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Geheimtipp beim Waschen: Schwarzen Pfeffer unbedingt in die Maschine geben

Eine Frau holt Wäsche aus der Waschmaschine.
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Eine Frau holt Wäsche aus der Waschmaschine.

Auch wenn es sehr komisch klingt, schwarzer Pfeffer gehört nicht nur in die Küche, sondern auch in die Waschküche. Kleidung wird mit dem Gewürz wieder strahlend weiß.

Offenbach - An Pfeffer kommt man in der Küche nicht vorbei. Es ist ein beliebtes Gewürz und verleiht Gerichten den letzten Schliff. Doch Pfeffer in der Waschmaschine? Auch wenn es komisch klingt, kann es der Kleidung beim Waschen viel Gutes tun. Doch was hat es damit auf sich?

Der Haushalts-Hack mit Pfeffer wird bei vielen Menschen vermutlich erstmal für Verwirrung sorgen, doch das Gewürz kann helfen, weiße Kleidung von unschönen Grau- oder Gelbschleiern zu befreien. Das T-Shirt, das nach dem Kauf im Laden noch strahlend weiß war, verliert nämlich mit der Zeit seine Farbe. Falsche Pflege kann ein Grund dafür sein, denn der Grauschleier entsteht meist durch Seifenrückstände aus dem Waschmittel. Statt chemischen Mitteln helfen da auch einige Hausmittel - allen voran schwarzer Pfeffer.

Grauschleier auf weißer Wäsche? Mit diesem Haushalts-Hack wird die Kleidung strahlend weiß

Beim Waschen gehört der Pfeffer jedoch nicht einfach zusammen mit dem normalen Waschmittel ins entsprechende Fach. Auch sollten nicht die Körner, sondern gemahlener schwarzer Pfeffer genutzt werden. Die Anwendung ist recht simpel. Einfach ein Teelöffel davon mit in die Waschtrommel, in der die Kleidung liegt, geben. Das Gewürz sagt dem Grauschleier dann auf mechanische Weise den Kampf an. Ähnlich wie ein Schleifmittel entfernt es Seifenrückstände in den Fasern. Etwas gilt es beim Waschen mit Pfeffer jedoch zu beachten.

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Gewaschen werden sollte nämlich nur bei relativ niedrigen Temperaturen. Doch riecht die Kleidung nach dem Waschen dann nach Pfeffer? Nein, hier kann Entwarnung gegeben werden.

Schwarzer Pfeffer kann beim Waschen also durchaus hilfreich sein und ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch preiswerter als viele Mittel aus der Drogerie. Das Gewürz ist übrigens schon seit Jahrtausenden in Europa beliebt. Ursprünglich stammt es jedoch aus Indien.

Pfeffer beim Waschen: Auch diese Hausmittel helfen im Kampf gegen den Grauschleier

Neben Pfeffer kann aber auch Salz helfen, unschöne Grauschleier aus der Kleidung zu entfernen. Dazu einfach 50 Gramm in die Waschmaschine geben und bei 60 Grad waschen. Ein Tütchen Backpulver oder zwei Esslöffel Natron erzielen laut Ökotest den gleichen Effekt und die Wäsche wird wieder strahlend weiß.

Um einen Grauschleier auf weißer Wäsche zu vermeiden, ist die richtige Pflege* wichtig, denn vieles kann man falsch machen. Generell sollte die Kleidung vor dem Waschen nach ihrer Farbe sortiert werden. Denn farbige Kleidung kann beim Waschen abfärben*. Weiße T-Shirts also nur mit anderen weißen Kleidungsstücken in die Trommel werfen. Auch die Waschhinweise auf den Pflegeetiketten gilt es genau zu beachten.

Fehler beim Wäschewaschen vermeiden: Auf die richtige Pflege kommt es an

Beim Waschmittel ist nicht nur die richtige Dosierung wichtig, sondern auch die Auswahl des Mittels. Meist reicht ein Vollwaschmittel. Feste Produkte sind dabei umweltschonender als flüssige. Auf Weichspüler kann komplett verzichtet werden. Der macht die Wäsche nicht sauber, sondern versieht sie laut „verbraucherschutz.de“ mit anhaftenden Chemikalien und Duftstoffen. Auch Allergien können durch Weichspüler ausgelöst werden. (svw) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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