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Schonzeit im Garten vorbei: Diese Pflanzen brauchen jetzt dringend einen Rückschnitt

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Von: Kilian Bäuml

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Bevor der Winter einbricht, lässt sich nochmal einiges im Garten für das nächste Jahr vorbereiten. Was Sie jetzt machen sollten, erfahren Sie hier.

Kassel – Wenn sich der Sommer verabschiedet hat und die Blätter im Herbst beginnen zu fallen, ist es Zeit den Garten winterfest zu machen.

Wer geplant hatte, seine Hecke zurückzuschneiden, sollte das daher am besten jetzt machen. Warum gerade der Herbst der beste Zeitpunkt dafür ist und warum es sogar teuer werden kann, Hecken im Sommer zu schneiden, erfahren Sie hier.

Rosenhecke wird mit Gartenschere zurückgeschnitten
Rosen profitieren von einem Rückschnitt im Herbst. (Symbolbild) © Gottfried Czepluch via www.imago-images.de

Schonzeit im Garten vorbei: Deshalb werden Hecken im Herbst zurückgeschnitten

Am besten geschieht ein starker Rückschnitt vor dem ersten Frost, rät der NDR, da die Hecken darauf empfindlich reagieren. Ein starker Rückschnitt lohnt sich, damit die Hecken in Form bleiben und nicht wuchern. Sie sollten am besten in eine Form geschnitten werden, in der sie unten mindestens genauso breit sind wie oben, schreibt das Magazin Mein schöner Garten. Außerdem sollte die Art der Hecke berücksichtigt werden. Kirschlorbeer beispielsweise braucht mehr Platz als eine eher baumartig wachsende Hecke wie die Buche.

Wer im Sommer schneidet, muss zahlen

Erst ab Oktober dürfen Hecken wieder stark zurückgeschnitten werden, von März bis September steht das unter Strafe. Grund dafür ist der Schutz von Vögeln und Insekten, die in der warmen Jahreszeit in der Hecke leben und brüten könnten. Die unscheinbaren Nester werden leicht übersehen und können bei einem Rückschnitt schnell beschädigt werden. Je nachdem, wie stark die Hecken geschnitten wurden, können Geldstrafen bis 25.000 Euro verhängt werden. (Bußgeldkatalog)

Aber auch bei vielen anderen Pflanzen im Garten ist ein Rückschnitt lohnenswert. Büsche und Ziergehölze können im Herbst ebenfalls gestutzt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Pflanze nicht nur oben, sondern auch an den Seiten ausgedünnt wird, schreibt Mein schöner Garten.

Rückschnitt im Garten: Das sollte doch besser in Ruhe gelassen werden

Es gibt aber auch Pflanzen, die im Herbst lieber in Ruhe gelassen werden wollen. Das gilt für Ziergräser, wie etwa Schilf. Ähnlich verhält es sich mit Pfingstrosen. Laut NDR bilden sie mit ihrem Laub eine Art eigenen Winterschutz über ihren Wurzeln, der sie auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.

Für die meisten Stauden gilt im Herbst, dass ein Rückschnitt möglich, aber nicht unbedingt notwendig ist. Stauden sind häufig echte Überlebenskünster und kommen sogar mit Extremwetter gut zurecht.

Rosen profitieren ebenfalls von einem Rückschnitt im Herbst

Für Rosen empfiehlt sich ein Rückschnitt im Herbst, er ist allerdings keine Pflicht. Verwelkte und vertrocknete Blätter, Blüten und Triebe sollten entfernt werden, empfiehlt das Onlinemagazin gartenjournal.net. Weiter sollten beispielsweise Hochstammrosen um rund ein Drittel zurückgeschnitten werden. (Kilian Bäuml)

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