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Frau knackt Lotto-Jackpot – Doch der Job ihres Mannes macht ihr einen Strich durch die Rechnung

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Von: Christoph Gschoßmann

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Nicht allen Lotto-Gewinnern hat die Million auch Glück gebracht. (Symbolfoto)
Nicht allen Lotto-Gewinnern hat die Million auch Glück gebracht. (Symbolfoto) © Fredrik von Erichsen/dpa

Einmal im Lotto gewinnen und dann ausgesorgt haben – davon träumen viele Spieler. Doch drei Frauen aus Kanada können sich (noch) nicht an ihrem Gewinn erfreuen.

München – Nur wer mitspielt, kann gewinnen, heißt es in der Lotto-Werbung – aber was, wenn man tatsächlich gewinnt, aber nichts davon hat? Einen solchen Fall gab es nun in Kanada. Dort räumte eine Tippgemeinschaft von drei Frauen tatsächlich einen Millionen-Jackpot ab. Doch weil einer der Ehemänner der Beteiligten Probleme macht, bekommen sie jetzt statt ihres Millionengewinns womöglich gar nichts. Darüber berichtet unter anderem Baytoday.ca.

Die drei Tipperinnen aus der 50.000-Seelen-Stadt North Bay im kanadischen Bundesstaat Ontario konnten ihr Glück kaum fassen: Genau eine Million kanadische Dollar, also umgerechnet etwa 685.000 Euro, betrug ihr Gewinn. Patti Chamberlain, Judith McIntyre und Karin O‘Reilly wollten das viele Geld fair durch drei teilen. Aber dabei hatten sie die Rechnung ohne den Ehemann von Judith McIntyre gemacht, berichtet tz.de.

Lotto: Ehemann der Gewinnerin arbeitet in der „falschen“ Branche

Dabei gab es bei dem Paar weder Streit um das Geld, noch befinden sie sich in einem Trennungsprozess. Nein, Probleme macht der Job des Mannes. Wie es der Zufall will, arbeitet dieser für die Lottogesellschaft. Das machte jene dann aber stutzig: Hatte der Ehemann die Möglichkeit, dem Glück der drei Damen auf die Sprünge zu helfen? Genau das will die Organisation nun prüfen. Der Vorfall zählt laut den Statuten als „Insidergewinn“.

Bis diese Prüfung abgeschlossen ist, soll allerdings nicht ein Cent ausgezahlt werden. Für Gewinne ab 10.000 Dollar ist dies ein Standardprozess – angeblich, um sicherzustellen, dass keine weiteren Ansprüche auf das Gewinnlos erhoben werden. Am 30. September 2022 war die erfolgreiche Ziehung, und die Prüfung dauert (Stand: 20. Januar 2023) immer noch an – erst am 15. Februar 2023 soll endlich Geld fließen. Und vielleicht brauchen Sie dann sogar Hilfe von einer Gewinnberaterin. (cgsc)

Anmerkung der Redaktion: Glücksspiel kann süchtig machen. Wer meint, an Spielsucht erkrankt zu sein oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Etwa bei der Bundeszentrale für ganzheitliche Aufklärung.

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