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Großer Rückruf bei Edeka und Rewe: Schimmel-Gefahr! Grieß auf keinen Fall verzehren

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Von: Kilian Bäuml

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Ein Hartweizengrieß-Produkt befindet sich aktuell im Rückruf, denn darin könnte Schimmel enthalten sein. Alles, was man dazu wissen sollte, erfähren Sie hier.

Kassel – Suppe passt perfekt zum Herbstwetter, doch wer geplant hatte, sich als Einlage Grießklößchen zu kochen, sollte vorsichtig sein – denn der Grieß könnte verdorben sein.

Ein Anbieter, der unter anderem die Märkte Edeka und Rewe beliefert, teilt mit, dass es bei dem Produkt „Goldpuder Hartweizengrieß“ zu Schimmelbefall kommen kann. Der Grieß wird deshalb zurückgerufen.

Großer Rückruf: Dieser Grieß sollte nicht verzehrt werden

Dieser Grieß ist vom Rückruf betroffen
Das Grieß-Produkt der Marke „Goldpuder“ wird aktuell zurückgerufen. © Quelle: lebensmittelwarnung.de
HerstellerAurora Mühlen GmbH
AnbieterEdeka, Rewe, Netto und Marktkauf
ProduktGoldpuder Hartweizengrieß 500 g
MHD12.11.2023

Rückruf bei Rewe und Edeka: Hersteller äußert sich

In einer Pressemitteilung macht der Hersteller Aurora Mühlen GmbH darauf aufmerksam, dass sich nicht ausschließen lässt, dass es bei einigen Produkten zu Schimmelbefall kommen kann. Die betroffene Ware kann am Mindesthaltbarkeitsdatum auf der unteren Seite der Verpackung identifiziert werden. Es handele sich nur um vereinzelte Verdachtsfälle und eine vorsorgliche Maßnahme des Verbraucherschutzes, teilt das Unternehmen mit.

Sollte ein Produkt von Schimmelbefall betroffen sein, ist dies leicht an einer Veränderung in Geruch und Farbe zu erkennen. Das vom Rückruf betroffene Produkt wurde in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und im Saarland verkauft. Auch ein deutschlandweiter Verkauf über Online-Shops ist jedoch möglich.

Grießklößchensuppe
Aus Grieß lassen sich Grießklößchen herstellen - doch ein Grießprodukt ist bei Edeka und Rewe aktuell von einem dringenden Rückruf betroffen. (Symbolbild) © Bernd Jürgens via www.imago-images.de

Rückruf wegen Schimmel-Gefahr bei Rewe und Edeka - Grieß nicht verzehren

Der Verzehr von Lebensmittel mit Schimmelbefall ist gefährlich für die Gesundheit, denn es sie produzieren krebserregende Giftstoffe, die Mykotoxine genannt werden, berichtet der NDR.

„Das kann akute Vergiftungssymptome hervorrufen, wie Erbrechen und Durchfall. Schimmel kann auch leber- und nierenschädigend sein und das Immunsystem in Mitleidenschaft ziehen. Wenn man langfristig verschimmelte Produkte isst, kann das auch krebserregend und erbgutschädigend sein“, erklärt Alexandra Borchard-Becker von der Verbraucher Initiative e.V..

Edeka, Rewe und Co.: Das sollte man jetzt mit dem Grieß aus dem Rückruf machen

Ist ein Produkt von Schimmel betroffen, ist es in aller Regel am besten, das ganze Produkt wegzuwerfen. Dieser lässt sich nämlich weder mit Hitze noch Kälte vollständig abtöten, informiert der NDR. Außerdem reicht er meistens tiefer als die für Menschen sichtbare Stelle.

Der Hersteller empfiehlt den Kunden der vom Rückruf betroffenen Produkte, diese in ihrer Einkaufsstätte zurückzugeben. Dort soll den Käufern, auch ohne Vorlage eines Kassenzettels, der Kaufpreis erstattet werden.

Zu Lebensmittelrückrufen kommt es immer wieder, wie erst kürzlich bei einem beliebten Snack des Discounters Lidl. (Kilian Bäuml)

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