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„Mir fehlen die Worte“: Kunden terrorisieren Edeka-Verkäufer – dann fließen Tränen

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Von: Robin Dittrich

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Die Weihnachtszeit soll eigentlich für Besinnlichkeit stehen. Für einige Edeka-Kunden bedeutete sie jedoch Stress – das ließen sie einen Mitarbeiter spüren.

Hamburg – Die Weihnachtstage sind vorbei, für viele Menschen bedeuteten sie Festmahle und Geschenke. Doch nicht alle Verbraucher konnten die Zeit genießen. Einige hatten an Weihnachten mit Stress zu kämpfen. Der wurde dann offensichtlich vielerorts an Mitmenschen ausgelassen – wie beispielsweise an einem Verkäufer bei Edeka in Norderstedt in Schleswig-Holstein, wie 24hamburg.de schreibt.

Unternehmen:Edeka
Gründung:25. November 1907 in Leipzig
Sitz:Hamburg
Mitarbeiter:404.900 (Stand: 2021)

Nach Ärger in Edeka: Mutter ruft zu mehr Verständnis für ihren Sohn auf

Mit weißen Weihnachten hat es im Jahr 2022 nicht geklappt. Ob das einigen Menschen in Deutschland auf die Stimmung geschlagen hat? Oder waren es ungewollte Geschenke, die die Stimmung vermiesten? Einige behielten ihren Weihnachts-Frust jedenfalls nicht für sich, sondern luden ihn anderweitig ab. Davon berichtete eine Mutter auf Facebook. Ihr bei Edeka in Norderstedt (Schleswig-Holstein) arbeitender Sohn musste an Heiligabend einiges einstecken. Hier gibt es die ganze Geschichte.

„Liebe Norderstedter und Menschen aus der Umgebung, ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest.“ So begann sie ihre Erzählungen auf Facebook. Dann sprach sie etwas an, dass sie an Weihnachten ungläubig werden ließ. Ihr Sohn verdiente sich an Heiligabend ein paar Euros dazu, indem er bei Edeka an der Kasse arbeitete. Dabei versuchte er „den ganzen Tag dafür zu sorgen, euch glücklich zu machen“, schrieb die Mutter des Jungen. Doch alle Mühen, das frühe Aufstehen um 5.30 Uhr und beste Absichten halfen nicht weiter – viele Kunden benahmen sich ordentlich daneben.

Mutter beschwert sich auf Facebook, weil ihr Sohn an Weihnachten von Edeka-Kunden beschimpft wurde.
Mutter beschwert sich auf Facebook, weil ihr Sohn an Weihnachten von Edeka-Kunden beschimpft wurde. (Symbolbild) ©  Joerg Boethling/Imago (Montage)

Edeka-Kassierer kassiert unschöne Worte an Weihnachten – dann fließen Tränen

„Mein Sohn musste sich von euch arg beschimpfen lassen“, führte die Mutter weiter aus. Die Gründe dafür schienen vielfältig zu sein. Dabei ging es um ausverkaufte Waren, nicht funktionierende EC-Karten oder die Tatsache, dass keine weiteren Kassen geöffnet wurden. Alles Dinge, die ein Verkäufer nicht zwingend zu verantworten hat. Für die Mutter des Studenten ohnehin kein Grund, den aufkommenden Frust am Gegenüber auszulassen. Die Folge der offenbar anhaltenden Beschimpfungen: „Er ging heimlich auf die Toilette, um zu weinen, weil er sich das Ganze sehr zu Herzen genommen hat.“

Unverständnis hatte die Mutter vor allem, weil ihr Sohn alles dafür tat, um „EUCH die letzten Wünsche zu erfüllen.“ Dann startete sie einen Aufruf: „Ich hoffe sehr, dass der eine oder andere dies liest und sein Verhalten einmal reflektiert.“ Auch in den Kommentaren unter dem Facebook-Post reagierten die Nutzer verständnislos. „Mir fehlen die Worte, was ist nur mit den Menschen los?“ und „Leider ist es nicht nur im Einzelhandel so“, kommentierten einige User. Ob die Botschaft auch auf dem Display und den Herzen der schimpfenden Edeka-Kunden angekommen ist, ist fraglich. Dass es beim Einkaufen auch kurios zugeht, zeigt diese Aktion, über die tz.de berichtet: Mann soll Schnittlauch bei Aldi kaufen – Fail wird zum viralen Lacher.

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