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Raclette: Mit diesen Tipps schmeckt der Silvester-Klassiker noch besser

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Von: Isabel Wetzel

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Raclette ist einer der beliebtesten Weihnachts- oder Silvesterklassiker. Mit wenigen Tricks gelingt es noch besser.
Raclette ist einer der beliebtesten Weihnachts- oder Silvesterklassiker. Mit wenigen Tricks gelingt es noch besser. © Imago Images

Raclette ist vor allem an Silvester ein beliebtes Gericht. Mit einigen Tipps und Ideen schmeckt der Klassiker noch besser. 

Kassel – Raclette ist ein echter Klassiker. Für viele Deutsche gehört das Pfännchen-Gericht ebenso in den Dezember, wie Weihnachten und Silvester selbst. Schnell geschnippelt landen zahlreiche Zutaten auf dem Tisch, die sich in den kleinen Pfännchen dann zu unzähligen, leckeren und individuellen Gerichten kombinieren lassen. Und besonders am langen Silvester-Abend hat sich Raclette einen Namen gemacht, weil immer wieder genascht werden kann.

Damit der Klassiker an den Feiertagen aber nicht zum Stressfaktor wird, sollten Raclette-Fans einiges beachten. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt das Raclette gleich viel besser.

Raclette ohne Stress: Zutaten auf mehrere Teller verteilen

Ein Problem, das beim Raclette-Essen schnell für Frust sorgen kann, ist, wenn nicht alle Gäste gleichermaßen an die Zutaten kommen. Man will nicht ständig fragen müssen, ob andere einem gerade mal die Champignons oder den Mais reichen können – und alles auf dem Teller horten ist auch unhöflich und der Platz fehlt noch dazu. Die simple Lösung: Die Zutaten einfach auf mehreren Tellern verteilen, sodass man an jeder Ecke des Tisches alles erreichen kann.

Wer vielleicht nicht so viele Schalen zur Verfügung hat, kann die Zutaten auch auf eine Drehplatte stellen. Die sogenannte „Lazy Susan“ gibt es in vielen Geschäften und Online zu kaufen.

Eine Alternative ist außerdem, die Zutaten direkt in einem separaten Buffet aufzubauen, sodass sich jeder das auf seinem Teller mitnehmen kann, was er gleich in seinem Raclette-Pfännchen zubereiten will. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Gäste zwischendurch immer mal wieder bewegen müssen. So ist der Magen nicht gleich zu voll und die Gäste werden nicht so schnell müde.

Tipps für leckeres Raclette an Weihnachten und Silvester: Kreative Rezepte

Wem das Essen beim Raclette grundsätzlich zu lange dauert, der sollte sich möglicherweise an einem zweiten Raclette-Gerät versuchen. So kann man auch in einer größeren Gruppe die Zwei-Pfännchen-Taktik anwenden, bei der man jeweils eine Portion essen kann, während die nächste schon in der Hitze brutzelt.

Der Abwechslung und Kreativität sind beim Raclette außerdem keine Grenzen gesetzt. Im Internet finden sich tausende ausgefallene Rezepte. Geschmackvolle Marinaden geben auch dem Fleisch, das auf dem Raclette-Grill brutzelt das gewisse Etwas. Kochbuchautorin Cornelia Schinharl empfiehlt hierfür zum Beispiel eine orientalische Variante:

Und auch Supermärkte, wie Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Co., haben auf ihren Internetseiten jeweils eine stattliche Sammlung ausgefallener Raclette-Rezepte zusammengestellt.

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So schmeckt das Raclette noch besser: Es kommt auf den Käse an

Auch beim Raclette-Käse muss es stimmen. Der traditionelle Schweizer Käse ist zwar längst nicht mehr alternativlos, doch einige Eigenschaften müssen einfach passen, damit das Raclette gelingt. Wichtig ist vor allem, dass der Fettgehalt im Käse bei mindestens 45 Prozent liegt, denn nur dann schmilzt der Käse auch im Pfännchen. Ein weiterer Tipp: Je älter der Käse ist, desto kräftiger entfaltet sich der Geschmack.

Für den vollen Geschmack sollte der Käse auch mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. Pro Person sollte der Gastgeber in etwa 150 bis 200 Gramm Raclette-Käse rechnen.

Sorten klassischer Raclette-Käse:Fettgehalt:
Wallisermindestens 50 Prozent
Schweizer Raclette-Käse (in anderen Teilen der Schweiz produziert)zwischen 46 und 54,9 Prozent
Raclette de Savoiemindestens 50 Prozent

Raclette zu Weihnachten und Silvester: Die richtigen Käse-Sorten auswählen

„Geeignet sind mittelalter Gouda, klassischer Raclette-Käse aus der Schweiz oder Bergkäse, Ziegengouda, aber auch schnittfester Schafskäse“, sagte TV- und Sternekoch Björn Freitag in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Kenner isst übrigens die Rinde beim Käse immer mit. Auch Blauschimmelkäse kann mal im Pfännchen landen, zum Beispiel mit Birne, Zitronensaft und Walnüssen.

Das Ganze kann dann noch mit den unterschiedlichsten Soßen und Beilagen abgerundet werden. Dann steht dem gemütlichen Raclette-Abend nichts mehr im Weg. (iwe)

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