Grenzwert überschritten

Nudel im Rückruf: Hersteller warnt - Es droht Lebensgefahr!

Aktuell sind Nudeln von einem Rückruf betroffen: Für einige Menschen kann der Verzehr lebensgefährlich werden.

  • Für Nudeln wurde ein Rückruf* veröffentlicht.
  • Für manche Menschen kann das Produkt sehr gefährlich sein.
  • Verbraucher werden mit einer Warnung vom Hersteller informiert

Kassel - Nudeln sind bei vielen beliebt - ob mit Soße oder einfach mit ein bisschen Oliven-Öl. Da viele Menschen eine Glutenunverträglichkeit haben, werden diese sogar glutenfrei angeboten. Aktuell sind ein glutenfreie Nudeln von einem Rückruf betroffen. Dieses kann im schlimmsten Fall sogar zu einem lebensgefährlichen Schock führen.

Nudel-Rückruf: Sie sind fälschlicherweise als glutenfrei gekennzeichnet

Der Hersteller „TerraSana“ informiert derzeit seine Kunden über einen Rückruf eines seiner Produkte. Grund für den Rückruf ist die Nichteinhaltung eines gesetzlichen Grenzwertes. Wenn Produkte als glutenfrei deklariert werden, dürfen sie den Wert von  20ppm (20mg/kg) nicht überschreiten. Dies ist bei den vom Rückruf betroffenen Nudeln laut Hersteller nicht der Fall. Diese Nudeln sind betroffen:

Produkt-Name: „Buckwheat noodles with sweet potato“
Gewicht:250 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum - MHD: 30.06.2020
Grund: Ist nicht glutenfrei
Hersteller: TerraSana
Artikel-Nummer: Art. 270.3150

Rückruf: Nudel-Hersteller warnt vor Pasta

Da sich der Rückruf lediglich darauf bezieht, dass die Nudeln nicht glutenfrei sind können sie von nicht Allergikern weiterhin verzehrt werden. Menschen mit Zöliakie (Glutenallergie) sollten den Rückruf allerdings ernst nehmen.

Bei manchem betroffenen kann eine Aufnahme von Gluten sogar zu Epilepsie oder Nervenstörungen führen. Bei den meisten Menschen wird die Glutenunverträglichkeit zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr entdeckt. Aber auch Fälle, in denen die Unverträglichkeit bereits im Säuglingsalter festgestellt wird, sind keine Seltenheit, so die „Apotheken-Umschau“.

Nudeln im Rückruf: Kunden sollen die Pasta umtauschen

Wer im Besitz der betroffenen Nudeln ist, kann diese laut Rückruf in der jeweiligen Verkaufsstelle umtauschen. Alternativ können sich Kunden auch an „TerraSana“ direkt wenden.

Rückruf: Diese Nudeln werden vom Hersteller zurückgerufen.

Kontaktiert werden kann das Unternehmen über folgende Wege:

Rückruf von Nudeln: Behörden in elf Bundesländern zuständig

Der Rückruf für die Nudeln wurde vom Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht. Hier sind als zuständige Behörden die folgenden Bundesländer angegeben:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein

Auch merkur.de* berichtete bereits von dem Rückruf der Nudeln*. (luc)*merkur.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Pixabay

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