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Supermarkt-Kette plant große Änderung: Was Kunden wissen sollten

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Von: Isabel Wetzel

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Der deutsche Supermarkt-Riese Globus setzt bei seinem neuen Konzept ab 2022 vor allem auf Eigenproduktion und Vielfalt.
Der deutsche Supermarkt-Riese Globus setzt bei seinem neuen Konzept ab 2022 vor allem auf Eigenproduktion und Vielfalt. © Alexander Ryumin/Imago

Eine große Supermarkt-Kette will sich ab 2022 ganz neu aufstellen. Neben dem Namen ändert sich auch das Konzept. Alle Infos für Kunden im Überblick.

Kassel – Eine der größten deutschen Supermarktketten plant für das Jahr 2022 große Veränderungen. Außer dem Namen ändert sich für Kunden dadurch vor allem das Einkaufserlebnis. Denn der Supermarktriese möchte sich vom klassischen „Warenhaus“-Konzept verabschieden und sich künftig eher als „Markthalle“ verkaufen.

Neben Kaufland und Edeka hat auch Globus nach der Übernahme durch die Investorengruppe SCP einige ehemalige Real-Filialen übernommen. Dadurch gibt es jetzt bereits einige Supermärkte der Kette, die das neue Konzept zumindest in Teilen umgesetzt haben.

Globus will sich von einem klassischen Warenhaus zu einer „produzierenden Markthalle“ weiterentwickeln, wie das Unternehmen mitteilte. Dafür wird sich im Januar zunächst der Name der Supermarktkette von „Globus SB-Warenhaus“ zu „Globus Markthallen“ ändern. Der Markt kündigte an, dass sich die Neuausrichtung des Unternehmens sowohl digital, als auch in den Märkten vor Ort deutlich bemerkbar machen wird. Dafür habe man unter anderem zwei Fremdfirmen zur Unterstützung ins Boot geholt – Experten für Digitalisierung, Ladendesign und Konzeptentwicklung.

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Änderungen beim Supermarkt-Riesen: Globus auf dem Weg zur Markthalle

Besonderes Augenmerk richtet Globus bei seinem neuen Konzept ab 2022 auf „Eigenproduktion, Vielfalt, Einkaufserlebnis und Service“. So sollen die Kunden bei Globus künftig noch besser beraten und langfristig loyalisiert werden. Das Einkaufserlebnis bei Globus soll auf diese Weise noch persönlicher und attraktiver für den Kunden gestaltet werden, erklärte Jasmijn Prinssen, Architektin bei Jos de Vries, die mit der Neukonzeption beauftragt wurde.

Globus ändert Name und Konzept: Das ändert sich in den Supermärkten

Konkrete Details, wie das neue Markthallen-Konzept aussehen soll, sind bisher nicht bekannt. Doch da das Unternehmen bereits seit Mitte 2021 an der Umgestaltung arbeitet, sind erste Züge in den neuesten Globus-Märkten schon zu erkennen. So auch im Globus in Eschborn bei Frankfurt*, der seit Mitte November 2021 geöffnet hat. Für „Eigenproduktion und Frische“ setzt jeder Markt künftig vor allem auf eine hauseigene Bäckerei und Metzgerei, sowie eines der bekannten Globus-Restaurants. Zudem gibt es in Eschborn bereits eine „heiße Theke“, eine Pizza-Theke und eine Sushi- und Asia-Bar, wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtete.

Globus-Supermärkte in Hessen

Globus Dutenhofen – Industriestraße 2, 35582 Wetzlar-Dutenhofen

Globus Limburg – Mundipharma Str. 1, 65549 Limburg

Globus Wächtersbach – Main-Kinzig-Straße, 63607 Wächtersbach

Globus Maintal – Industriestraße 6, 63477 Maintal-Dörnigheim

Globus Eschborn – Ginnheimer Str. 18, 65760 Eschborn

Globus Hattersheim – Heddingheimer Str. 2-4, 65795 Hattersheim

Globus Wiesbaden – Ostring 2, 65205 Wiesbaden-Nordenstadt

Globus Rüsselsheim – Am Steinmarkt 1, 65428 Rüsselsheim

Insgesamt ist der Laden hell und freundlich gestaltet und auf die jeweilige Region ausgerichtet. Globus-Projektleiter Dieter Reis betonte gegenüber FNP: „Regionales wird bei uns großgeschrieben.“ So gibt es beispielsweise Rippchen mit Krauf unf Frankfurter Grüne Soße. Die Produzenten von Obst und Gemüse kommen zu einem Großteil von Produzenten aus dem Umkreis von maximal 40 Kilometern.

Neuerungen bei Globus: Was umfasst das „Markthallen-Konzept“ im Supermarkt?

Globus-Supermärkte erfinden sich neu: Frische, Qualität und Eigenproduktion noch stärker im Fokus

Insgesamt betreibt die Globus-Gruppe 51 Supermärkte in Deutschland, acht davon in Hessen. Die Supermarktkette wirbt vor allem damit, dass die Globus-Märkte kommt nicht von der Stange kommen, sondern zugeschnitten sind auf die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in der jeweiligen Region. Frische Qualität und Eigenproduktion sollen dabei im Fokus stehen. Dieses Alleinstellungsmerkmal wollen die Verantwortlichen mit der Neuausrichtung noch stärker betonen und in den Fokus rücken.

Immer wieder sorgen auch gesetzliche Neuerungen für Veränderungen bei den Supermärkten. So sind Aldi, Lidl, Rewe, und Co. künftig von Plänen der EU betroffen, weniger Müll zu produzieren. (iwe) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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