Warnung

Rewe-Rückruf: Hersteller warnt vor TK-Gemüse – Metallspäne gefunden

Aktuell ist ein beliebtes Gemüse von einem Rückruf betroffen. Das Produkt wurde bei Rewe angeboten. Beim Verzehr drohen innere Verletzungen.

Kassel – In Deutschland kommt es immer wieder zu aktuellen Rückrufen von Lebensmitteln. Nun ist auch ein beliebtes Gemüse betroffen.

Der Hersteller Ardo GmbH informiert über den Rückruf eines Tiefkühl-Produktes der Supermarkt-Kette Rewe. Dabei handelt es sich um mild gewürzten Rahmspinat in der 500-Gramm-Packung. Grund für den Rückruf seien dünne Metallspäne, die sich in einzelnen Verpackungen befinden könnten.

Für ein Tiefkühl-Gemüse wurde ein Rückruf gestartet. Das Produkt wurde bei Rewe verkauft.

Rückruf bei Rewe: Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden

Da laut Angaben des Herstellers nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Verpackungen Metallspäne enthalten, werden die betroffenen Chargen zurückgerufen. Entsprechend kann auch eine Gefährdung der Gesundheit nicht ausgeschlossen werden. Auch das Verbraucherportal produktwarnung.eu veröffentlicht eine Warnung und rät von dem Verzehr des Gemüses dringend ab.

Ardo GmbH
SitzGroß-Enzersdorf (Österreich)
ProdukteTiefkühlgemüse und Fertigprodukte
Umsatz1,1 Milliarden

Betroffen seien ausschließlich die Produkte mit der europäischen Artikelnummer 4337256053242 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum von April 2023 mit den Chargennummern 141096 und 141097. Inzwischen hat der Hersteller reagiert und das Produkt umgehend aus den Regalen der Rewe-Märkte genommen.

Bei dem vom Rückruf betroffenen Gemüse handelt es sich um Tiefkühl-Rahmspinat von Rewe.

Kunden, die das vom Rückruf betroffene Produkt bereits gekauft haben, können dieses in einer Rewe-Filiale zurückgeben. Der volle Kaufpreis wird zurückerstattet – auch ohne Vorlage eines Kassenbons.

Gemüse von Rewe im Rückruf: Innere Verletzungen drohen

Die Gefahr von Kontaminationen durch Fremdkörper ist bei vielen Lebensmitteln relativ hoch. Denn meist kann es in jedem Prozessabschnitt dazu kommen, dass Fremdkörper in das Produkt gelangen. Die Hersteller sind gesetzlich dazu verpflichtet, dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Metallspäne wie in dem vom Rückruf betroffenen Gemüse können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen.

Erst vor Kurzem gab es eine Rückrufaktion mehrerer beliebter Eissorten. Es wurde ein Giftstoff entdeckt. (kas)

Rubriklistenbild: © Rainer Droese/Imago

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