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Viele Supermarkt-Produkte 2023 deutlich teurer: Diese Lebensmittel sind betroffen

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Von: Momir Takac

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Eine Frau steht in einem Supermarkt vor einem Kühlregal.
Viele Milchprodukte sind zu Beginn des Jahres 2023 teurer geworden. © IMAGO/Martin Wagner

Das neue Jahr hat für Supermarkt-Kunden schlecht begonnen. Viele Lebensmittel sind erneut teurer geworden. Besonders betroffen sind Milchprodukte.

Köln/München - Wer im neuen Jahr beim Einkaufen war und vielleicht Kassenzettel sowie Preise kontrolliert hat, wird es bemerkt haben: Einige Lebensmittel sind seit dem Jahreswechsel in den Supermärkten teurer geworden. Doch nicht nur die Preiserhöhung an sich dürfte viele Verbraucher ärgern, sondern auch die betroffenen Produkte: Es sind Artikel des täglichen Bedarfs, berichtet merkur.de.

Eigentlich hatte es Ende 2022 positive Nachrichten gegeben. Bereits im November war die Inflation überraschend gesunken, im Dezember gar deutlich zurückgegangen. Doch im Januar folgte in den Supermärkten der nächste Preisschock, der Trend immer steigender Preise für Lebensmittel setzt sich fort. Neben Toastbrot und Margarine sind vor allem Molkerei- und Milchprodukte teurer geworden. Das schreibt Focus online und bezieht sich auf die neue Preistabelle der Händler.

Preise erneut gestiegen: Margarine kostet jetzt deutlich mehr

Das Medium schreibt von mehr als „100 Preisänderungen in den Filialen seit Jahresbeginn“. Besonders heftig fällt diese bei Margarine aus. Im günstigsten Fall müssen Verbraucher dafür nun 1,69 Euro bezahlen. Zuvor lag dieser Preis noch bei 1,29 Euro. Das entspricht einem Anstieg um 40 Prozent. Ähnlich hoch ist der Anstieg bei 100 Kaffeefiltern (99 statt 69 Cent). Im vergangenen Jahr war bereits Butter erheblich teurer geworden.

Einmal mehr teurer geworden ist Milch. Wenigstens ist der Anstieg hier nicht ganz so eklatant. Je nach Marke und Art der Milch zahlen Supermarkt-Kunden Focus online zufolge zwischen vier und sechs Cent pro Liter mehr.

Supermärkte erhöhen Preise für Milchprodukte um rund zehn Prozent

Zieht man sämtliche teureren Molkereiprodukte zurate, landet man bei einer Preiserhöhung von rund zehn Prozent. Darunter finden sich etwa Speisequark, Schlag- und Kaffeesahne, Joghurt sowie Crème fraîche. Negativ aus der Reihe fällt Bio-Bergkäse. Eine 150-Gramm-Packung kostet nun 2,29 Euro, nach zuvor 1,49 Euro.

Rewe-Chef Lionel Souque rechnet damit, dass Supermärkte wegen höherer Kosten für Waren, Personal, Energie und Logistik künftig „deutlich weniger Gewinn machen als in den beiden vergangenen Jahren“. Zwar sei der Umsatz im Lebensmittelhandel auch 2022 noch einmal deutlich gestiegen, doch handelte es sich dabei nicht um „gesundes Wachstum, weil es nicht durch ein Mengenwachstum getrieben wird, sondern vor allem durch die Inflation zustande gekommen ist“, sagte Souque der Deutschen Presse-Agentur. (mt)

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