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Wärmflasche richtig nutzen: Mit einem Trick bleibt sie länger heiß

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Von: Kilian Bäuml

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Wer Heizkosten sparen will, greift aktuell womöglich vermehrt zur Wärmflasche. Bei der Verwendung sollte man einige Fehler unbedingt vermeiden.

Kassel – Wenn man friert, der Bauch grummelt oder man verspannt ist, dann hilft die Wärmflasche. Ihre Wärme schafft Wohlbefinden und hilft dadurch gerade bei kaltem Wetter im Winter beim Entspannen.

Angesichts der Energiekrise werden Verbraucher dazu angehalten, Heizkosten zu sparen. Eine Möglichkeit ist, die Raumtemperatur anzupassen. Im Schlafzimmer wird eine Temperatur von 16 bis 18 Grad empfohlen. Wem das trotz Winterdecke zu kalt ist, der kann eine Wärmflasche in sein Bett legen. Auch bei Schmerzen und Verspannungen hilft die Wärmflasche. Denn die Haut aktiviert ab einer Temperatur von 40 Grad Celsius einen Hitzerezeptor, der das Schmerzempfinden hemmt, berichtet der NDR. Was Sie bei der Nutzung der Wärmflasche beachten sollten.

Wärmflasche kaufen: Worauf man achten sollte

Bei der Wahl der Wärmflasche sollten man auf das Material achten. Es gibt Wärmflaschen aus Gummi und PVC. Die Gummi-Wärmflasche wird aus natürlichen Rohstoffen wie Kautschuk hergestellt. Das Material wird allerdings schneller porös, berichtet der NDR. Deshalb halten sich Gummi-Wärmflaschen häufig weniger lange als PVC-Wärmflaschen.

Eine Person hält mit beiden Händen eine Wärmflasche vorm Bauch
Eine Wärmflasche hilft beispielsweise bei Bauchschmerzen. (Symbolbild) © imago

Sowohl in Gummi- als auch in PVC-Wärmflaschen können Schadstoffe enthalten sein. Außerdem ist es möglich, dass die Wärmflasche beim Verwenden von zu heißem Wasser platzt. Um das zu vermeiden, sollte auf das TÜV-Zertifikat geachtet werden. Das Zertifikat garantiert dem Verbraucher auch, dass der Regelwert an Weichmachern eingehalten wurde, schreibt der NDR. Diese Weichmacher stehen im Verdacht, bei zu langem Hautkontakt Krebs auszulösen.

Wärmflasche richtig benutzen: Vor dem Befüllen prüfen

Wenn man die Wärmflasche benutzen möchte, sollte vor dem Befüllen geprüft werden, ob die Wärmflasche porös ist oder sogar brüchig wirkt. Eine poröse Wärmflasche kann brechen und auslaufen und das heiße Wasser führt zu Verbrennungen.

Wärmflasche richtig befüllen: Mit einem Trick bleibt sie länger heiß

Kochendes Wasser eignet sich nicht zum Befüllen vom Wärmflaschen, denn es kann dazu führen, dass die Wärmflasche platzt. Die optimale Wassertemperatur des Wassers in der Wärmflasche sollte beim Befüllen unter 60 Grad Celsius liegen, schreibt der NDR. Für Kinder sollte die Temperatur sogar noch niedriger sein. Damit das Wasser nicht zu heiß ist, wird beispielsweise empfohlen, einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung zu verwenden oder das Wasser nach dem Kochen für ein paar Minuten abkühlen zu lassen.

In der Regel hält die Wärmflasche ihre Temperatur für einige Stunden. Gibt man in das heiße Wasser allerdings noch ein paar Löffel Salz, bleibt die Wärmflasche noch länger warm, rät der NDR.

Wärmflasche richtig lagern: So hat man auch im nächsten Winter noch was davon

Um die Wärmflasche aufzubewahren, sollte sie leer sein. Ist sie über einen längeren Zeitraum gefüllt, kann das Material strapazieren und zu brüchigen Stellen führen. Empfohlen wird deshalb, von nach jeder Benutzung die Wärmflasche zu leeren und trocknen zu lassen. (Kilian Bäuml)

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