Gesundheitliche Beschwerden möglich

Verbraucherschutz warnt vor Suppe: Ihr Verzehr ist gefährlich

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine Warnung für eine Suppe veröffentlicht. (Symbolbild)
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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine Warnung für eine Suppe veröffentlicht. (Symbolbild)

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht eine Warnung für eine Suppe. Der Verzehr kann gefährlich sein.

Kassel – Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr einer Suppe. Als Grund wird ein erhöhter Wert an Sulfiten angegeben. Ein Rückruf* wurde für die Suppe bislang allerdings nicht veröffentlicht.

Für folgendes Produkt hat die BVL eine Warnung veröffentlicht:

CEUS Kartoffelsuppe
Hersteller:CEUS Coswiger Eintöpfe und Suppen OHG
Verpackungseinheit:420 Gramm Rolle
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):05.12.2021, 12.12.2021 und 19.12.2021
Betroffene Chargen:36, 37 und 38

Bundesamt warnt: Suppe kann körperliche Beschwerden auslösen

Bei Sulfiten handelt es sich um Salze und Ester der Schwefligen Säure H2S03. Diese werden häufig als Konservierungsmittel in verschiedenen Lebensmitteln wie Trockenobst oder auch Kartoffelprodukten eingesetzt. Zudem sind Sulfite auch in nahezu allen Weinen zu finden.

Die Suppe könnte bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Sulfite gewisse Unverträglichkeitsreaktionen auslösen, wie beispielsweise Muskelkrämpfe, Asthma oder niedrigen Blutdruck. Daher hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine Warnung für die Kartoffelsuppe veröffentlicht.

Warnung vor Suppe: Verbraucherportal kritisiert Hersteller

Auch wenn dazu geraten wird, das Produkt in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückzugeben, sind vom Hersteller bisher keinerlei entsprechende Informationen dazu veröffentlicht worden. Es ist weder bekannt, wo die Suppe überall verkauft wird, noch ob Kundinnen und Kunden den Kaufpreis erstattet bekommen würden. „Verbraucherinformation geht anders!“, klagt das Verbraucherportal Produktwarnung.eu.

Für die Kommunikation des Herstellers hinsichtlich der Warnung vergibt Produktwarnung.eu einen „roten Daumen“. Laut dem Verbraucherportal werden die Verbraucherinnen und Verbraucher „nicht umfangreich und vorbehaltlos“ informiert. Es sei nicht gewährleistet, dass „möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten“. (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Zuletzt wurde auch eine Warnung für ein Brot bekannt gegeben. Das Produkt war mit einem Gift verunreinigt. Darüber hinaus informiert das Unternehmen Nestlé über einen Süßigkeiten-Rückruf*.

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