Corona-Einkauf

Lidl-Kunde beobachtet Mann beim Hamsterkauf - und verliert völlig die Fassung

Während der Corona-Krise beobachtet ein Kunde bei Lidl einen Mann beim Hamsterkauf. Er verliert völlig die Fassung. Jetzt meldet sich Lidl zu Wort.

  • Während des zweiten Corona-Lockdowns nehmen Hamsterkäufe wieder zu.
  • Ein Kunde beschwert sich nun auf bei Facebook bei Lidl.
  • Der Discounter meldet sich daraufhin zu Wort.

Osnabrück - Die steigenden Corona-Infektionszahlen sorgen mancherorts auch wieder vermehrt für Hamsterkäufe. So auch in Osnabrück (Niedersachsen), wo ein Lidl-Kunde aus der Fassung gerät, als er einen Mann beim Hamsterkaufen beobachtet.

Wie der Mann auf Facebook beschreibt, beobachtete er einen Kunden dabei, wie dieser ein Lidl mit einem „halben Einkaufswagen“ voll mit Weizenmehl verlassen hatte. Zuvor will der Mann gesehen haben, dass der Kunde an der Kasse normal zahlen konnte und auf keine aktuellen Kaufregeln hingewiesen wurde. Anschließend soll das Regal sogar leer gewesen sein.

Hamsterkäufe während Corona: Lidl-Kunde soll kompletten Weizenvorrat mitgenommen haben

Weiter bezeichnet der Kunde solch ein Verhalten als „asozial“ und bittet den Discounter darum, alltägliche Lebensmittel wie Mehl künftig nur noch in haushaltsüblichen Mengen abzugeben, ähnlich wie es bereits im Frühjahr während des Corona-Lockdowns der Fall war.

Lidl meldet sich zu Wort - Kritik an Kundenverhalten während der Corona-Pandemie

Lidl lässt nicht lange auf sich warten und antwortet, dass man die Sorgen verstehe. Darüber hinaus arbeite man jeden Tag und jede Nacht daran, die Versorgung in allen Filialen in ganz Deutschland sicherzustellen. Zudem werden die Filialen jeden Tag erneut beliefert, weswegen keine Notwendigkeit bestehe, viel mehr zu kaufen als nötig, so der Discounter weiter.

Währenddessen schalten sich auch andere Facebook-Nutzer ein, die zum Teil das Verhalten der Verkäufer nachvollziehen können, aber auch das Verhalten vieler Kunden während der Corona-Pandemie kritisieren.

Die Corona-Krise sorgte in der Vergangenheit für Hamsterkäufe. Auf Facebook beschwert sich ein Mann jetzt beim Discounter Lidl über einen Hamsterkäufer. (Symbolfoto)

Während der Corona-Krise beobachtet ein Kunde bei Lidl einen Mann beim Hamsterkauf und verliert die Fassung. Der Discounter meldet sich zu Wort.

Osnabrück - Auch der Mann, der sich mit seiner Beschwerde an Lidl gewendet hatte, meldet sich wieder zu Wort und wirkt weiterhin unzufrieden. Er betont, dass es ihm bewusst sei, dass genug Lebensmittel vorhanden seien, zumindest wenn „jeder normal einkaufen würde“.

Allerdings meint der Kunde, dass wenn „einer anfängt wieder Massen an Mehl etc.“ zu kaufen, würden es bald alle tun. Das „Ende vom Lied“ wäre dann, dass Logistiker nicht hinterherkommen würden. Lidl müsse in Zeiten von Corona solchen Szenarien mit mehr Achtsamkeit entgegenwirken. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Bodo Marks/dpa

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