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„Plötzlicher Luftverlust“: Reifen-Hersteller veröffentlicht dringende Warnung

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Von: Lucas Maier

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Reifen im Rückruf: Deutscher Hersteller ruft über 7000 Produkte zurück.
Deutscher Hersteller ruft über 7000 Reifen zurück. (Symbolbild) © Christophe Gateau/dpa

Ein deutscher Hersteller will freiwillig weltweit über 7000 Reifen austauschen. Wie man die Reifen erkennt und was Betroffene nun tun können, im Überblick.

Hannover – Intakte Reifen sind für die Sicherheit bei Auto und Motorrad unverzichtbar. Der Hersteller Continental hat am Mittwoch (7. Dezember) ein freiwilliges Austauschprogramm verkündet. Laut dem deutschen Reifenhersteller sind weltweit 7.103 Produkte betroffen.

Auf dem deutschen Markt soll das „freiwillige Austauschprogramm“ 745 Reifen betreffen. Betroffene erhalten einen kostenfreien Ersatz von Continental, wie der Hersteller schreibt.

Autoreifen: Continental startet Austauschprogramm in mehreren EU-Ländern

Durch die Aktion sollen Gefährdungen im Straßenverkehr ausgeschlossen werden. Bisher liegen Continental nach eigenen Angaben keine Hinweise zu Unfällen im Zusammenhang mit den betroffenen Reifen vor. In diesen Ländern wird das Austauschprogramm angeboten:

„Bei den betroffenen Reifen könnte es zu plötzlichem Luftverlust oder einer Gürtelkantentrennung kommen, was zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Lauffläche führen kann“, heißt es vonseiten des niedersächsischen Unternehmens.

Freiwillige Austauschaktion von Continental: Diese Reifen sind betroffen

Von der Austauschaktion sollen verschiedene Produktlinien betroffen sein, wie Continental in seiner Veröffentlichung schreibt. In derselben Meldung wird jedoch nur die EcoContact 6 MO erwähnt. Ob der eigene Reifen betroffen ist, lässt sich unter anderem an der DOT- und der Reifenformnummer erkennen.

Produktlinie:EcoContact 6 MO
Größe:205/55 R17 91W
DOT-NummerAF E D8JD 0422
Reifenformnummer255448
Quelle:Continental

Zu der aktuellen Austauschaktion von Continental gibt es noch keine Informationen vom Kraftfahrtbundesamt. Der Hersteller hat sich eigenen Angaben zufolge jedoch bereits an „die entsprechenden nationalen Behörden“ gewandt. (Lucas Maier)

Der Händler Rossmann, hat zuletzt einen beliebten Brezel-Snack zurückgerufen.

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