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Öl-Heizung jetzt ersetzen oder besser nicht? Was Sie wissen sollten

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Von: Kilian Bäuml

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Alter Heizkörper vor einer dunklen Wand
Öl-Heizungen sind oft weniger effizient als moderne Heizmittel. (Symbolbild) © IMAGO/Besa Art

In Deutschland werden über ein Viertel der Haushalte mit Öl-Heizungen beheizt. Doch ab 2026 dürfen diese nicht mehr neu verbaut werden.

Frankfurt – Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, zu heizen. Lohnt es sich, bei einer alten Öl-Heizung zu bleiben oder auf ein anderes Heizungsmodell umzusteigen?

Diese Frage ist besonders wichtig, da Öl-Heizungen ab 2026 nicht mehr neu verbaut werden dürfen. Was es über sie und ihre möglichen Nachfolger zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Öl-Heizungen müssen alle 30 Jahre ausgetauscht werden

Nach 30 Jahren dürfen Öl-Heizungen nicht mehr betrieben werden, berichtet das Portal myhomebook.de. Das gilt aktuell für alle Heizkessel, die ab dem 1. Januar 1991 verbaut wurden. Wie viel der Austausch einer Öl-Heizung kostet, variiert stark und hängt vom Unternehmen ab, das den Austausch durchführt. Schätzungen belaufen sich die Kosten auf zwischen 6.000 und 12.000 Euro.

Öl-Heizungen dürfen nach 30 Jahren nicht mehr betrieben werden, berichtet myhomebook.de. Das gilt derzeit für alle Heizkessel, die nach dem 1. Januar 1991 installiert wurden. Die Kosten für den Austausch einer Öl-Heizung variieren stark und hängen von dem Unternehmen ab, das den Austausch vornimmt. Schätzungen reichen von 6.000 bis 12.000 Euro.

Lohnt es sich, die alte Öl-Heizung zu sanieren?

Im Interesse des Umweltschutzes wurden neue Öl-Heizungen ab 2026 verboten. Bereits installierte Modelle können jedoch weiterhin genutzt, gepflegt und gewartet werden. Im Rückschluss bedeutet das, dass nicht alle Ölheizungen im Jahr 2026 verschwinden werden.

Die Umstellung von Öl-Heizungen auf andere Heizgeräte hat jedoch viele Vorteile: Ab 2021 wird für diese ein Co2-Preis erhoben, der im Jahr 2025 wieder steigt. Darüber hinaus gibt es sogar staatliche Zuschüsse für den Umstieg von Öl-Heizungen auf andere Modelle.

MengeMehrkosten 2021Mehrkosten 2025
Euro pro Tonne25 Euro55 Euro
Euro pro Wohnung85 Euro185 Euro
Euro pro Haus140 Euro310 Euro
(Quelle: co2online.de)

Zudem sei das technische Potenzial der Öl-Heizung ausgeschöpft, schreibt myhomebook.de. Andere neue Heizsysteme arbeiten effizienter als diese.

So viel kostet das Heizen mit Öl derzeit:

Die durchschnittlichen Kosten einer Öl-Heizung betrugen im Sommer 2022 für ein Einfamilienhaus zwischen 1.265 und 1.740 Euro, schreibt myhomebook.de. Umgerechnet sind das zwischen 105 und 145 Euro monatlich. Der Öl-Preis unterliegt allerdings ständigen Schwankungen.

(Quelle: co2online.de)

Diese Heizungsmodelle werden in Zukunft anstatt Öl-Heizungen vermehrt gebaut

So wird beispielsweise der Einbau von Wärmepumpen mit bis zu 35 Prozent vom Staat gefördert, berichtet myhomebook.de. Das Heizen mit Wärmepumpen ist auch aus Umweltschutzgründen empfehlenswert. Diese werden jedoch hauptsächlich in neuen Gebäuden installiert. Derzeit prüft die Regierung auch, ob ein Austauschbonus für Gasheizungen eingeführt werden soll.

In Altbauten können auch Pelletheizungen eingesetzt werden. Eine Pelletheizung ist ein System, das Holzpellets verbrennt und deren Wärme zum Heizen nutzt. Wie bei der Öl-Heizung reicht es oft aus, den Rohstoff nachfüllen zu lassen. Die Heizgeräte können auch miteinander kombiniert werden, sodass die optimale Heizung für jedes Gebäude zusammengestellt werden kann. (Kilian Bäuml)

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