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Sommer: Die heiße Zeit des Jahres

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Von: Max Schäfer

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Der Sommer ist die wärmste Zeit des Jahres. Warmes, sonniges Wetter und lange Tage ziehen die Menschen ins Freie.

Kassel – Eis essen, ins Schwimmbad gehen, allgemein die langen Tage nutzen: Der Sommer mit seinem warmen Wetter ist bei vielen Menschen beliebt. Auch in der Natur bildet der Sommer den Höhepunkt des Jahres für Pflanzenarten und die Tierwelt. Es gibt jedoch auch zu viel des Guten: Bei Hitze und Temperaturen von über 30 Grad Celsius kann es schnell unangenehm, für manche gar gefährlich, werden.

JahreszeitSommer
Meteorologischer Sommeranfang1. Juni
Astronomische SommeranfangCa. 21. Juni
Dauer3 Monate

Sommer: Wann beginnt die heiße Jahreszeit?

Der Sommer folgt auf den Frühling und wird später vom Herbst abgelöst. Auch wenn angesichts steigender Temperaturen in anderen Jahreszeiten bereits Sommergefühle auftreten können, dauert die heiße Jahreszeit auf der gesamten Nordhalbkugel drei Monate: Juni, Juli und August.

Wann genau der Sommeranfang ist, ist jedoch unterschiedlich. Dabei wird zwischen dem meteorologischen Sommeranfang und dem astronomischen bzw. kalendarischen Beginn unterschieden. Aus meteorologischer Perspektive beginnt der Sommer am 1. Juni und endet am 31. August. In der Astronomie stellt häufig der Tag der Sommersonnenwende den Anfang der heißen Jahreszeit dar. Somit dauert der Sommer vom 21. Juni bis zum 21. oder 22. September.

Abkühlung: Bei heißem Wetter im Sommer bietet sich ein Besuch im Freibad an.
Abkühlung: Bei heißem Wetter im Sommer bietet sich ein Besuch im Freibad an. (Archivbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Heiße Jahreszeit: Dreiteilung des Sommers

Der Sommer ist zudem noch in den Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer aufgeteilt. Von Anfang Juli bis Mitte August ist vom Hochsommer die Rede. In dieser Phase ist mit den heißesten Tagen zu rechnen. Witterungsbedingt wird jedoch ebenfalls von Hochsommertagen gesprochen, wenn sie über 30 Grad Celsius sind. Die heißesten Tage werden auch als Hundstage bezeichnet. Zu der Zeit läuft die Getreideernte und Beerenfrüchte werden reif. Im Frühsommer blühen dagegen die meisten Gräser und im Spätsommer können Äpfel, Pflaumen und Birnen gepflügt werden.

Wie ist das Wetter im Sommer?

Der Sommer zeichnet sich als die Jahreszeit mit den meisten Sonnenstunden aus. Dadurch ist das Wetter auch besonders warm. Im Durchschnitt lag das Temperaturmaximum in den Jahren 1991 bis 2020 bei 21,9 Grad Celcius, während das mittlere Temperaturminimum in diesem Zeitraum 10,7 Grad Celsius betrug. Die mittleren Höchst- und Tiefsttemperaturen laut einer Berechnung von Wetter.de in den drei Sommermonaten im Überblick:

MonatHöchste Temperatur in Grad Celsius
Juni18
Juli23
August23

Der Sommer ist auch die sonnigste Jahreszeit. Die Sonne hat in den Jahren 1991 bis 2020 durchschnittlich 6,9 Stunden pro Tag geschienen. Mit durchschnittlich acht Sonnenstunden ist der August der sonnigste Monat. Im Juni und August sind es durchschnittlich sieben Stunden.

MonatNiedrigste Temperatur in Grad Celsius
Juni10
Juli15
August16

Wetter im Sommer: Was sind Sommertage, heiße Tage und Tropennächte?

Wenn die Höchsttemperatur an einem Tag über 25 Grad Celsius liegt, ist von einem Sommertag die Rede. Die Anzahl der Sommertage wird zur Beurteilung herangezogen, ob es sich um einen warmen oder eher kühlen Sommer handelt. Im klimatologischen Mittel der Jahre 1991 bis 2020 gab es in Deutschland 32,3 Sommertage.

Von heißen Tagen oder Hitzetagen ist die Rede, wenn die Höchsttemperatur an einem Tag mindestens 30 Grad Celsius beträgt. Früher war dann auch von Tropentagen die Rede. Wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad Celsius fällt, handelt es sich um eine tropische Nacht.

Wetter: Wie sich der Klimawandel auf die Sommer in Deutschland auswirkt

Durch die Klimakrise und die damit einhergehende globale Erwärmung erhöht sich auch die Zahl der Hitzetage in Deutschland. Für das Wetter in den Sommermonaten bedeutet das, dass sie deutlich heißer und trockener werden. Fachleute erwarten beispielsweise für die Region um Karlsruhe 2050 eine Verdopplung der Hitzetage im Vergleich zum Zeitraum von 1970 bis 2000.

Aber nicht nur die Temperaturen steigen, auch der Jetstream verändert sich. Durch die Änderung des Luftstroms in der oberen Atmosphäre bleiben Hoch- und Tiefdruckgebiete länger an einem Ort stehen. Langanhaltende, starke Regenfälle sind eine Folge. Im Frühling und Sommer kann es durch die Kombination von Saharastaub und Regenfällen zu sogenanntem Blutregen kommen.

Sommer: Wie sich das warme Wetter auf die Gesundheit auswirkt

Wenn das Wetter im Sommer jedoch nicht extrem ist, hat es positive Auswirkungen auf das Wohlergehen von Menschen. Durch die Sonneneinstrahlung setzt der Körper Hormone frei, welche die Laune steigern können. Andererseits ist die Sonneneinstrahlung gefährlich, da sie die Haut schädigen und in schlimmen Fällen zu Hautkrebs führen.

Auch tropische Nächte haben negative Folgen. Wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad Celsius fällt, können sich Menschen nicht richtig ausruhen. Sie sind dann weniger leistungsfähig. (ms)

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