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Weiße Flecken auf Rosenblättern: Das hilft gegen Schädlinge

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Von: Sarah Neumeyer

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Trockenheit und Hitze im Sommer fördern einen Befall von Rosen mit Rosenzikaden. Hier erfahren Sie, was gegen die Schädlinge hilft.

Kassel – Schöne, üppig blühende Rosen sind der Traum vieler Hobby-Gärtner. Doch Rosen sind nicht gerade unkomplizierte Pflanzen – und auch Schädlinge machen der Königin der Blumen schnell zu schaffen. Mit der richtigen Pflege und einigen Tricks werden Sie unliebsame Insekten jedoch schnell wieder los.

Je nach Jahreszeit treten unterschiedliche Schädlinge auf. Wir erklären, worauf Sie im Sommer achten müssen und wie Sie die lästigen Schädlinge wieder loswerden.

Bei der Rosenpflege muss einiges beachtet werden.
Bei der Rosenpflege muss einiges beachtet werden. © Martin Schutt/dpa

Rosen im Garten: Das können Sie gegen Rosenzikaden tun

Im Sommer sollten Hobbygärtner vor allem nach Rosenzikaden Ausschau halten. Rosenzikaden sind etwa drei Millimeter groß und blassgrün, informiert der Pflanzenschutzdienst des Regierungspräsidiums Gießen. Die erwachsenen Rosenzikaden springen bei Berührung der Blätter auf und fliegen davon. Die Larven sind hingegen cremefarben.

Ein Befall zeigt sich an einer feinen, weißgelben Sprenkelung der Blätter. Diese beginnt meist entlang der Blattadern und breitet sich dann auf das ganze Blatt aus. „Die Rosenzikade und ihre Larven stechen das Blattgewebe an und saugen Pflanzensaft. Vor allem bei warmer Sommerwitterung können sie sich gut vermehren. Die Überwinterung erfolgt als Ei, welches im Herbst in die Rinde der Rosentriebe gelegt wird“, heißt es auf der Seite des Regierungspräsidiums weiter.

Eine feine, weißgelbe Sprenkelung der Blätter, deutet auf einen Befall der Rosen mit Rosenzikaden hin.
Eine feine, weißgelbe Sprenkelung der Blätter, deutet auf einen Befall der Rosen mit Rosenzikaden hin. © Imago

Rosenzikaden: Spinnen, Laufkäfer und Raubwanzen sind natürliche Feinde

„Am meisten gefährdet sind im Sommer Pflanzen, die sich an warmen, geschützten Standorten befinden, insbesondere auch Rosen in der Nähe von hellen Hauswänden an der Südseite“, informiert das Online-Portal Mein schöner Garten.

Um eine Ausbreitung der Rosenzikaden zu verhindern, sollten stark befallene Triebe vom Rosenstrauch entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Die Larven sind im Gegensatz zu den erwachsenen Tieren träge und können direkt abgesammelt oder zerdrückt werden. Spinnen, Laufkäfer und Raubwanzen sind natürliche Feinde der Zikaden.

Rosen pflegen: Mit diesem Hausmittel können Sie den Schädling loswerden

Das Regierungspräsidium Gießen empfiehlt verschiedene Pflanzenschutzmittel gegen die Rosenzikaden. Wer zunächst ein Hausmittel gegen Schädlinge auf der Rose ausprobieren möchte, kann auf Brennnesselbrühe zurückgreifen, informiert Mein schöner Garten.

Zur Herstellung von Brennnesseljauche benötigen Sie:
Zwei Hände voll Brennnesseln (klein geschnitten)
Zwei Liter kaltes Regenwasser
Quelle: NDR

Um Brennnesseljauche herzustellen, werden zwei Handvoll Brennnesseln klein geschnitten und in einem Gefäß mit zwei Litern kaltem Wasser, am besten Regenwasser, übergossen. Das Gemisch sollte dann etwa 12 bis 24 Stunden ziehen, informiert der NDR.

Die Brennnesselbrühe sollte dann am besten am frühen Morgen auf die Rosen gesprüht werden. Denn wenn es noch kühl ist, seien Rosenzikaden noch nicht so beweglich. Auch die Blattunterseiten sollte besprüht werden. Brennnesselbrühe kann im Garten auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden. Sie hilft unter anderem auch gegen Blattläuse und auch der Rasen kann von einem Sud aus Brennnesseln profitieren.

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