Verbraucher

Sparkasse, Deutsche Bank und Co.: Erhöhte Gebühren - So holen Sie sich ihr Geld zurück

Sparkasse und Co. erhöhen ihre Kontogebühren. Verbraucherschützer wollen Kunden nun dabei helfen, ihr Geld von der Bank zurückzubekommen.

Kassel – Große Banken wie die Sparkasse, Deutsche Bank und Co. geraten derzeit verstärkt in die Kritik des Verbraucherschutzes. Der Grund: Die teils starke Erhöhung von Kontoführungsgebühren. Doch Kunden sollen nun ihr Geld wieder zurückbekommen.

Einige Verbraucherschützer nennen die Vorgehensweise der deutschen Geldinstitute „Verschleppungstaktik“. Laut einem Bericht von derwesten.de erklärten sich Kunden der Banken bereits mit der Zahlung der Gebühren einverstanden, wenn sie entsprechenden Briefen nicht deutlich widersprachen.

Wegen erhöhter Gebühren bei Sparkasse & Co.: Gericht beschließt Erstattung des Geldes

Der Bundesgerichtshof hat im April 2021 nun aber dieses Vorgehen in die Schranken gewiesen. Auch das Geld aus früheren Erhöhungen der Kontogebühren soll schließlich der Kundschaft erstattet werden. Doch seit dem Beschluss sind bereits rund fünf Monate vergangen und die Banken hätten dementsprechend noch nicht reagiert. Das sorgt für Ärger bei Verbraucherschützern. „Mit Missachtung der höchstrichterlichen Rechtsprechung dürfen Banken und Sparkassen keinen Erfolg haben“, kritisierte Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.

Bank-Kunden aufgepasst: Mit einem Antrag holen Sie sich ihr Geld nach einer Erhöhung der Kontogebühren von Sparkasse und Co. zurück. (Symbolbild)

Hohe Kontogebühren bei Sparkasse & Co. - Verbraucherschutz bietet Bank-Kunden Hilfe an

Inzwischen habe der Verbraucherschutz mehrere Kreditinstitute abgemahnt. Wie das handelsblatt.com berichtet, drehe sich ein Fall beispielsweise um eine Sparkasse, die Kunden die Kontoverbindungen gekündigt habe, nachdem diese eine Rückzahlung verlangt hatten.

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Die Verbraucherzentrale möchte sich nun für die Kunden einsetzen. Mithilfe eines selbstentworfenen Musterbriefes sollen diese ihre Ansprüche gegenüber den Banken geltend machen können. Die Beiträge sollen auf diesem Wege zurückverlangt werden können. Mit einem versteckten Trick können Verbraucher auch bei Paypal viel Geld sparen. (Alina Schröder) *hna.de ist ein Abgebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © A. Schauhuber/Imago

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