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Aldi, Edeka, Rewe, Lidl und Co.: „Wir müssen unsere Öffnungszeiten anpasssen“

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Von: Jan-Frederik Wendt

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Familie an einer Käsetheke
Rewe, Aldi, Edeka, Lidl und Co.: Kundinnen und Kunden müssen sich auf Änderungen einstellen (Symbolfoto). © IMAGO/Jochen Tack

Viele Produkte sind in den vergangenen Monaten bei Lidl, Aldi, Rewe, Edeka und Co. teurer geworden. Die Inflation führt auch zu einem Personalmangel.

Kassel - Bei Aldi, Rewe, Edeka, Lidl und Co. müssen sich Kundinnen und Kunden regelmäßig auf Veränderungen einstellen. Grund dafür sind häufig Verkaufsstrategien und neue Gesetze. Doch nun treibt die Inflation im Zuge des Ukraine-Konflikts viele Händler an den Rand der Verzweiflung. Filialen in ganz Deutschland ziehen seit einiger Zeit die Notbremse: Vielerorts schließen Käse-, Wurst- und Brottheken bei Lidl, Rewe und Co. früher – und offenbar wird sich das in naher Zukunft nicht ändern.

Kundinnen und Kunden werden in vielen Geschäften mit Botschaften ähnlicher Art empfangen: „Wir müssen unsere Öffnungszeiten anpassen“. Frisches Brot, Käse und Wurst sind nachmittags bei Aldi, Edeka und Co. vielerorts nicht mehr erhältlich. Die Discounter und Supermärkte kämpfen teilweise mit massivem Personalmangel, berichtet Focus Online. Hinzu kämen Krankheitsausfälle und Urlaubszeit. Das zwinge Betreiber zu drastischen Maßnahmen. „Die Personalknappheit an den Bedientheken trifft uns mit voller Wucht“, berichtet ein Händler eines Rewe-Marktes in Bayern.

Aldi, Rewe, Lidl, Edeka und Co.: Filialen kämpfen mit Personalmangel

Um neues Personal zu finden, sei vielerorts der Mindestlohn angehoben worden. Damit schlage man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: „Große Discounter wie Lidl und Aldi zahlen überdurchschnittlich gutes Geld, aber letztendlich kommt man selbst mit einem guten Gehalt in einer Großstadt nicht weit“, analysiert Focus Online. Nicht nur Lebensmittelpreise bei Edeka, Rewe und Co. steigen durch die Inflation in Deutschland – sondern auch die Lebenshaltungskosten. Zudem könnten Tierbedarfsartikel in Supermärkten zur Mangelware werden.

Wie lange diese Zustände andauern, könne niemand genau sagen. Kundinnen und Kunden benötigen wohl noch vielerorts Geduld – und müssen in vielen Geschäften erst mal mit Brot, Käse und Wurst aus dem Regal und der Kühltheke Vorlieb nehmen.

Die Inflation verursacht nicht nur einen steigenden Personalmangel bei Edeka, Rewe, Aldi und Co.: Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen werden viele Lebensmittel seit Wochen teurer. Demnächst könnten die anstehenden Konditionsverhandlungen zwischen Herstellern und Händlern zu weiter erhöhten Preisen führen. (Jan Wendt)

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