Fünf Verbraucher-Tipps

Tanken: Mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld an der Zapfsäule

Ein Besuch an der Tankstelle kann derzeit sehr teuer werden, denn die Spritpreise steigen. Mit einigen Tipps können Sie beim Tanken bares Geld sparen.

Kassel – Die Benzinpreise steigen und der Griff zum Zapfhahn wird immer teurer. Schuld daran sind steigende Preise von Rohöl und der Energiesteuer. Einige Verbraucherschützer sind der Meinung, dass der Sprit pro Liter im Jahr 2022 zwei Euro kosten könnte.

Besonders Berufspendlerinnen und -pendler sind auf ihr Fahrzeug angewiesen und müssen für das regelmäßige Tanken tief in die Geldbörse greifen. Mit fünf einfachen Tipps können Sie beim Tanken demnächst jedoch richtig sparen.

Mit fünf einfachen Tipps können Sie beim Tanken richtig sparen. (Symbolbild)

Steigende Benzinpreise: Mit diesen fünf Tipps sparen Sie beim Tanken

Wie die Rheinische Post berichtet, sollte man zum einen die Benzinpreise der verschiedenen Anbieter vergleichen. Obwohl diese sich preislich mehr oder weniger aneinander orientieren, variiert der Preis von Tankstelle zu Tankstelle. Zwar unterscheidet er sich meist nur um wenige Cent, doch auf die Gesamtmenge hochgerechnet, können dadurch mehrere Euros gespart werden. Um einen besseren Überblick über die aktuellen Spritpreise in der Gegend zu bekommen, bieten sich folgende Apps an:

  • „Clever Tanken“ für iOS und Android.
  • „ADAC Spritpreise“ für iOS und Android.
  • „Mehr Tanken“ für iOS und Android.

Zum anderen sollte dabei auch auf die Marke der Tankstelle geachtet werden. Freie Tankstellen sind meist besonders günstig im Vergleich zu großen Ketten wie Shell, Esso oder Aral. Wie eine Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) ergibt, sei die Jet im Schnitt rund sechs Cent pro Liter billiger als andere Ketten.

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Tipps zum günstiger Tanken: Zeitpunkt und Ort der Tankstelle wichtig

Außerdem sollten Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Uhrzeit für einen Besuch bei der Tankstelle achten. Die meisten starten mit hohen Preisen in den Tag, die sie zum Abend hin langsam wieder senken. In der Regel kann zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 21 Uhr am günstigsten getankt werden.

Auch vor einer anstehenden Reise mit dem Auto sollten sich Autofahrerinnen und -fahrer darüber Gedanken machen, wann und wo sie ihr Fahrzeug tanken können. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Tankstopp noch in Deutschland vorzunehmen, da die Spritpreise in den Nachbarländern oftmals teurer sind. Laut dem ADAC koste der Liter Diesel beispielsweise in den Niederlanden im Schnitt rund zehn Cent und der Liter Super circa drei Cent mehr als hierzulande. Aktuell unterscheiden sich die Preise beim Tanken* von Ort zu Ort erheblich - ein Experte erklärt, warum das so ist.

Allerdings sollte man vermeiden, an Autobahn-Tankstellen zu tanken. Dort sind die Preise grundsätzlich viel teurer als abseits in Städten oder an Landstraßen. Wie der ADAC informiert, habe eine Agip-Tankstelle an der Autobahn A5 im August dieses Jahres ganze 30 Cent mehr pro Liter verlangt. Daher ist es stets ratsam, sich über mögliche Tankstellen und deren Spritkosten noch vor Antritt der Fahrt zu informieren. Zudem kann man bereits beim Auto-Kauf auf einige Punkte achten, um Sprit sparen zu können. (Alina Schröder)

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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