Warnung

Tiefkühl-Produkt im Rückruf: Warnung vor inneren Blutungen durch Splitter

Für ein TK-Produkt von Rewe wurde ein aktueller Rückruf gestartet. Es könnte zersplittertes Hartplastik enthalten. Der Verzehr kann innere Verletzungen verursachen.

  • Aktueller Rückruf*: Betroffen ist ein Rewe*-Produkt.
  • Experten haben zersplittertes Hartplastik gefunden.
  • Der Hersteller warnt in dem Rückruf* vor inneren Blutungen.

Kassel - Die Kartoffel zählt in Deutschland zu den beliebtesten Beilagen. Vielseitig wie sie ist, kann man sie angebraten, gekocht oder gestampft essen. Auch die Zubereitung im Ofen ist möglich. Nicht wenige greifen hier zu Tiefkühlprodukten wie Pommes, Kroketten oder Rösti. Wer letzteres zuletzt bei Rewe in der Tiefkühlabteilung gekauft hat, sollte nun genau aufpassen.

Die Lebensmittelvertriebs-GmbH (LVG) hat aktuell einen Rückruf für eines ihrer Tiefkühlprodukte veröffentlicht. Der Grund: Ihre Kartoffel-Rösti könnten gefährliche Verunreinigungen enthalten, die im schlimmsten Fall sogar zu schweren inneren Verletzungen führen könnten.

Rückruf bei Rewe: Kartoffel-Rösti von Rewe könnten verunreinigt sein

In ganz Deutschland wurden die tiefgefrorenen Kartoffel-Röstis bei Rewe unter der Eigenmarke „Beste Wahl“ im 600-Gramm-Beutel verkauft. Die Lebensmittelvertriebs-GmbH rät Rewe-Kunden nun dringend von dem Verzehr des Tiefkühlproduktes ab. Bei Rewe wurde das betroffene Produkt schon aus dem Verkauf genommen. Nach Angaben der LVG sei der Rückruf* „vorsorglich“ und „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ vorgenommen worden. Schließlich könne die Gefahr durch die etwaige Verunreinigung nicht ausgeschlossen werden.

Rückruf bei Rewe: Kartoffel-Rösti von Rewe könnten verunreinigt sein (Symbolbild)

In den Kartoffel-Rösti mit der EAN-Nummer 4388860610741 könnten Splitter aus Hartplastik enthalten sein. Die Kleinteile können vom Verbraucher leicht übersehen werden, da sie nur etwa zehn Millimeter klein und transparent sind. Somit könnten sie für denjenigen, der die Kartoffel-Rösti isst, zur Gefahr werden. Die Plastik-Splitter könnten ihn nicht nur beim Kauen und Schlucken im Mund- und Rachenraum verletzten - einmal verschluckt könnten sie auch ernsthafte innere Verletzungen oder Blutungen zur Folge haben.

Rückruf für Kartoffel-Produkt von Rewe: Mindesthaltbarkeitsdatum ist entscheidend

Wie das Unternehmen betont, sind nicht alle Kartoffel-Rösti der Rewe-Marke „Beste Wahl“ von diesem vorsorglichen Rückruf betroffen. Lediglich die Kartoffel-Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16. Dezember 2022, 17. Dezember 2022 und 18. Dezember 2022 stehen im Verdacht, die Splitter aus Hartplastik zu enthalten.

Rückruf bei Rewe: Tiefkühl-Rösti von Rewe könnten verunreinigt sein.

Rewe-Kunden, die jetzt feststellen, dass sie vom Rückruf betroffen sind, können das Tiefkühlprodukt in allen Filialen zurückgeben. Selbstverständlich bekommen sie auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis zurückerstattet. Der Rösti-Hersteller entschuldigt sich bei den Rewe-Kunden ausdrücklich „für die entstehenden Unannehmlichkeiten“ und steht unter der Hotline 0800/ 333 7890 werktags von 8.00 bis 18.00 Uhr für Fragen zur Verfügung. 

Zuletzt waren bei Rewe Burger-Buns im Rückruf

Zuletzt wurden mehrere Rückrufe veröffentlicht. Kürzlich meldet ein Hersteller den Rückruf von Burger-Buns, die mit Gift belastet sein und Krebs auslösen können. Die Brötchen wurden unter anderem von Rewe verkauft. Für einen Snack mit Schokolade gab es ebenfalls einen Rückruf. Er könnte Fremdkörper enthalten. Die Waffel wurde bei Edeka und Rewe verkauft. (ebb) *hna.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks.

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