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Schnecken, Würmer & Co.: Diese Pflanze hält Schädlinge fern

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Von: David Frey

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Weihrauchkraut (Plectranthus coleoides) im Topf gepflanzt
Pflanzt man Weihrauchkraut (rechts auf dem Foto: Plectranthus coleoides) im Garten, kann man sich natürlich gegen Insekten und Schädlinge schützen, die den starken und würzigen Duft der Pflanze meiden. © IMAGO / Leemage

Das schöne Wetter in Deutschland bringt die Gärten zum Blühen, was aber auch lästige Ungeziefer anlockt. Doch gegen die hilft vor allem eine Pflanze.

Kassel – Der Sommer präsentiert sich in diesem Jahr von seiner besten Seite, kann aber mit teilweise sehr hohen Temperaturen ordentlich zu schaffen machen. Wenn die Hitze drinnen kaum auszuhalten ist, ist ein schattiger Platz im Garten genau das Richtige. Klettert das Thermometer immer weiter, müssen auch Pflanzen vor der Hitze geschützt werden – was klappt, wenn man ein paar Tipps beherzigt. Die blühende Natur lockt auch zahlreiche Schädlinge und Plagegeister wie etwa Motten und Mücken an. Gartenbesitzer können sich diese jedoch leichter vom Leib halten, wenn sie auf eine besondere Pflanzenart setzen.

Zur Gattung der Harfensträucher (lat. Plectranthus-Arten) gehören die Weihrauchpflanzen, die auch als „Mottenkönige“ bekannt sind und ihren Ursprung im östlichen Indien sowie im afrikanischen und asiatischen Raum haben, berichtet chip.de. Insekten und Schädlinge wie Schnecken und Würmer stören sich an ihrem starken, würzigen Duft und meiden die Pflanze sowie ihre unmittelbare Umgebung. Sogar Katzen und andere Kleintiere kann das Weihrauchkraut vertreiben, doch wer selbst eine Katze hat, sollte aufpassen, da die Stubentiger eine Unverträglichkeit gegen die Pflanze entwickeln könnten.

Weihrauchkraut vertreibt Insekten, Schädlinge und Kleintiere aus dem Garten

Der Mottenkönig kann aber nicht nur im Garten gepflanzt werden, sondern auch im Kübel auf dem Balkon und der Terrasse, um so ungewünschte Besucher vom Wohnraum fernzuhalten. Bei wem sich doch Schädlinge wie Blattläuse festsetzen, sollte im Kampf gegen sie auf Natron als wahren Alleskönner setzen.

Das Weihrauchkraut gilt als pflegeleicht, gedeiht auf normalem Substrat und bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Platz. Aufgrund ihrer Funktion muss die Pflanze selbst kaum vor Schädlingen geschützt werden. Zur Überwinterung sollte sie ins Haus, da sie ursprünglich aus dem tropischen Raum stammt.

Basilikum, Lavendel und Salbei helfen auch im Kampf gegen Insekten

Wer für das Weihrauchkraut jedoch keine Verwendung hat, kann im Kampf gegen die Insektenplage im Sommer auf sechs Wunderpflanzen zurückgreifen. Zu ihnen zählt unter anderem der Lavendel, der ebenfalls mit seinem intensiven Geruch Fliegen und Motten, aber auch Flöhe und Wanzen fernhalten kann. Basilikum schmeckt nicht nur hervorragend im Pesto, sondern ist vielen lästigen Tieren ein Dorn im Auge. Dazu gesellt sich Salbei, der sich neben seiner heilenden Wirkung im Tee auch mittels seines Geruchs gegen Raupen, Läuse und Kohlweißlinge einsetzen lässt.

Weihrauchkraut
auch genannt:Elfengold, Weihrauchnessel
Gattung:Harfensträucher (Plectranthus)
Familie:Lippenblütler (Lamiaceae)
vertreibt:Insekten wie Motten und Mücken, Schädlinge wie Blattläuse, Schnecken und Würmer

Wie utopia.de berichtet, eignet sich auch noch im Topf gepflanzte Minze. Ameisen, Mäuse und Ratten meiden diese frisch duftende Pflanze genau wie die danebenliegenden Gewächse. Außerdem kann man noch Bohnenkraut zwischen bedrohte Pflanzen anbringen, um effektiv Blattläuse fernzuhalten. (David Frey)

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