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Warnung an Sparkasse-Kunden: Verbraucherzentrale informiert über dreiste Betrugsmasche

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Von: Kilian Bäuml

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Banken verschicken regelmäßig E-Mails, zum Beispiel um über Änderungen zu informieren. Das nutzen jetzt Betrüger – Sparkasse-Kunden sollten vorsichtig sein.

Kassel – Seltsame E-Mails im Postfach kennen viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Die meisten Betrugsmaschen sind daher weitläufig bekannt: Beispiele sind der Cousin, der einem eine Million Euro überweisen möchte, dafür aber die Kontodaten braucht. Auch das Enkelkind in Not, das die Großeltern kontaktiert, kennen viele. Oft fallen solche Mails direkt als Betrugsversuch auf und werden von den potenziellen Opfern ignoriert. Aber was, wenn das Kreditinstitut selbst sich meldet – mit seriösem Auftreten und dringender Aufforderung zum eigenen Schutz?

Vor eben einer solchen Masche per E-Mail warnt aktuell die Verbraucherzentrale. Vor allem Kunden der Sparkasse sind betroffen. Wer per Mail von seinem Kreditinstitut kontaktiert wurde, sollte deshalb besser vorsichtig sein. Was man wissen sollte, hier im Überblick:

Sparkassen und Städte arbeiten zusammen und bieten von der Ausweisverlängerung bis zum Führerscheintausch kommunalen Service an.
Derzeit schicken Betrüger E-Mails an Sparkasse-Kunden. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/ dpa

Gefahr für Sparkasse-Kunden: Mit dieser Masche arbeiten Betrüger per Mail

Einige Kunden der Sparkasse erhalten derzeit eine E-Mail mit dem Betreff „Wichtig: Änderung des Login-Verfahrens“. Begründet wird dies mit einer angeblichen Änderung der Zahlungsrichtlinien, die zum 01. Januar dieses Jahres in Kraft getreten sein soll.

Um das Banking noch sicherer zu machen, habe das Institut einen Fingerprint entwickelt, den die Kunden nutzen sollen. Um diesen Fingerprint zu erstellen, müsse eine „Umstellung mit abschließender Verifizierung Ihres Kontos“ bis zum 15.01.2023 vorgenommen werden. Falls die genannte Frist zur Verifizierung nicht eingehalten wird, müsse das Sparkasse-Konto vorübergehend geschlossen werden. Das sei aufgrund von EU-Regularien notwendig.

Vermeintlicher AbsenderSparkasse
E-Mail-BetreffSparkasse-Wichtig: Änderung Ihres Login-Verfahrens
AufforderungKonto verifizieren
Das sollten Sie tunIgnorieren und in den Spam-Ordner verschieben

Betrüger schreiben E-Mails an Sparkasse-Kunden: Gefahr im Postfach

Falls Sie eine solche E-Mail erhalten haben sollten, sollten Sie nicht darauf reagieren. „Sie sollten unter keinen Umständen dem beigefügten Link folgen und Ihre sensiblen Daten preisgeben. Diese könnten sonst von den Kriminellen missbraucht werden. Schützen Sie sich und Ihre Daten und verschieben Sie diese Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner“, warnt die Verbraucherzentrale.

Spam-Mails sollten nicht gelöscht werden, stattdessen werden sie am besten in den entsprechenden Ordner für Spam-Mails verschoben. So lernt das Programm, potenzielle Spam-Mails zu erkennen und beginnt diese von selbst auszusortieren. Falls Sie keine E-Mails, sondern Spam-Anrufe erhalten, sollten Sie die entsprechenden Nummern blockieren. (kiba)

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