Auch in Deutschland

Dringender Rückruf: Warnung vor Milch – Produkt in mehreren Ländern verkauft

Die Milch eines Unternehmens aus Deutschland wird zurückgerufen. Der Rückruf betrifft weitere Länder. Die Qualität des Produkts kann nicht garantiert werden.

Kassel – Ob als Kakao, im Kaffee oder pur: Für viele Menschen gehört Milch zum täglichen Genuss. Nun hat ein Unternehmen einen neuen Rückruf für ein Milch-Produkt veröffentlicht. Das berichtet produktwarnung.eu.

Konkret geht es um die Biomolkerei Söbbeke GmbH. Das Unternehmen ruft die Bio H-Milch laktosefrei 3,5 Prozent im 1-Liter-Tetrapak zurück.

Firma veranlasst Milch-Rückruf: „Qualität und Geschmack können nicht garantiert werden“

Bei einer routinemäßigen Kontrolle habe man festgestellt, dass es im Laufe der Haltbarkeit zu einer sensorischen Abweichung kommen kann. Daher sei der neue Rückruf veröffentlicht worden, teilt das Unternehmen mit. Qualität und Geschmack des betroffenen Milch-Produkts könnten nicht garantiert werden.

Symbolbild: Zurzeit gibt es einen aktuellen Rückruf für ein Milch-Produkt.

Dieses Produkt ist vom Rückruf betroffen:

  • Produkt: Bio H-Milch laktosefrei 3,5 Prozent
  • Charge: 96316
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.11.2021

Rückruf: Milch in mehreren Ländern verkauft

Die vom aktuellen Rückruf betroffene Milch sei in Deutschland, Belgien, Spanien und Polen verkauft worden. Die Biomolkerei Söbbeke GmbH beantwortet alle Fragen zum Rückruf unter der Telefonnummer: 0800-3306727.

Produktwarnung.eu bewertet das Unternehmen für den Umgang des veröffentlichten Rückrufs positiv. Das Unternehmen „informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos“ auf verschiedenen Informationsebenen, schreiben die Rückruf-Experten. Dadurch sei gewährleistet, dass die wichtigen Informationen bei möglichst vielen Verbrauchern ankommen.

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Massen-Rückruf in Supermärkten in Deutschland wegen möglicher Krebs-Gefahr

Seit wenigen Tagen droht Deutschlands Supermärkten einen Massen-Rückruf. Der Grund: Zahlreiche Lebensmittel könnten mit Ethylenoxid kontaminiert sein. Das Gas steht im Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.

Konkret geht es dabei um ein Johannisbrotkernmehl aus der Türkei. Es wird als Zusatzstoff E410 in der Verarbeitung vieler Lebensmittel als Verdickungsmittel verwendet. Einige Unternehmen haben jüngst bereits einen Rückruf ihrer Produkte wegen des kontaminierten Johannisbrotkernmehls gestartet.

Zu den möglicherweise kontaminierten Lebensmitteln zählen unter anderem Konfitüren, Eiscremes, Fleisch-Produkte, Joghurt und Salatsaucen. Foodwatch warnt bereist seit mehreren Wochen wegen der Ethylenoxid-Belastung von Johannisbrotkernmehl aus der Türkei. Aufgefallen war die Belastung bereits im Juni Lebensmittelkontrolleuren in Spanien, wie die Lebensmittelzeitung berichtet. (Jan Wendt)

Rubriklistenbild: © Imago

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