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Schlecker plant Mega-Comeback: Diese Neuerungen sollen künftig die Kunden locken

Neue Hoffnung für Schlecker-Fans?
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Neue Hoffnung für Schlecker-Fans?

Der Drogerie-Riese Schlecker ging 2012 insolvent. Nun wird eine Rückkehr geplant – mit massiven Neuerungen.

Kassel - Die Nachricht schlug 2012 ein wie eine Bombe: Der Drogerie-Riese Schlecker ging insolvent. Plötzlich standen Zehntausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Deutschland vor dem Aus. Schicksale der „Schlecker-Frauen“ gingen durch die Medien. Auch in Kassel und der Region waren hunderte Schlecker-Mitarbeiter betroffen. Gerichtsverfahren folgten.

Nach diesem Desaster schlägt die aktuelle Nachricht nun noch höhere Wellen, Schlecker soll zurückkehren. Das verkündete die Firma Kitzventure des Unternehmers Patrick Landrock. Neben dem Comeback sind zudem drastische Änderungen geplant.

Schlecker plant Comeback: Beim ehemaligen Drogerie-Riesen soll sich einiges ändern

Laut dem Unternehmen soll der ehemalige Drogerie-Gigant Schlecker zu einem „europäischen Marktführer“ auferstehen. Doch wie könnte so eine Rückkehr aus dem Desaster von 2021 aussehen? Fakt ist, Schlecker braucht ein neues Image. Unternehmer Landrock will, dass sich hinter der Marke nicht mehr nur ein Drogeriemarkt verbirgt.

Landrock plant in die „Miet-Commerce“ für Haushalts- und Unterhaltunsgeräte einzusteigen. Media Markt und Saturn bieten diesen Service bereits an. Kunden können sich Produkte mieten, anstatt sie zu kaufen und sie anschließend wieder zurückgeben. Und noch eine Neuerung ist geplant, denn es sollen auch andere Produkte mit ins Sortiment genommen werden. Darunter beispielsweise:

  • Lebensmittel
  • Baumarktartikel
  • Büro- und Geschäftsbedarfsprodukte

Schlecker plant Rückkehr: Wann soll es so weit sein?

Bereits in den „nächsten Monaten“ soll es so weit sein, dann könnte die Rückkehr von Schlecker näher kommen. Doch noch ist nicht klar, wo die Gesellschaft hinter Schlecker angesiedelt wird. Dies könne sowohl in Österreich als auch in Deutschland der Fall sein. Eine Rückkehr von Schlecker auf dem Markt könnte tausende Arbeitsplätze schaffen. Wann dies letztlich so weit sein wird, bleibt abzuwarten.

Der Unternehmer Landrock ist nicht unumstritten. Aktuell läuft gegen ihn ein Prozess vor dem Landesgericht Innsbruck. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm laut Orf „gewerbsmäßigen Betrug“ vor. Landrock plädiert auf Freispruch. Für ihn und die anderen Mitangeklagten gilt die Unschuldsvermutung. Vor einem Jahr kam der aus Deutschland stammende und nun in Österreich ansässige Unternehmer schon einmal in die Schlagzeilen. Er hatte „Fridays For Future Austria“ beim Patentamt angemeldet. Nach Kritik betonte Landrock jedoch, dass er das nicht aus kommerziellem Interesse heraus getan habe. Vielmehr wolle er den Markennamen bei Zuerkennung der Stiftung von Greta Thunberg schenken, berichtete der Orf. (slo)

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Die Drogerien dm, Rossmann und Müller könnten es bald mit einem weiteren Wettbewerber zu tun bekommen. Denn ein kleiner Drogeriemarkt verbündete sich mit dem Supermarkt-Riesen Edeka.

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