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Vermeintliche Spotify-SMS: Aktuelle Betrugsmasche gaukelt Kunden Zahlungsprobleme vor

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Von: Anna Lorenz

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Im digitalen Zeitalter gibt es Betrugsmaschen im Netz wie Sand am Meer. Aktuell macht eine SMS von sich reden, die angeblich von Spotify stammt – mit diesen Tipps fallen Sie nicht auf den Schwindel herein.

München – Es ist kein Geheimnis: Die meisten Menschen fühlen sich von Werbeunterbrechungen gestört. Der Charme von Streamingdiensten liegt neben der immensen Auswahl darum oftmals darin, Musik oder Filme ohne jegliche Erschwernis genießen zu können. Bei vielen Anbietern ist hierfür allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen. Und genau an diesem setzt die aktuelle Phishing-Masche von Betrügern an, berichtet merkur.de.

Späh-SMS an Spotify-User versendet: Betrüger wollen mit perfider Masche an Bankdaten gelangen

Wer den Streamingdienst Spotify abonniert hat, kann die monatlichen Kosten sowohl mit Prepaidkarten als auch den gängigen Zahlmethoden begleichen. Betrüger versuchen nun, insbesondere die Kunden, die sich für letztere Variante entschieden haben, mit einem hinterhältigen Trick auszuspähen. Abgesehen haben es die Kriminellen dabei auf die Bankdaten der Abonnenten.

Scam-Nachrichten via WhatsApp sind zum Leidwesen aller Nutzer weit verbreitet. Im aktuellen Fall behaupten Betrüger nun mittels einer SMS, dass es ein Zahlungsproblem gäbe. Die Benachrichtigung ist gut gefälscht und scheint, als stamme sie von Spotify. Aufgefordert werden Kunden darin, sich mittels ihrer Anmeldedaten einzuloggen. Wer dem Linkfenster folgt, landet auf einer täuschend echt aussehenden Nachbildung der Spotify-Website.

Zu sehen ist ein Smartphone, auf dem das Spotify-Logo prangt. Es liegt auf einem weißen Untergrund, daneben sieht man die Tastatur eines Notebooks.
Nutzer von Spotify aufgepasst: Aktuell versuchen Betrüger ihr Glück und versenden Phishing-Nachrichten. © IMAGO/ NurPhoto / Nikolas Kokovlis / kokovlis-notitle221114_npps9.jpg

Vermeintliche Spotify-SMS: So sollten Opfer der Betrugsmasche reagieren

Einmal in die Falle getappt, sollten Betroffene schnell handeln. Experten empfehlen, auf der wahren Spotify-Website umgehend das Passwort zu ändern, sowie, den Zahlungsdienstleister zu informieren, mit dem man die Abokosten begleicht. Ist das Konto bereits nicht mehr zugänglich, bietet Spotify auf den Support-Seiten Hilfestellung für das weitere Verfahren.

Späh-SMS entlarven: So erkennen Sie schnell, dass eine Nachricht nicht von Spotify stammt

Damit User aber erst gar nicht in eine derartige Situation kommen, empfiehlt es sich, die SMS selbst zu ignorieren. Wer über angebliche Zahlungsprobleme informiert wird, sollte sich auf dem üblicherweise genutzten Weg in sein Benutzerkonto einloggen und die Angaben überprüfen. Im Zweifelsfall steht auch der Kundenservice Nutzern zur Verfügung. Leicht zu entlarven ist der Schwindel übrigens anhand der URL der Login-Seite. Diese lautet bei Spotify „accounts.spotify.com/de/login?“ – allen anderen Dachzeilen sollten Sie misstrauen.

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