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Rosmarin überwintern: So übersteht er die kalte Jahreszeit im Beet

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Von: Kilian Bäuml

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Mediterrane Kräuter wie Rosmarin können auch im Beet überwintern – wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet.

Kassel – Rosmarin kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wächst er auf kargen Böden und ist ein warmes, trockenes Klima gewohnt. Diese Eigenschaften machen ihn zu einer pflegeleichten Wahl für den Garten oder Balkon im Sommer. Außerdem kann Rosmarin sehr vielseitig verwertet werden.

Eine Frost-verträgliche Pflanze ist Rosmarin aber nicht, dieser sollte vermieden werden, damit man sich auch im nächsten Jahr noch an der Pflanze erfreuen kann.

Ein Gewächshaus im Garten
Ein Gewächshaus ist der ideale Ort, um Rosmarin zu überwintern. (Symbolbild) © imago

Rosmarin im Garten überwintern: Mit diesen Tipps klappt es

Es gibt zwar Rosmarin-Sorten, die sich besser für den Winter eigenen, aber auch diese vertragen langanhaltenden Frost nicht, schreibt das Gartenmagazin Mein schöner Garten. Um ihn zu durch den Winter zu bringen, muss er deshalb vor Kälte geschützt werden.

Am besten lagert man den Rosmarin in einem Gewächshaus, da hier die Voraussetzungen besonders gut sind. Er bekommt tagsüber Sonnenlicht ab und ist trotzdem vor zu viel Kälte und Feuchtigkeit geschützt.

Doch auch ohne Gewächshaus kann man den Rosmarin mit diesen Tipps vor Kälte schützen:

  1. Befindet sich Rosmarin in einem Pflanzkübel, lässt er sich im Winter ins Haus holen. Dort braucht er einen hellen Standort, an dem es nicht zu warm wird. Wenn es zu dunkel wird, verliert Rosmarin wahrscheinlich seine Blätter, diese wachsen aber im nächsten Frühjahr wieder nach, berichtet Mein schöner Garten.
  2. Eine andere Möglichkeit, den Kübel-Rosmarin winterfest zu machen ist, diesen mit Jute zu verkleiden, und ihn dadurch zu isolieren, schreibt Mein schöner Garten. Der gleiche Effekt kann übrigens auch durch Noppenfolie erzielt werden. Idealerweise wird der Boden um die Pflanze herum noch mit Reisig abgedeckt, das schützt die Wurzeln zusätzlich.
  3. Wenn Rosmarin im Beet draußen steht, kann Kies über den Wurzeln verteilt werden. Dieser speichert die Wärme des Tages, informiert utopia.de.

Garten-Tipp: Rosmarin vorm Winter zurückschneiden oder besser nicht?

Viele Pflanzen profitieren im Herbst von einem Rückschnitt, Rosmarin gehört allerdings nicht dazu. Stattdessen schneidet man ihn besser im Frühjahr stark zurück. Seine Zweige verholzen mit der Zeit, der Schnitt sollte nur wenige Zentimeter vom verholzten Bereich entfernt gemacht werden, schreibt utopia.de. Der radikale Rückschnitt im Frühjahr sorgt dafür, dass Rosmarin nicht wuchert.

Nur sparsam gießen

Rosmarin kommt mit sehr wenig Wasser aus, deshalb sollte man sich mit dem Gießen besser zurückhalten. Befindet sich der Standort draußen, sollte sichergestellt werden, dass der Boden locker ist und Wasser gut abfließen kann, empfiehlt Mein schöner Garten.

(Kilian Bäuml)

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