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Urlaub 2023: Wer richtig plant, kann doppelt so viele Tage freihaben

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Von: Alina Schröder

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Aufgepasst: Wenn Sie Ihren Urlaub clever planen, ergattern Sie am Ende noch viel mehr freie Tage. So geht es.

Frankfurt – Nach 2022 werden die Brückentage im Jahr 2023 wieder arbeitnehmerfreundlicher sein: Nur drei statt acht Feiertage fallen auf Wochenenden. Das zeigt ein Blick auf den Kalender. Das bedeutet mehr Zeit für Urlaub und Reisen, auch wenn weniger freie Tage beantragt werden müssen.

Im Jahr 2023 ist es sogar möglich, mehr als die doppelte freie Zeit herauszuholen. Mit einem cleveren Trick können Sie mehr Urlaub bekommen. Wie das geht, erfahren Sie hier. Wochenenden gelten hierbei allerdings automatisch als freie Tage.

Mit der richtigen Planung lassen sich durch die Brückentage einige Tage „Extraurlaub“ herausholen. (Symbolfoto)
Mit der richtigen Planung lassen sich durch die Brückentage einige Tage „Extraurlaub“ herausholen. (Symbolfoto) © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Brückentage 2023: Wie Sie den Urlaub am effizientesten planen

Nachdem das Jahr an Silvester für beendet erklärt wurde, beginnt das neue Jahr wie üblich direkt mit einem Feiertag. Der Neujahrs-Tag fällt jedoch diesmal auf einen Sonntag. Wenige Tage später können sich jedoch Menschen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt freuen, denn der Feiertag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar fällt auf einen Freitag. Wenn Arbeitnehmer hier Urlaub nehmen wollen, können sie hier für vier Tage ganze sieben bekommen – wenn sie vom 2. bis 5. Januar beantragen.

Im Februar gibt es zwar keine Feiertage, aber es gibt eine weitere Möglichkeit im folgenden Monat. Der Internationale Frauentag am 8. März ist in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ein gesetzlicher Feiertag; er fällt im Jahr 2023 auf einen Mittwoch. Wenn Arbeitnehmende am 6. und 7. März und anschließend am 9. und 10. März Urlaub nehmen, haben sie mit den darauffolgenden Wochenendtagen neun volle Tage frei – obwohl nur vier Urlaubstage genommen werden.

Im April können dank des Karfreitags (7. April) und der Osterfeiertage (9. und 10. April) die doppelten Urlaubstage herausgeholt werden. Mit den umliegenden Wochenenden ist es möglich, in der Zeitspanne vom 1. bis 16. April freizubekommen und nur acht Tage freizunehmen. Zeit für eine längere Reise gibt es hier dann allemal. Doch es muss nicht immer das Flugzeug sein: Mit dem 49-Euro-Ticket kann in ganz Deutschland Bus und Bahn gefahren werden.

Mehr Urlaub dank Brückentagen im Jahr 2023? So holen Sie das meiste raus

Der Monat Mai beginnt bereits mit dem Tag der Arbeit, der im Jahr 2023 auf einen Montag fällt. Wenn hier zwischen dem 2. und 5. Mai Urlaub genommen wird, gibt es drei Tage extra. Ein paar Wochen später ist der nächste Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag (18. Mai). Nimmt man nur den Brückentag (19. Mai) frei, können hier mit dem folgenden Wochenende gleich vier Tage herausgeschlagen werden. Außerdem ist Pfingsten 2023 nicht im Juni, sondern am 28. und 29. Mai. Mit nur vier Urlaubstagen lassen sich trotz allem vom 27. Mai bis 4. Juni neun freie Tage genießen.

Im Juni ist Fronleichnam (8. Juni) in einigen Bundesländern, darunter Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, ein gesetzlicher Feiertag. Wenn Beschäftigte am folgenden Freitag (9. Juni) Urlaub beantragen, können vier freie Tage genutzt werden.

Im Juli gibt es keine Feiertage. Im August feiern Teile Bayerns und des Saarlandes jedoch Mariä Himmelfahrt. Der Feiertag fällt auch einen Dienstag (15. August). Arbeitnehmende können hier für vier Urlaubstage letztendlich sieben bekommen. In Thüringen gibt es auch am Weltkindertag (20. September), der im Jahr 2023 auf einen Mittwoch fallen wird, einen freien Tag. Nimmt man hier zwei Tage vorher (18. und 19. September) und zwei Tage im Anschluss (21. und 22. September) Urlaub, kann man sich bei nur vier Urlaubstagen über insgesamt neun freie Tage am Stück freuen.

Brückentage 2023: Das sind die diesjährigen gesetzlichen Feiertage für Arbeitnehmende

Brückentage im Jahr 2023: Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen sollten

Anfang Oktober kommt der nächste bundesweite Feiertag: der Tag der Deutschen Einheit (Dienstag, 3. Oktober). Wenn Angestellte den 2. Oktober sowie drei Urlaubstage nach dem Feiertag beantragen, erhalten sie insgesamt neun. Der Reformationstag am 31. Oktober ist in neun deutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. In Niedersachsen, Brandenburg und Thüringen zum Beispiel kann man vier Tage freinehmen, staubt aber letztendlich neun ab.

Am 1. November ist Allerheiligen und fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Allerdings gilt dieser in nur fünf Bundesländern – Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland – als gesetzlicher Feiertag. All diese sind vom Reformationstag ausgenommen. Beschäftigte können dennoch neun aufeinanderfolgende freie Tage ergattern, obwohl sie nur vier beantragen – und zwar am 30. und 31. Oktober sowie am 2. und 3. November. In Sachsen ist der Buß- und Bettag (22. November) ein gesetzlicher Feiertag. Hier ist es möglich für zwei Urlaubstage gleich fünf freizubekommen.

Den Schluss machen im Dezember der Erste und der Zweite Weihnachtsfeiertag (25. und 26. Dezember), die 2023 auf einen Montag und einen Dienstag fallen. Möchten Arbeitnehmende über die Feiertage bis ins neue Jahr durchgehend frei haben, können sie hier für nur drei beantragte Tage (27. bis 29. Dezember) letztlich zehn freie Tage ergattern. Im Jahr 2024 fällt der Neujahrstag nämlich auf einen Montag. Es lohnt sich daher, vor der Planung einen Blick auf den Kalender zu werfen – denn wer den Urlaub clever legt, kann 2023 viele weitere freie Tage herausschlagen. (asc)

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