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Lästige Mückenstiche: Ein Hausmittel hilft gegen den Juckreiz

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Von: Lea-Sophie Mollus

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Mücken werden im Sommer schnell zur Plage. Die juckenden Stiche sind dabei besonders nervig. Ein Hausmittel macht dem Juckreiz den Garaus. 

Kassel – Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen: Der Sommer kommt. Einen üblen Beigeschmack hat das Ganze aber. Die Rede ist von den lästigen Mücken, die mit ihrem Stechrüssel Blut aus der Haut saugen und unschöne geschwollene Stellen sowie nervigen Juckreiz hinterlassen. Um Mücken zu vertreiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Hausmittel – auch, um den Juckreiz loszuwerden.

Salben aus der Apotheke, Spucke, Zwiebeln, elektronische Stichheiler mit Hitze, mit den Fingernägeln ein „X“ auf die Stelle drücken: Viele dieser Dinge hat bestimmt jeder bereits ausprobiert, der schon einmal einen Mückenstich hatte. Doch der lästige Juckreiz hört einfach nicht auf. Ein praktisches Hausmittel kann Abhilfe schaffen – und das ist an jeder Ecke zu finden.

Mücke in Nahaufnahme beim Stich in menschliche Haut
Die lästigen Stechmücken sorgen im Sommer für Juckreiz, ein unangenehmes Gefühl und Schwellungen. Verschiedene Mittel helfen gegen den Juckreiz. © Andreas Gora/Imago

Salbe gegen Mückenstiche: Den Juckreiz ganz einfach mit einem Hausmittel bekämpfen

Spitzwegerich, auch als Spießkraut, Lungenblattl oder Schlangenzunge bekannt, hilft gegen den Juckreiz nach einem Mückenstich. Darüber informiert mein-schoener-garten.de. Wie sein Name schon sagt, wächst er am Wegesrand, ist aber auch auf Wiesen zu finden. Zu erkennen ist Spitzwegerich an seinen spitz zulaufenden Blättern mit Längsrillen und kleinen weißen Härchen. Er wird bis zu 60 Zentimeter hoch, trägt weiße Ähren und ist von Frühjahr bis September zu finden.

Ein Hausmittel gegen Juckreiz: Salbe mit Spitzwegerich hilft nach Mückenstichen

Spitzwegerich enthält entzündungshemmende und antibakterielle Stoffe sowie Gerbstoffe, die die Wundheilung unterstützen. Neben Mückenstichen soll er aber auch bei Hautreizungen, Brennnesseln oder kleinen Schrammen wirksam sein.

Dazu entweder einfach die Blätter pflücken, zerreiben und auf den Stich drücken, oder – um die Wirkung zu konservieren – eine Spitzwegerichsalbe herstellen. Dann lässt sich die Wirkung der Pflanze unabhängig von der Jahreszeit nutzen.

Spitzwegerichsalbe selbst herstellen:
Eine Hand voll frische Spitzwegerichblätter
100ml Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
12g Bienenwachs

Spitzwegerich gegen Juckreiz bei Mückenstichen: Wirkung in Form einer Salbe konservieren

Dazu den Spitzwegerich kleinschneiden und in ein desinfiziertes Schraubglas füllen, das Glas mit Öl auffüllen, sodass die Blätter bedeckt sind und das Ganze gut verschlossen zwei Wochen lang ziehen lassen – täglich einmal schütteln. Dann durch ein feines Sieb mit Baumwolltuch drin filtern und das fertige Öl zusammen mit dem Bienenwachs erhitzen. Die fertige Salbe und Schraubgläser oder ähnliche Gefäße umfüllen, so ist sie mehrere Monate lang haltbar.

Als wären die kleinen Blutsauger nicht schon lästig genug, werden es in Deutschland immer mehr. Auch breiten sich gefährliche Mücken-Arten hierzulande aus. (Lea-Sophie Mollus)

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