Listerien gefunden

Käse im Rückruf: Vorsicht! Gefährliche Bakterien in mehreren Sorten entdeckt

Käsetheke
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Mehrere Sorten Weichkäse sind aktuell von einem Rückruf betroffen. Es wurden Bakterien in dem Käse entdeckt, die gesundheitliche Probleme hervorrufen können. (Symbolbild)

Aktuell sind mehrere Sorten Käse von einem Rückruf betroffen. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr.

  • Aktueller Rückruf: In mehreren Sorten Käse hat man Bakterien entdeckt.
  • Drei Sorten Weichkäse sind vom Rückruf betroffen.
  • Der Hersteller warnt vor dem Verzehr: Durch Listerien bestehe Gesundheitsgefahr.

Kassel - Von einem Rückruf betroffen sind aktuell verschiedene Käse-Sorten des Herstellers Paul Lerchenmüller. Laut Angaben verschiedener Verbraucherportale wurden bei Kontrollen mikrobiologische Verunreinigungen in Form von Listerien festgestellt. Die betroffenen Artikel wurde in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen verkauft.

ArtikelPetit Fleur Camembert, Kreitaberti und Pfefferbert
Inhaltca. 300 Gramm
Lotnummer506
MHD zwischen 23.03. und 07.04.2021

In einer Kundeninformation gibt der Hersteller den Rückruf bekannt. Demnach werden drei Sorten Weichkäse der  Käsegroßhandlung Paul Lerchenmüller aufgrund bestehender Gesundheitsgefahr zurückgerufen.

Käse im Rückruf: In diesen Sorten Weichkäse wurden Listerien gefunden

Der Rückruf betrifft drei Käse-Sorten, wie auch merkur.de* berichtet. In den Artikeln „Petit Fleur Camembert“, „Kreitaberti“ und „Pfefferbert“, hergestellt von der Käsegroßhandlung Paul Lerchenmüller, wurden gefährliche Listerien gefunden.

Rückruf von Käse: Produkt kann zurückgegeben werden

Das Verbraucherportal produktrueckrufe.de geht davon aus, dass der betroffene Käse in Käsetheken von Lebensmittel- und Bio-Märkten sowie an Marktständen verkauft wurde. Kunden, die das vom Rückruf betroffene Produkt gekauft haben, können die entsprechenden Artikel in jedem Markt ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Rückruf von Käse: Die Käsegroßhandlung Paul Lerchenmüller ruft mehrere Sorten Weichkäse zurück. Aufgrund von Listerien im Käse bestehe Gesundheitsgefahr.

Erst kürzlich hat es einen Rückruf aufgrund von Bakterien gegeben: In einer Wurst von Aldi könnten Salmonellen enthalten sein. Und auch eine Schokolade wurde kürzlich zurückgerufen. Grund für den Rückruf: Der Verzehr kann für einige Personen gefährlich werden und unter anderem Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

Video: Listerien in verschiedenen Käse-Sorten gefunden

Rückruf von Käse: Wegen Listerien besteht Gesundheitsgefahr

In dem vom Rückruf betroffenen Käse können laut Angaben des Herstellers Listerien enthalten sein. Diese Bakterien können eine große Gefahr für die Gesundheit darstellen. Daher sollte der Weichkäse auf keinen Fall verzehrt werden. „Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber“, heißt es in der Rückruf-Information des Käse-Herstellers.

Besonders für Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Verzehr des vom Rückruf betroffenen Käses gefährlich werden. Eine Listerien-Infektion kann zu schwereren Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung führen. Schwangere sollten besonders vorsichtig sein, denn das ungeborene Kind kann bei einer Infektion der Mutter geschädigt werden, teilt der Käse-Hersteller mit. (Helena Gries) *merkur.de ist ein Angebot der IPPEN.MEDIA.

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