Aufgepasst

Spülmaschine ausräumen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Eine Spülmaschine erleichtert den Abwasch. Doch wer sein Geschirr zu schnell ausräumt, begeht einen Fehler.

  • Die Spülmaschine ist ein treuer Begleiter in der Küche.
  • Doch wer sein Geschirr zu schnell ausräumt, begeht einen Fehler.
  • Es kann sich sogar Schimmel bilden.

Kassel - Sie spart Zeit, Arbeit und Nerven: Für viele ist die Spülmaschine in der Küche essentiell. Ganz bequem stellt man sein dreckiges Geschirr hinein und erhält auf Knopfdruck saubere Teller. Doch auch wenn das Ausräumen des Geschirrspülers kein Hexenwerk ist, kann man einiges falsch machen.

Wer die Spülmaschine nach dem Waschgang sofort öffnet und ausräumt, macht einiges falsch. Viele kennen es vielleicht: Das Geschirr ist noch viel zu heiß und nicht richtig trocken.

Spülmaschine richtig ausräumen: Wasserdampf kann Schimmel begünstigen

Vor allem Gläser, auf denen sich noch Wasserdampf befindet, stellen ein Problem dar. Wer die Gläser so kopfüber in den Schrank stellt, riskiert die Bildung von Kondenswasser und sogar Schimmel. Außerdem verteilt sich der Wasserdampf in der ganzen Küche. Auch das kann Schimmel begünstigen.

Wer die Spülmaschine zu schnell ausräumt, riskiert die Bildung von Schimmel. (Symbolbild)

Wer Schimmel also unbedingt vermeiden will, sollte rund 30 Minuten nach dem Waschgang warten. Im Idealfall sollte erst dann die Spülmaschine wieder geöffnet werden. Währenddessen kann sich der Dampf legen und überschüssiges Wasser an den Gläsern herunterlaufen.

Hilfreiche Tipps zur Spülmaschine: Von unten nach oben Ausräumen

Sollte man vorher schon dringend etwas aus dem Geschirrspüler benötigen, kann die Tür kurz geöffnet werden. Wichtig dabei ist: Die Spülmaschine komplett und nicht nur einen Spalt breit öffnen. Damit kann sich der Wasserdampf schneller im Raum verteilen. Kondenswasser zwischen Spülmaschine und Küchenzeile kann sich dann nicht mehr so leicht bilden.

Ausräumen sollte man die Spülmaschine immer von unten nach oben. Dadurch können keine Wasserreste auf das trockene Geschirr tropfen. Damit auch der Innenraum der Spülmaschine richtig trocknen kann und sich kein Schimmel bildet, sollte der Spüler nach dem Ausräumen einen Spalt geöffnet bleiben.

Einige Gegenstände aus der Küche sollten nicht in die Spülmaschine

Einige Dinge kommen allerdings nicht in die Spülmaschine. Dazu zählen zum Beispiel beschichtete Pfannen und Töpfe. Wie focus.de berichtet, kann das Spülmaschinenmittel an der Beschichtung haften bleiben. Beim Erhitzen der Pfanne kann eine chemische Verbindung entstehen - dabei können krebserregende Stoffe freigesetzt werden. Auch diese Gegenstände aus der Küche sollten nicht in den Geschirrspüler:

  • Scharfe Messer
  • Holz-, Acryl- und Kunststoffgeschirr
  • Iso-Becher und Kannen
  • Metall- und Milchglasbesteck

Stiftung Warentest hat Geschirrspülmittel* genauer untersucht. Eine teure Marke versagt gänzlich im Test. In einem beliebten Küchen-Utensil* wurde ein gefährlicher Inhaltsstoff gefunden. Verbraucher sollten das Produkt nicht mehr zum Kochen verwenden. (Karolin Schaefer) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.