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Neues System für Preise bei Lidl: Das müssen Kunden jetzt wissen

Lidl will sein Preissystem ändern – und die Filialen damit attraktiver für Kunden machen. Das müssen Sie jetzt über die Neuerungen wissen.

Kassel – Supermarktketten arbeiten in Deutschland ständig an der Modernisierung ihrer Filialen. Ein autonomes Kassensystem, das bei Rewe und Edeka beispielsweise auf Kassenpersonal verzichtet, ist nur ein Teil davon. Der Discounter Lidl will nun einen Schritt weiter gehen und ein neues Preissystem einführen, welches das Einkaufen erleichtern und den Supermarkt-Besuch für Kunden attraktiver gestalten soll.

Lidl plant ein neues Preissystem, mit dem sich Kunden in der Filiale besser zurechtfinden sollen. Derzeitige Preisschilder aus Papier sollen dabei durch elektrische Schilder ersetzt werden.

Neue Preisschilder bei Lidl: Kunden sollen sich besser orientieren können

In zahlreichen Lidl-Filialen in Deutschland sollen bald bunte Preisschilder, sogenannte „Electronic-Shelf-Labels“ (ESL), leuchten. Je nach Artikel und Produktgruppe soll die Umrandung des elektrischen Preisschilds in einer bestimmten Farbe leuchten.

Ein beliebter Discounter in Deutschland will sein Preissystem ändern und die Filialen damit attraktiver für Kunden machen. (Symbolbild)

Folgende Gruppierungen und Farben sind für den Discounter Lidl bisher festgelegt:

  • weiße Preisschilder: Standardprodukte
  • grüne Preisschilder: Bio-Produkte
  • orange Preisschilder: glutenfreie Produkte
  • rote Preisschilder: reduzierte Produkte

Digitale Preisschilder bereits bei Lidl im Test - Erleichterung für Kunden und Personal

Bisherige Preisschilder bei Lidl konnten nur drei Farben auf statischen Etiketten aus Papier darstellen. Weitere Farben für die elektronischen Preisschilder seien Medienberichten zufolge derzeit noch in Planung. Neben einer schnelleren Orientierung an den Supermarktregalen sollen die digitalen Preisschilder ein kundenfreundliches Einkaufserlebnis ermöglichen. Derzeit werden die elektronischen Preisschilder bereits in einigen Lidl-Märkten in Deutschland getestet, wie beispielsweise das Verbraucherportal Chip.de berichtet

Nicht nur für Kunden sollen die neuen Preisschilder Erleichterung bringen, auch für das Personal in den Discountern soll die Arbeit durch das neue System verbessert werden. Mit den digitalen Preisschildern müssen die Etiketten bei Lidl nicht mehr händisch geändert und beschriftet werden.

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Angaben zur Menge, Verpackungseinheiten oder Reduzierungen können dank des digitalen Systems täglich von der Firmenzentrale festgelegt werden. So soll es auch möglich sein, schnell auf kurzfristige Preisschwankungen zu reagieren. In Deutschland werden digitale Preisschilder bei Supermärkten und Discountern immer beliebter. Aldi Süd testet die Schilder bereits ebenfalls in einigen Filialen. (Helena Gries)

 

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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