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Pflanzen überwintern: Was Balkongärtner im November beachten müssen

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Von: Clara Veiga Pinto

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Vor dem Winter haben Balkon- und Terrassengärtner noch einiges zu tun. Diese Tipps sollten Sie beachten, bevor die Temperaturen sinken.

Kassel – Der Winter steht vor der Tür: Im November sinken die Temperaturen vielerorts erstmals in den Minusbereich. Balkonpflanzen müssen, ebenso wie der Garten, auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Die wichtigsten Arbeiten, die im November auf der To-do-Liste eines jeden Balkon- oder Terrassengärtners stehen sollten, finden Sie hier im Überblick.

Die meisten Kübelpflanzen müssen im November ins Winterquartier gebracht werden. Faustregel dabei ist: Je wärmer das Quartier ist, desto heller muss es sein. Sonst nehmen die Blätter Schaden. Bei gleichmäßigen Temperaturen um die fünf Grad Celsius können auch immergrüne Pflanzen dunkel überwintern. Robustere mediterrane Arten wie etwa Pfingstrosen fühlen sich auch bei leichten Frösten im Freien wohl.

Balkon-Pflanzen auf den Winter vorbereitet: Häufigen Fehler bei der Überwinterung vermeiden

Der häufigste Fehler bei der Überwinterung von Topfpflanzen ist laut mein-schoener-garten.de unregelmäßiges Gießen. Die Wurzeln dürften weder austrocknen noch permanent nass stehen.

Balkonpflanzen im Winter: Was dann zu tun ist

Einige Pflanzen, die es auch bei frostigeren Temperaturen draußen aushalten, brauchen aber trotzdem ein wenig Hilfe. Eine dicke Isolierschicht aus Noppenfolie und Jute verhindert ein Durchfrieren des Wurzelballens. Das empfiehlt das Portal mein-schoener-garten.de. Um die Terrassen-Pflanzen vor Nagetieren zu schützen, sollten die Töpfe außerdem mit engmaschigem Draht überspannt werden.

5 Tipps, wie sie ihren Balkon winterfest machen

Im November schon möglich: Blumenzwiebeln für den Frühling setzen

Balkonmöbel aus Holz sollten entweder reingeholt oder mit einem bestimmten Schutzöl eingepinselt werden. Das schützt vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit. Wer im Frühjahr spezielle Blumen auf der Terrasse oder dem Balkon haben möchte, sollte im Herbst nicht vergessen, Blumenzwiebeln zu pflanzen.

Die kleinen Blumenzwiebeln müssen in einen Kübel mit geeigneter Erde circa acht Zentimeter tief auf eine dünne Sandschicht gesetzt werden. Anschließend gut angießen. Das Gefäß muss an einen sonnigen, geschützten Platz auf Terrasse oder Balkon gestellt und vorsorglich abgedeckt werden.

Balkon im Winter mit Schnee bedeckt
Im Winter müssen bestimmte Balkon-Pflanzen reingeholt werden. Andere können allerdings auch draußenbleiben. (Symbolbild) © STPP/Imago

Gärtnern im Herbst: Vögel mit Körnermischungen anfüttern

Um Vögeln im Winter das Leben zu erleichtern, empfiehlt es sich bereits im November mit einer Zufütterung mit Vogelfutter zu beginnen. Körnermischungen aus Sonnenblumenkernen, Hanfsamen und anderen Sämereien bieten eine gute Nahrungsgrundlage für die Körnerfresser, wie Stieglitze oder Buchfinken, wie das Magazin plantura.garden erklärt. Weichfutterfresser, wie Rotkehlchen und Amseln, bedienen sich dagegen lieber an Haferflocken, Rosinen oder frischem Obst. Einen zusätzlichen Energieschub für die kalten Wintertage bringen zum Beispiel Fettfutterkuchen oder Meisenknödel. (Clara Pinto)

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