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Notfallplan für den Blackout: Was bei einem Stromausfall zu tun ist

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Von: Melanie Gottschalk

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Ein großflächiger Stromausfall kann viele Ursachen haben. Was ist zu tun, wenn es zum Blackout kommt?

Kassel - Regional kann es von Zeit zu Zeit zu Stromausfällen kommen. Diese werden meist relativ schnell wieder behoben und der Strom kehrt zurück. Ein großflächiger Blackout hingegen ist oft nicht so leicht zu beheben, weshalb es zu langen Zeiten ohne Strom kommen kann. Die Ursachen hierfür sind zahlreich, etwa ein Unwetter, eine Überlastung des Stromnetzes oder gezielte Angriffe auf die Netzinfrastruktur.

Wie also erkennt man einen Blackout und was kann man tun, wenn es zum Ernstfall kommt? Als einen Blackout bezeichnet man einen überregionalen Stromausfall. Dieser kann oftmals nicht schnell behoben werden, im Extremfall dauert es mehrere Tage. In dieser Zeit funktionieren nicht nur Licht oder der Herd nicht, auch die Wasserversorgung, die Telekommunikation oder die Geldversorgung können aufgrund des Blackouts eingeschränkt sein. Darüber hinaus könnten auch Supermärkte oder Tankstellen dann geschlossen bleiben.

Blackout: Handyempfang weg

Ein Blackout kann viele Ursachen haben.
Ein Blackout kann viele Ursachen haben. © Michael Bihlmayer/imago

Die Bundesregierung empfiehlt deshalb, für einen solchen Blackout oder eine andere Krisensituation immer einen Notvorrat an Lebensmitteln und Getränken für mindestens zehn Tage im Haus zu haben. Darüber hinaus sollten noch weitere Utensilien im Haus sein, etwa Batterien, Taschenlampen, Kerzen oder ein Campingkocher.

Ob es sich um einen einfachen Stromausfall oder einen überregionalen Blackout handelt, kann auf den ersten Blick schwierig zu erkennen sein. Ein Indiz: Bei einem Blackout gibt es weder Handyempfang noch können Radiosender empfangen werden. „Ob es sich tatsächlich um ein Blackout handelt, weiß man erst mit Gewissheit, wenn der Übertragungsnetzbetreiber oder die zuständigen Behörden ein solches feststellen und dies via Medien kommunizieren“, erklärt Katastrophenmanager Siegfried Jachs vom österreichischen Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements (SKKM) in einem Interview.

Checkliste: Was ist bei einem Blackout zu tun?

Im Ernstfall gilt: Erst einmal Ruhe bewahren. Dann empfiehlt es sich nach folgender Checkliste vorzugehen:

Blackout: An Menschen denken, die auf Hilfe angewiesen sind

Sollten Sie gerade unterwegs sein, wenn es zu einem großflächigen Blackout kommt, empfiehlt es sich, sich so schnell wie möglich nach Hause zu begeben. Kinder sollten eventuell aus Schule oder Kindertagesstätte abgeholt werden. Anschließend muss überlegt werden, ob weitere Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde auf Hilfe angewiesen sind. Gerade ältere Menschen sollte man in einem solchen Fall besonders achten und nach ihnen sehen. (msb)

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