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Whatsapp: Werden Chats mitgelesen? Diese Tricks sorgen für Sicherheit

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Von: Lucas Maier

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Whatsapp hat immer wieder mit Sicherheitslücken zu kämpfen. Mit diesen Tricks schützen Sie sich vor ungewollten Mitlesern.

Kassel – Immer wieder stehen Facebook, WhatsApp und Co. in der Kritik: Der Grund ist nicht selten fehlende Datensicherheit. Da bei vielen ein Großteil der digitalen Kommunikation mittlerweile über WhatsApp erfolgt, ist die Angst das mitgelesen werden könnte dementsprechend hoch.

Ein Einfallstor für ungewollte Mitlesende, ist die Funktion „WhatsApp Web“, wie Netzwelt schreibt. Mit einem einfachen Trick kann hier die Spionage jedoch unterbunden werden. Wir haben zusammengefasst, wie man sich bei WhatsApp schützen kann.

Nachrichten mitlesen: Was sagt das Gesetz zu meinen WhatsApp Nachrichten

Die Sicherheit bei WhatsApp wird quasi seit Bestehen der App von Vielen angezweifelt. Doch wie ist eigentlich die rechtliche Situation? Erfasst das Gesetz die Kommunikation über WhatsApp überhaupt?

Die Antwort ist kurz und einfach: Ja! Geregelt ist das Ganze im Telekommunikationsgesetz (TKG). Dieses Besagt, dass eine schriftliche Erlaubnis für die Überwachung vorliegen muss, das schreibt Netzwelt. Andernfalls stellt das Mitlesen von Nachrichten oder eine Standort-Überwachung des Smartphones eine Straftat dar. Dies gilt für Erwachsene, bei Kindern befindet sich die Überwachung durch die Eltern in einer Grauzone.

Sicherheit bei WhatsApp: Diese Tricks helfen beim Schutz der eigenen Nachrichten. (Symbolbild)
Sicherheit bei WhatsApp: Diese Tricks helfen beim Schutz der eigenen Nachrichten. (Symbolbild) © Jakub Porzycki/Imago

Whatsapp über den Browser: „Whatsapp Web“ kann aber zur Gefahr werden

Menschen lesen aus unterschiedlichsten Gründen Nachrichten anderer Personen mit. Sei es aus Eifersucht, Verlustangst oder einfach aus Neugier, die Betroffenen wollen dies zumeist jedoch nicht.

Über den Dienst „WhatsApp Web“ können Nutzerinnen und Nutzer auch über einen Internetbrowser von einem beliebigen Gerät aus, auf WhatsApp zugreifen. Die einfache Bedienung des Dienstes ermöglicht es jedoch auch Dritten, auf die WhatsApp-Chats zuzugreifen. Hierfür reicht es, wenn ein QR-Code gescannt wird.

Kein Mitlesen über „WhatsApp Web“ mehr: So kann die Verbindung unterbrochen werden

Wer Angst davor hat, dass seine Nachrichten über „WhatsApp Web“ mitgelesen werden, kann dies mit einem einfachen Trick unterbinden. In WhatsApp kann nämlich eingesehen werden, welche Geräte berechtigt sind, Nachrichten einzusehen und zu senden. Und so wird man ungewollte Mitleser los:

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte nachdem ein unzulässiger Zugriff über „WhatsApp Web“ festgestellt wurde, der Gerätecode geändert werden. Hierfür muss in den WhatsApp-Einstellungen lediglich auf den QR-Code neben dem Nutzernamen geklickt werden. Hier kann dann über die drei Punkte oben rechts, der Code zurückgesetzt werden.

Überwachung von WhatsApp: Diese Einstellungen sollten geändert werden

WhatsApp kann jedoch auch über andere Wege überwacht werden. Im Internet gibt es verschiedene Anbieter, die eine solche Überwachung professionell anbieten. Hier ist häufig die Installation einer Spionage-App auf dem betreffenden Smartphone notwendig, wie Netzwelt berichtet.

Um den bestmöglichen Schutz bei WhatsApp zu ermöglichen, sollten folgende Einstellungen und Vorkehrungen getroffen werden:

Wie bei allen Messenger Diensten, sollte auch bei WhatsApp darüber nachgedacht werden, welche Inhalte, Bilder oder Informationen darüber verschickt werden. Denn eine hundertprozentige Sicherheit kann hier nie gewährleistet werden. Vorsicht gilt bei WhatsApp nicht nur bei den Daten, auch vor Betrügern sollte man sich in dem Messenger in Acht nehmen, wie ein Fall aus Kassel zeigt. (lm)

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