Gesundheit

Pfanner-Eistee von Edeka im Rückruf - Fünf beliebte Geschmäcker sind betroffen

Bei Edeka gibt es einen Rückruf von Eistee.
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Rückruf von Eistee bei Edeka (Symbolbild).

Rückruf: Die Pfanner GmbH fordert Kunden dazu auf, Eistee bei Edeka zurückzugeben. Grund ist ein Fehler im Herstellungsprozess.

Kassel - Die Deutschen stehen auf Eistee. Laut Statistiken wurden in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt fast 800 Millionen Liter verkauft. Gerade in den warmen Monaten taugt die Leckerei als Erfrischungsgetränk. Doch auch im Winter gibt es Sorten wie den Pfanner Winter Tea, die geschmacklich zur kalten Jahreszeit passen.

Jetzt gibt es bei Edeka einen Rückruf zu vermelden. Darüber berichtet „produktwarnung.eu“. Betroffen ist die Hausmarke des Konzerns. Darüber informiert die Hermann Pfanner Getränke GmbH. Demnach ist bei der Herstellung eine fehlerhafte Gewindeverschraubung entstanden. Dadurch könnte beim Öffnen und Trinken ein Gewindebruchstück herausfallen.

Rückruf von Edeka-Eistee: Auf keinen Fall trinken und sofort zurückgeben

Die betroffenen Eisteesorten haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum vom 01.07.2021 bis 17.09.2021. Edeka erstattet den Kaufpreis infolge des Rückrufes vollständig. Diese Getränke sollten Sie nicht trinken und sofort zurückgeben.

EisteesorteArt der FlascheMarke
Zitrone-Limette1,5 Liter PET-FlascheEdeka
Pfirsich1,5 Liter PET-FlascheEdeka
Wildkirsche1,5 Liter PET-FlascheEdeka
Der Grüne Lychtee1,5 Liter PET-FlascheEdeka
Der grüne Zitrone-Kaktusfeige 1,5 Liter PET-FlascheEdeka

Übrigens: Im vergangenen Jahr gab es einige Rückrufe. Supermärkte wie ReweEdekaAldi und Lidl sind immer wieder betroffen. Ein Überblick über die größten Skandale der jüngeren Vergangenheit. Den Anfang machte die Zwiebelmettwurst der Marke „Zimbo“ im Januar 2019. Bei einer Probe wurden Salmonellen entdeckt, die Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen können.

Im Jahr 2019 gab es viele Rückrufe - Penny und Aldi betroffen

Beileibe nicht der einzige Rückruf 2019. Schon im März wurden Holzsplitter bei einem Hartkäse entdeckt, der bei Penny verkauft wurde. Kunden drohten innere Verletzungen beim Verzehr. Außerdem damals im Fokus: Ein Aldi-Rückruf von Röstzwiebeln der Marke „Trader Joe‘s“. In den Zwiebeln waren Metallstücke enthalten.

Den größten Skandal gab es bei „Wilke“. Listerien waren in der Wurst enthalten. Drei Menschen waren nach dem Verzehr an der Wurst gestorben. Auch deshalb gab es einen Rückruf. „Wilke“ hat Insolvenz angemeldet. (Von Moritz Serif)

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