Nierenkomplikationen möglich

Käse-Rückruf: Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Käse-Rückruf: Das Unternehmen Coopérative de Thônes ruft einen Weichkäse zurück.
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Käse-Rückruf: Das Unternehmen Coopérative de Thônes ruft einen Weichkäse zurück. (Symbolbild)

Ein französisches Unternehmen informiert derzeit über einen Käse-Rückruf. Der Weichkäse könnte mit gefährlichen Bakterien belastet sein.

Kassel – Das französische Unternehmen Coopérative de Thônes informiert derzeit über einen Rückruf von einem Käse. Betroffen ist das Produkt „Reblochon fermier“, welches im Verdacht steht, mit Bakterien des Typs Escherichia coli Stec (Gen stx und eae) kontaminiert zu sein. Diese können beim Verzehr gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

Verbraucher sollten den betroffenen Weichkäse daher nicht konsumieren und stattdessen entsorgen oder in den Verkaufsstellen zurückgeben. In der Mitteilung der Firma wird allerdings nicht erwähnt, ob Kunden den Kaufpreis auch ohne Kassenbon zurückbekommen. Zudem ist nicht bekannt, wo der Käse verkauft wurde.

Alle Informationen zum Käse-Rückruf auf einen Blick:

Artikel:Reblochon fermier
Handelsmarke:Reblochon Excellence Bauernherstellung
Verpackungsart:Thekenware
Chargennummer:088421204
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.08.2021
Identitätskennzeichen:FR 74280050 CE
Auf dem Markt seit:30.07.2021

Video: Darum kommt es immer wieder zu Rückrufen

Käse-Rückruf: Heftige gesundheitliche Folgen möglich

Wie das Unternehmen mitteilt, können innerhalb weniger Tage nach dem Verzehr des kontaminierten Produkts zu Fieber und Magen-Darm-Störungen, möglicherweise mit Blutungen, führen. Darüber hinaus seien schwere Nierenkomplikationen, insbesondere bei Kindern, möglich. Verbraucher, die den Käse verzehrt haben, werden gebeten, umgehend einen Arzt aufzusuchen und das Produkt zu entsorgen. Zu einem weiteren Käse-Rückruf kam es auch bei Edeka, außerdem informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor einem Käse-Rückruf bei Lidl.

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Das Verbraucherportal produktwarnung.eu bewertet die Kommunikation des Unternehmens mit einem „gelben Daumen“: Das bedeutet, dass der Hersteller die Kunden über den Rückruf des Weichkäses zwar informiert hat, allerdings „nicht ausreichend“. Wie Produktwarnung bemängelt, sei nicht gewährleistet, dass möglichst viele Verbraucher diese Information auch tatsächlich erhalten. (Nail Akkoyun)

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