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Tomaten-Rückruf: „Zum Verzehr ungeeignet“ – Dringende Warnung des Herstellers

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Von: Alina Schröder

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Eine Firma informiert derzeit über einen dringenden Rückruf eines Tomaten-Produkts. Vom Verzehr wird aus gesundheitlichen Gründen abgeraten.

Kassel – Derzeit befindet sich ein Tomaten-Produkt in einem aktuellen Rückruf*. Der Hamburger Großhändler von osteuropäischen Spezialitäten Dovgan und ruft eine Charge seiner Artikel zurück. Folgende Tomaten im Glas sind von der Warnung betroffen:

Artikel:Waldiben eingelegte Tomaten Pomidory
Inhalt:695 Gramm
MHD:20.10.2024

Tomaten im Rückruf: Schädliche Pilze können allergische Reaktionen auslösen

Wie der Hersteller laut dem Verbraucherportal produktwarnung.eu mitteilt, seien bei Laborprüfungen der eingelegten Tomaten Mehltau auf den verarbeiteten Dillspitzen entdeckt worden. Dabei handelt es sich um verschiedene Pilze, die in der Regel durch einen weißen Belag auf Blattoberflächen von Pflanzen in Erscheinung treten.

In einem Tomaten-Produkt wurden gesundheitsschädliche Pilze gefunden. Der Hersteller informiert über einen Rückruf.
In einem Tomaten-Produkt wurden gesundheitsschädliche Pilze gefunden. Der Hersteller informiert über einen Rückruf. © Imago

Mehltau ist bei einem Verzehr zwar nicht giftig, kann aber teilweise starke allergische Reaktionen hervorrufen. Mögliche Beschwerden können Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Atemnot sowie Hautrötungen und Juckreiz sein. „Deshalb ist das Produkt zum Verzehr ungeeignet“, schreibt das Unternehmen Dovgan in einer Kundeninformation. Von dem Rückruf betroffen sei aber ausschließlich die angegebene Charge.

Dringender Tomaten-Rückruf: Informationen des Herstellers unzureichend

Die von dem Rückruf betroffenen eingelegten Tomaten seien in allen Bundesländern außer Bremen und Mecklenburg-Vorpommern verkauft worden. Seitens des Unternehmens wurden allerdings keine Angaben dazu gemacht, ob und wie Kundinnen und Kunden die gekaufte Ware zurückgeben können. Das Verbraucherportal produktwarnung.eu empfiehlt die Rückgabe in den jeweiligen Verkaufsstellen.

Aufgrund fehlender Informationen schätzt produktwarnung.eu die Warnung als unzureichend ein. Der Hersteller informiere Endkundinnen und -kunden nicht umfangreich und vorbehaltlos. Somit könne nicht gewährleistet werden, dass möglichst viele Menschen die Information auch erhalten.

Erst vor Kurzem wurde ein Eis-Rückruf veröffentlicht: In dem verpackten Produkt wurde Schimmel entdeckt. Aufgrund von schädlichen Bakterien wurde auch für einen Käse ein Rückruf gestartet*. (as) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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