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Stromkosten senken: Diese alten Haushaltsgeräte sollten Sie unbedingt austauschen

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Von: Lucas Maier

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Die Preiszange bei Strom, Gas und Co. beunruhigt derzeit viele. Mit diesen einfachen Tricks kann der Stromverbrauch jedoch drastisch gesenkt werden.

Kassel – Nach der Verstaatlichung des Konzerns Uniper ist die Energiekrise nicht abgewendet. Auch die Preise für Strom steigen. Höchste Zeit, den Haushalt nach Stromfressern zu durchsuchen. Doch woran erkennt man, dass ein Gerät einen ineffizienten Stromverbrauch hat? Mit einigen Tricks ist das schnell entschieden.

Große Haushaltsgeräte verbrauchen rund ein Drittel unseres jährlichen Stromverbrauches, schreibt die Deutsche Handwerkszeitung, kurz DHZ. Gerade wenn die Strompreise steigen, können sich Neuanschaffungen rentieren. Seit der Jahrtausendwende hat sich der Preis für Strom in Deutschland mehr als verdoppelt, wie die Verbraucherzentrale mitteilt.

Strom in den eigenen vier Wänden: Vorsicht vor Stromfressern, es wird schnell teuer.
Strom in den eigenen vier Wänden: Vorsicht vor Stromfressern, es wird schnell teuer. (Archivbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Stromfresser im Haushalt: Auf die Effizienzklasse sollte geachtet werden

Wer sich ein neues Gerät für den Haushalt anschafft, kann anhand des Energielabels erkennen, ob das Gerät effizient ist. Das Label wurde am 1. März 2021 in seiner neuen Form europaweit eingeführt. Für diese Geräteklassen gibt es ein Energielabel:

Strom im Haushalt sparen: Was Verbraucher bei Haushaltsgeräten beachten sollten

Die Effizienzklassen reichen bei denn meisten Großgeräten im Haushalt seit dem von A bis G, das schreibt die Bundesregierung auf ihrer Website. Ab dem Jahr 2023 entfallen die sogenannten Plusklassen überall.

Strom bei Haushaltsgeräten sparen: So viele Kosten können schnell entstehen

Richtige Stromfresser sind vor allem ältere Großgeräte. Ein Beispiel aus der DHZ veranschaulicht den hohen Verbrauch.

Bei einer derart hohen Ersparnis an Stromkosten könnte es sich für einige lohnen, ein neues Gerät zu kaufen. Doch ab wann ist das der Fall? „Die Neuanschaffung rentiert sich in der Regel bei Elektrogeräten, die älter als zehn Jahre sind. Das trifft vor allem auf Geräte zu, die ständig und viele Jahre in Betrieb sind“, erklärt TopTarif-Geschäftsführer Arnd Schröder gegenüber der DHZ.

Strom sparen auch bei kleineren Haushaltsgeräten: Ein Tausch rentiert sich nicht immer

Bei verbrauchsärmeren Haushaltsgeräten liegt die Ersparnis nicht ganz so hoch. Hier lohnt sich ein Tausch also nicht zwangsläufig, wie die DHZ schreibt. Eine neue Waschmaschine verbraucht beispielsweise ein Drittel weniger Strom als ein älteres Modell, hier liegt die Ersparnis lediglich bei rund 16 Euro pro Jahr.

Bei größeren Geräten, wie Trocknern, ist die Ersparnis hingegen wieder rentabler. Ein Neugerät hat laut DHZ einen Verbrauch von rund 160 kWh, ältere Geräte benötigen rund 500 kWh. Legt man den aktuellen Strompreis zugrunde (Stand: 26. September), spart man hierdurch bis zu 130 Euro pro Jahr ein.

Strom einsparen: So können Verbraucher bei ihren Haushaltsgeräten sparen

Um genau zu wissen, wie viel Ersparnis möglich ist, sollen Verbrauchende die Stromaufnahme der eigenen Geräte 24 Stunden lang messen, empfiehlt Gisela Renner, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes für Energieberatende Gebäudeenergieberater Nordrhein-Westfalen, gegenüber der tagesschau.

Bei den aktuellen Energiepreisen und vor dem Hintergrund des Klimawandels sollte generell auf den eigenen Verbrauch geachtet werden. Die richtige Auswahl des Waschprogramms an der Waschmaschine kann hier hilfreich sein. (Lucas Maier)

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