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Garten-Tipps: Wie Sie Ihre Pflanzen vor Hitze schützen

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Von: Lea-Sophie Mollus

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Die Sonne kann viel Schaden anrichten – auch im eigenen Garten. Wer seine Pflanzen vor Hitze schützen möchte, sollte einiges beachten.

Kassel – Wer im Sommer viel Zeit in der Sonne verbringt, sollte sich schützen. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für die Pflanzen: Bei ihnen kann die Hitze zu irreparablen Schäden führen.

Sommer im Garten: Auch Pflanzen brauchen bei Hitze Schutz vor der Sonne

Zwar gibt es auch Pflanzen, die in der prallen Sonne wachsen und gedeihen – wie Geranien und Petunien – aber auch diese brauchen bei extremem Wetter Schutz und Pflege. Mit ein paar Tricks kommt der Garten gut durch den Sommer.

Gießen, gießen, gießen lautet das Motto. Aber Achtung: Zu viel ist auch nicht gut – zumindest was die Häufigkeit angeht. Lieber seltener, dafür mit mehr Wasser gießen. Als Faustregel gilt: Während extremer Hitzeperioden benötigt der Garten doppelt so viel Wasser wie normal. Also ordentlich gießen, damit die Erde richtig schön nass wird. Und mit dem nächsten Gießen nicht warten, bis sie wieder trocken ist – das ist für die Pflanzen laut dem Onlineportal „24 Garten“ eine zusätzliche Anstrengung, da bereits trockener Boden eine gewisse Zeit benötigt, um Wasser aufnehmen zu können, weil bei großer Hitze die meiste Flüssigkeit einfach wieder verdampft.

Ein Mann gießt Blumen mit einem Gartenschlauch
Damit die Pflanzen im Garten so schön und bunt bleiben, brauchen sie gerade bei der Hitze im Sommer viel Pflege. © Sebastian Gollnow/dpa

Pflanzen vor Hitze schützen: So kann die Sonne Ihrem Garten weniger schaden

Auch der richtige Zeitpunkt für die Bewässerung der Pflanzen im Garten ist wichtig. Auf keinen Fall in der Mittagssonne gießen, da die Blätter sonst verbrennen können. Am besten eignet sich der frühe Morgen, wenn die Sonne noch nicht so hoch am Himmel steht. Zudem sollte man das Wasser nicht einfach von oben draufschütten, sondern unten anfangen.

Was das Wasser angeht, eignet sich zum Gießen am besten warmes Regenwasser. Das ist kalkarm und dadurch besser für die Pflanzen als Trinkwasser – zudem geht es nicht auf Kosten der Trinkwasserreserven. Übrigens: Eine Bewässerung durch Rasensprenger ist nicht die beste Form. Sie ist verschwenderisch, Blätter können verbrennen und der individuelle Wasserbedarf der einzelnen Pflanzen kann nicht berücksichtigt werden.

Schutz vor der Sonne: Tipps, damit Pflanzen bei Hitze nicht kaputtgehen

Um die Pflanzen im Sommer vor Hitze zu schützen, sind Bäume sehr hilfreich. Je mehr Bäume, desto mehr Schatten. Besonders gut eignen sich dafür die Ahornblättrige Platane, der Trompetenbaum und die Eberesche: Sie spenden nicht nur besonders viel Schatten, sondern wachsen auch sehr schnell.

Auch Mulch am Fuße der Pflanzen schützt vor Hitze. Zudem ist es hilfreich, nicht zu nah aneinander zu pflanzen, damit alle Pflanzen genügend Luft bekommen. Wer seinem Garten in vielfacher Hinsicht etwas Gutes tun möchte, kann auf Natron zurückgreifen. Das Hausmittel ist eine echte Wunderwaffe. Und auch bei der Bekämpfung von Blattläusen muss es nicht immer Chemie sein. (Lea-Sophie Mollus)

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