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Amazon-Kunden aufgepasst – Verbraucherzentrale erklärt, wie sie den Betrug erkennen

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Von: Vincent Büssow

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Verbraucher aufgepasst: Betrüger haben es aktuell auf Amazon-Kunden abgesehen. Die Verbraucherzentrale warnt jetzt vor einem besonders heimtückischen Trick.

Kassel – Betrüger im Netz lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Erst vor Kurzem gab unter anderem die Bundesnetzagentur bekannt, dass sich Spam-Anrufe in Deutschland zuletzt gehäuft haben. Auch hat die Verbraucherzentrale dementsprechend alle Hände voll zu tun, um vor den aktuellsten Maschen zu warnen. Jetzt meldet der Verband ein besonders heimtückisches Manöver, das sich an die Kunden des Onlineriesen Amazon richtet.

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Die Verbraucherzentrale warnt vor einer heimtückischen Betrugsmasche: Die Täter verschicken E-Mails, in denen von einer Sperrung des Amazon-Kontos die Rede ist. (Symbolbild) © Christin Klose/dpa

In einigen Postfächern ist vor Kurzem eine E-Mail mit dem Betreff „Amazon-Konto gesperrt“ gelandet. Seriös geschrieben und authentisch in den Farben des Onlinehändlers gehalten, ist darin von einem Problem mit dem Rechnungskonto die Rede. Es soll nicht möglich gewesen sein, dieses zu verifizieren, weshalb der Amazon-Account „aus Sicherheitsgründen“ vorübergehend gesperrt sei. So weit, so ärgerlich.

Betrug im Internet: Verbraucherzentrale warnt vor falschen Amazon-Mails

Die Empfänger werden in der Mail aufgefordert, sich über einen beigefügten Button bei Amazon anzumelden, um ihre Rechnungsinformationen zu aktualisieren. Nur so könne das Konto weiterhin verwendet werden. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um einen klassischen Fall von Phishing, also Online-Betrug, wie auch die Verbraucherzentrale meldet.

Die Betrüger benutzen in diesem Fall außerdem einen besonders heimtückischen Trick, um Verbraucher zu verunsichern. So wird eine Frist von 24 Stunden gesetzt, um den Aufforderungen nachzukommen. Dieser zeitliche Druck soll die Kundschaft zu einem schnellen Handeln bewegen.

E-Mails von Amazon: Verbraucherzentrale warnt vor Betrug

Der Verband nennt zwei wichtige Aspekte, an denen sich erkennen lasse, dass es sich bei der E-Mail um einen Betrugsversuch handelt:

Generell reicht eine Anmeldung beim Onlineshop, um zu erkennen, dass das Konto nicht gesperrt ist. Nur der Button in der Mail sollte dafür nicht benutzt werden.

Erst vor Kurzem warnte die Verbraucherzentrale vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei steht der Verband selbst im Fokus: Die Täter geben sich nämlich am Telefon als dessen Vertreter aus. (vbu)

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