäse, da dieser nach dem Auftauen flockig und matschig werden soll. Dies gelte ohnehin für viele Milchprodukte, vor allem für jene mit hohem Fettgehalt wie Sahne, Vollmilch und Joghurt.

Lebensmittel einfrieren: Nicht alle Produkte vertragen die Aufbewahrung im Tiefkühlfach. (Symbolfoto)

Auch wasserreiches Obst und Gemüse, wie etwa Tomaten, Gurken, Trauben, Melonen und Beeren, gehört laut dem Online-Magazin in kein Gefrierfach. Erneut soll eine matschige Konsistenz wie auch bei anderen Lebensmitteln die Konsequenz sein. Wer sich daran nicht stört und Beeren beispielsweise für einen Smoothie verwenden möchte, kann das Obst einfrieren und später für einen vitaminreichen Drink nutzen.

Eier einfrieren? Zustand der Lebensmittel ist entscheidend

Eier sind sehr vielfältig verwendbar, doch kann man die braunen und weißen Tierprodukte auch einfrieren? Das kommt ganz darauf an, in welchem Zustand sich die Lebensmittel befinden. Sind die Eier roh, könnten die Schalen platzen, so Utopia. Bereits gekochte Eier sollen hingegen nach dem Auftauen gummiartig werden. Lediglich bereits aufgeschlagene Eier sollen einige Wochen lang im Gefrierfach gelagert und hinterher zum Backen oder Kochen verwendet werden können.

Lebensmittel im Gefrierfach: Knoblauch und Kuchen einfrieren? Lieber nicht

Auch diese beiden Lebensmittel sollten laut Utopia nicht eingefroren werden, und das, obwohl man beide Produkte auch aus dem Tiefkühlfach im Supermarkt kennt und sie sicher schon einmal zu Hause eingefroren hat. Die Rede ist von Süßspeisen und Knoblauch. In letzterem Fall ist das Einfrieren an sich zwar unbedenklich, jedoch soll das Lauchgewächs in der Gefriertruhe an Geschmack und Aroma einbüßen.

Bei gelatinehaltigen Speisen wie zum Beispiel Kuchen und Pudding hingegen sollen die Bindungen während des Gefrierprozesses leiden. Dadurch werde die Creme häufig flüssig, was wiederum zu einer Konsistenzveränderung der Süßspeise führen könnte. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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