Gefahr für die Gesundheit

Rückruf bei Edeka, Aldi und Netto: Hersteller warnt - Tiefkühl-Produkt mit Salmonellen belastet

Ein Hersteller für TK-Kräuter hat einen Rückruf veröffentlicht. Die Produkte wurden unter anderem bei Edeka, Aldi und Netto verkauft.

  • Aktueller Rückruf: Diese Kräuter-Produkte sollten nicht verzehrt werden.
  • Die von dem Rückruf* betroffenen Kräutermischungen wurden bei 5 beliebten Discounter-Ketten vertrieben.
  • Der Kaufpreis wird in den jeweiligen Verkaufsstellen erstattet.

Kassel - Immer frisch und lange haltbar, in fast jedem Haushalt sind sie zu finden: Kräuter aus der Tiefkühltruhe. Doch Vorsicht, aktuell gibt es einen Rückruf von beliebten Kräutermischungen.

Der Rückruf gilt für Produkte aus fünf großen Discounter- und Supermarkt-Ketten: darunter Aldi Nord, Aldi Süd und Edeka. Der Grund für den Rückruf: Die betroffenen Produkte könnten mit Salmonellen belastet sein.

Rückruf von Bio-Produkten: Hersteller ruft mehrere Kräutermischungen zurück

Der Rückruf wurde auf produktwarnung.eu veröffentlicht. Herausgegeben wurde dieser von dem Hersteller COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH. Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um verschiedene Bio-Kräutermischungen.

Vertrieb durch: Netto MarkenDiscount
Produkt:BioBio 8 Kräuter Mischung 50g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):01.2022 und 02.2022
Vertrieb durch: Edeka und Marktkauf
Produkt:EDEKA Bio 8 Kräuter 50g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):01.2022 und 02.2022
Vertrieb durch: Aldi Nord
Produkt:GutBio 8 Kräuter Mischung 50g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):21.01.2022
Vertrieb durch: Aldi Süd
Produkt:GutBio 8 Kräuter Mischung 50g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):21.01.2022 und 03.02.2022

Vertrieben wurden die Tiefkühl-Kräuter bei Edeka*, Netto, Marktkauf, Aldi Süd* und Aldi Nord*. Im Rahmen einer Kontrolle wurde in den Produkten Salmonellen festgestellt.

Rückruf bei Aldi Süd, Aldi Nord, Netto, Edeka und Marktkauf

Von dem Rückruf sind nur die oben genannten Produkte mit den angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten betroffen. Betroffene Produkte können bei Edeka, Netto, Marktkauf, Aldi Süd und Aldi Nord auch ohne Vorlage des Kaufbelegs zurückgegeben werden.

Für weitere Kundenfragen steht zudem eine Kundenservice-Hotline des Herstellers zur Verfügung, so der Rückruf. Erreichen ist der Kundenservice unter der Telefonnummer: 0800-5894720 (24h-Hotline) oder per E-Mail unter: customer-support@copack.eu.

Rückruf: Verschiedene TK-Kräutermischungen könnten mit Salmonellen belastet sein - betroffen sind verschiedene Discounter und Supermärkte, u. a.Aldi und Edeka (Symbolbild).

Bio-Lebensmitteln im Rückruf: Infektion droht

Doch was sind eigentlich Salmonellen, die in den vom Rückruf bei Edeka, Aldi und Co. betroffenen Bio-Produkten enthalten sein könnten? Salmonellen sind Bakterien, die eine Lebensmittel-Infektion verursachen können und gelangen häufig über Lebensmittel in den Verdauungstrakt des Menschen. Sie vermehren sich im Magen-Darm-Trakt von Menschen und Tieren und verursachen Durchfall.

Die Bakterien können sich schnell auf ungekühlten Lebensmitteln vermehren. Rohe und nicht vollständig durchgegarte Eier und Ei-Produkte wie Mayonnaise oder roher Kuchenteig sind schnell mit Salmonellen befallen. Ebenfalls oft betroffen sind Eis, rohes Fleisch, rohes Hack und Rohwurstsorten wie Mett und Salami.

Rückruf bei Aldi, Edeka und Co.: Risikogruppen sind besonders gefährdet

Von dem Verzehr der betroffenen Bio-Kräutermischungen von Edeka, Aldi* und Co. sollte in jedem Fall abgesehen werden, denn Salmonellen können schnell gefährlich werden. Eine Salmonellen-Infektion hat oft ihre Ursache im Verzehr von befallenen Lebensmitteln.

Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist jedoch auch über eine Schmierinfektion möglich. Nach einer Infektion bricht die Erkrankung innerhalb von sechs bis 72 Stunden aus. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert auf ihrer Webseite ausführlich über Salmonellen. Auch ein Käse ist aktuelle von einem Rückruf betroffen. In diesem wurden E.coli-Bakterien entdeckt. (Lucas Maier) *hna.de ist ein Angebot der IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Fredrik Von Erichsen/dpa

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