TV-Paar finanziert sich mit Bürgergeld und Kindergeld – arbeitsunfähig, „aber ist ja nicht schlimm“
Jasmin und Maik aus Rostock sind auf Sozialleistungen angewiesen und haben zudem einiges an Schulden gesammelt. Nun erwartet Jasmin zum zweiten Mal Nachwuchs.
Rostock – Viele deutsche Bürger sind auf Sozialleistungen angewiesen. Darunter auch Jasmin und Maik, ein junges Paar, das mit ihrem kleinen Sohn in den Hochhaussiedlungen des Ortsteils Groß Klein in Rostock lebt. Ihre Haupteinnahmequellen sind Bürger- und Kindergeld. Doch über die Zeit haben sich bei dem Paar, das nun ein weiteres Kind oder vielleicht sogar Zwillinge erwartet, Schulden angehäuft. Ihre Geschichte teilen sie in der RTL-Sendung „Hartz und herzlich“.
Das junge TV-Paar ist derzeit ohne Arbeit – Maik als arbeitsunfähig eingestuft, Jasmin erneut schwanger
Keiner der Elternteile hat eine Arbeitsstelle. Für Maik wird sich das auch vorerst nicht ändern. Seit 2023 ist der junge Mann aus psychologischen Gründen als arbeitsunfähig eingestuft. Als sie die Nachricht erhielten, plante Jasmin, sich Arbeit zu suchen. „Ich denke mal, dass es für immer ist, aber ist ja nicht schlimm. Ich werde hier ja auch genug zu tun haben, wenn Schatz später arbeiten gehen sollte“, sagte der Ehemann in der Sendung, der sich auf Haushalt und Kindererziehung konzentrieren wollte. Doch Jasmin wird vorerst nicht arbeiten gehen, da sie erneut schwanger ist.
Vor ihrer ersten Schwangerschaft hatte Jasmin einige Monate lang eine Stelle. „Ich hatte da ziemlich Probleme. Es war ein Job mit wenig Abwechslung“, erzählte die junge Frau bei Mannheim24. Damals arbeitete sie vier Stunden täglich für den Mindestlohn. Doch in der Sendung äußerte die Mutter Zuversicht: „Sagen wir so: Ich hab‘ eine Wohnung, ich habe Gelder zur Verfügung. Ich mein‘, ich hab‘ keine Ausbildung, und kann auch wahrscheinlich nie eine machen dadurch, dass ich wahrscheinlich ausbildungsunfähig bin.“
Schulden beim Jobcenter in Höhe von 3000 Euro und Rechtsstreit mit Supermarkt Lidl
Jasmin und Maik erhalten derzeit monatlich 1600 Euro Bürger- und Kindergeld. Laut dem Portal kukksi.de muss das Paar monatlich 900 Euro Fixkosten zahlen. Dazu gehören Kosten für Strom und andere Rechnungen. Zusätzliche Ausgaben entstehen durch abgeschlossene Verträge: „Dadurch, dass wir so viele Verträge haben, müssen wir schauen, dass wir die nach und nach abschalten. Wir haben welche für uns und welche für Bekannte.“ Doch nicht alle ihrer Freunde können die Vertragskosten tragen. Am Ende bleiben 500 Euro übrig: „für Essen, die Tiere und sonstige Kosten. Das ist ja trotzdem viel, was wir haben.“

Das Paar hat jedoch erhebliche Schulden und ist zudem in einen Rechtsstreit verwickelt. „Eigentlich wären 96 Euro noch offen, aber weil eine Rücklastschrift gemacht wurde und weitere Mahngebühren dazukamen, sind es jetzt 235 Euro“, erklärte die 19-jährige Jasmin über ihre Schulden beim Supermarkt Lidl. Bei einem Einkauf hatte die Rostockerin mit Karte bezahlt, doch das Konto war nicht gedeckt. Ursprünglich war geplant, die Schulden in Raten abzubezahlen. Als sie in Verzug geriet, erhielt das Paar einen unangenehmen Brief vom Amtsgericht.
Laut kukksi.de ist das erst der Anfang. Das Paar schuldet dem Jobcenter zusätzlich bis zu 3000 Euro. Diese Summe hatten sie sich zuvor vom Amt geliehen, um Kindergeldnachzahlungen, die Erstausstattung für das Baby und die Wohnung zu finanzieren und haben sie bis jetzt nicht zurückgezahlt. Über Grundsicherung und Hinzuverdienst könnte das Paar trotz Bürgergeld in Zukunft mehr Geld erhalten.
Jugendamt beobachtet junge Familie genau
Ihr erster Sohn ist mittlerweile eineinhalb Jahre alt, das zweite oder vielleicht auch dritte Kind ist unterwegs. Doch das Jugendamt beobachtet die Familie genau und wirft ihnen mangelnde Fürsorge vor. Jasmin soll mit ihrem Kind für zwei Jahre in ein betreutes Mutter-Kind-Heim ziehen – ohne ihren Ehemann Maik.
Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.