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Plätzchenbacken: 5 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

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Von: Caspar Felix Hoffmann

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Beim Plätzchenbacken zu Hause läuft nicht immer alles glatt. Doch mit ein paar einfachen Tipps können Sie Missgeschicke vermeiden.

Kassel – Wer liebt nicht Weihnachtsplätzchen wie Nussmakronen, Vanillekipferl, Zimtsterne und Butterkekse? Doch statt sie einzukaufen, kann man sie auch einfach selbst backen. Damit sie wirklich perfekt werden, muss jedoch auf einige Fehler und Fallstricke beim Backen von Keksen und Co. geachtet werden.

Vermeidet man fünf folgenschwere Fehler, werden die Kekse und Plätzchen nicht nur schmecken, sondern auch richtig gut aussehen.

Fehler beim Plätzchenbacken: 1) Teig wird vor dem Ausrollen nicht gekühlt

Wenn der Teig beim Ausrollen zu warm ist, kann er Schaden nehmen. Denn wird der Keks-Teig direkt nach dem Mischen oder Kneten ausgerollt, klebt er am Nudelholz oder reißt leicht. Deshalb sollte man den fertigen Teig lieber in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens eineinhalb bis zwei Stunden in den Kühlschrank legen. Das Ausrollen des Teigs ist außerdem einfacher, wenn man ihn am Vortag vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Dadurch wird auch verhindert, dass die Plätzchen im Ofen auseinanderfallen.

Häufige Fehler beim Plätzchenbacken: 2) Beim Ausrollen zu viel Mehl verwenden

Beim Ausrollen des Teigs ist es wichtig, die Arbeitsfläche und den Teig mit viel Mehl zu bestreuen, damit er nicht daran kleben bleibt. Das hat aber zur Folge, dass der Teig oft mehr Mehl aufnimmt als im Rezept angegeben. Die Folge: Der Teig wird trocken, reißt beim Ausrollen und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten.

In der Weihnachtszeit gehört für viele das Plätzchenbacken dazu. (Symbolbild)
In der Weihnachtszeit gehört für viele das Plätzchenbacken dazu. (Symbolbild) © Michael Bihlmayer/Imago

Um dies zu vermeiden, rollt man den Teig am besten direkt auf dem Backblech aus und sticht ihn auch erst darauf aus. Damit die Plätzchen nicht kleben, kann man das Blech mit Backpapier auslegen oder einfetten. Und wenn der Teig mal zu trocken ist, hilft die Zugabe von ein wenig Milch. Dadurch wird der Teig wieder feucht und lässt sich leicht ausrollen. Im Übrigen: Wenn mit Backpapier gearbeitet wird, sollte beachtet werden, wo dieses danach entsorgt wird.

Fehler beim Plätzchenbacken: 3) Eier werden nicht richtig getrennt

Für viele Kekse wird Eischnee benötigt, aber auch für Desserts und Baiser muss dieser geschlagen werden. Damit das Eiweiß fest wird, ist es jedoch wichtig, dass man es sorgfältig vom Eigelb trennt. Wenn das Eigelb in das Eiweiß gelangt, wird es beim Schlagen nicht steif und somit für bestimmte Plätzchen unbrauchbar.

Außerdem sollte man zum Schlagen des Eiweißes immer kalte Eier verwenden. Werden die Eier normalerweise bei Raumtemperatur aufbewahrt, sollten sie vor der Verwendung mindestens eine halbe Stunde lang in den Kühlschrank. Wichtig ist auch, dass sowohl der Mixer oder Schneebesen als auch die Schüssel völlig fettfrei sind.

Fehler beim Plätzchenbacken: 4) Ofen wird nicht vorgeheizt

Wenn man das Vorheizen nicht allzu ernst nimmt, wird man oft mit harten oder verbrannten Keksen bestraft. Wenn die Kekse im kalten Ofen gebacken werden, stimmt nämlich die im Rezept angegebene Backzeit nicht – und man muss die erforderliche Backzeit schätzen. Infolgedessen werden die Kekse schnell zu hart oder dunkel, weil sie länger als erwartet gebacken wurden.

Tatsächlich sind die Angaben in einem Rezept immer nur ein grober Richtwert. Außerdem funktioniert und erwärmt sich jeder Ofen etwas anders: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Kekse während des Backens regelmäßig überwachen. Spätestens in der Mitte der eingestellten Backzeit sollte in den Ofen geschaut werden. Sobald die Plätzchen goldbraun sind, können sie aus dem Ofen genommen und abgekühlt werden.

Fehler beim Plätzchenbacken: 5) Kekse sind beim Verzieren noch heiß

Plant man, die Plätzchen nach dem Backen zu verzieren, sollte man sie vorher immer gut abkühlen lassen. Das liegt daran, dass Schokoladenglasur und Zuckerguss auf warmen Keksen nicht so gut haften. Außerdem sollte die Glasur nicht zu flüssig sein. Je dicker der Zuckerguss ist, desto leichter lässt er sich auf den Keksen verteilen.

Ebenfalls wichtig: Den Zuckerguss leicht antrocknen lassen, bevor man Perlen, Streusel oder Schokoladentropfen hinzufügt. Auf diese Weise bleiben sie besser haften. Übrigens ist es am besten, die fertigen Kekse in einer luftdichten Keksdose oder einer Plastikdose aufzubewahren, damit sie nicht schnell hart oder zu weich werden.

Tipps und Tricks beim Plätzchenbacken: So gelingen Ihre Weihnachtsplätzchen

(cas)

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