Ratgeber

Besinnliche Weihnachten: So kommen Sie stressfrei durch den Advent und die Feiertage

In der Adventszeit und an Weihnachten sind oft viele Dinge zu erledigen. Damit dabei nicht die totale Panik ausbricht, gilt es einige Tipps zu beachten.

  • Um Weihnachten und den Advent stressfrei genießen zu können, bedarf es einer guten Planung.
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten, Geschenke ohne Hektik zu besorgen.
  • Auch Streit mit Verwandten an Weihnachten kann mit einigen Tricks verhindert werden.

Frankfurt – Der Advent und die Weihnachtsfeiertage werden oft als „besinnliche Zeit“ bezeichnet. Die Menschen sollen zur Ruhe kommen, neue Kräfte sammeln und gemeinsam mit ihren Freunden sowie Verwandten ein paar schöne Tage erleben. Besonders nach dem turbulenten und teilweise dramatischen Corona-Jahr 2020 wünschen sich auch in Hessen viele Leute einen entspannten Dezember.

Tipps und Tricks gegen Stress im Advent und an Weihnachten

Doch der Advent und Weihnachten kann auch Stress bedeuten. Geschenke müssen besorgt werden, was in Zeiten von Einlass-Beschränkungen in den Geschäften wegen der Corona-Krise gar nicht so einfach ist. Außerdem stehen die Vorbereitungen für die Feiertage an. Was soll es zu essen geben? Und wie überstehe ich Weihnachten mit der anstrengenden Tante oder dem redseligen Onkel? Diese Fragen geistern freilich in vielen Köpfen herum. Um möglichst stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen, gibt es aber einige nützliche Tipps.

Das Allerwichtigste zuerst: Eine gute Planung und ein vernünftiges Zeitmanagement sind ausschlaggebend, um den Advent und Weihnachten ohne Stress genießen zu können. Das trifft besonders auf die Besorgung der Geschenke zu. Sollten Sie sich dafür entscheiden, die Präsente in den Geschäften ihrer Stadt zu kaufen, ist es ratsam, sich nicht während der Haupteinkaufszeiten auf den Weg zu machen. So meiden Verbrauchen viel Verkehr auf den Straßen und lange Warteschlangen vor den Läden. Besonders an den kommenden Wochenenden werden sich viele Menschen in den Fußgängerzonen der hessischen Städte tummeln.

Stress an Weihnachten: Es müssen nicht jedes Jahr massenweise Geschenke sein

Sicherlich gehört für die meisten Personen das Schenken zum Weihnachtsfest dazu. Doch man sollte sich auf das Wesentliche besinnen. Bergeweise Spielzeug für die Kinder sind beispielsweise nicht nötig. Je weniger Geschenke von den Verbrauchern besorgt werden, desto geringer das Stresslevel. Es ist zu empfehlen, frühzeitig nach den Wünschen der Verwandten und Freunde zu fragen. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Besorgung.

Damit das Einkaufen der Weihnachtsgeschenke nicht in Stress ausartet, sollte man sich vor einen Plan zurechtlegen.

Eine weitere Möglichkeit für stressfreies Weihnachts-Shopping: Geschenke während der Adventszeit im Internet kaufen. Das spart viel Zeit und man setzt sich nicht der Gefahr aus, sich in den Geschäften mit dem Coronavirus zu infizieren. Doch der Online-Kauf bringt auch Nachteile mit sich: Es fehlt die persönliche Beratung und bei besonders späten Bestellungen ist nicht garantiert, dass die Ware pünktlich zu Weihnachten eintrifft.

Weihnachten: Selbstgemachte Geschenke verringern den Einkaufsstress

Natürlich können auch selbstgemachte Weihnachtsgeschenke die Augen der Liebsten zum Leuchten bringen. Wie wäre es zum Beispiel mit etwas Gestricktem, Gebastelten oder auch Gebackenen? So können lange und anstrengende Einkäufe vermieden werden. Eine weitere Geschenkidee, die besonders in Corona-Zeiten doppelte Freude bereitet und recht schnell besorgt ist: Gutscheine von Restaurants oder Bars. Die derzeit stark leidende Gastronomiebranche wird es den Verbrauchern danken. Außerdem ist bei vielen Menschen die Sehnsucht nach einem Restaurantbesuch groß, sodass sie, wenn die Gaststätten wieder öffnen dürfen, volle Freude den Gutschein einlösen werden.

Essen für Weihnachten: Stress klug minimieren

Nicht nur Geschenke gehören zu Weihnachten dazu. Auch auf gutes Essen wird oftmals Wert gelegt. Beim Plätzchenbacken im Advent muss die Arbeit nicht an Ihnen allein hängen bleiben. Vielmehr Spaß bereitet die Zubereitung, wenn man sie mit der ganzen Familie oder Freunden erledigt – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln. Aufgaben wie beispielsweise die Besorgung der Zutaten können aufgeteilt werden, sodass das Stresslevel minimiert wird.

Auch die Zubereitung des Essens für Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage muss nicht von einer Person erledigt werden. Eine gute Aufgabenverteilung hilft, um ein Festmahl ohne viel Stress zuzubereiten. Genau wie bei den Geschenken gilt auch beim Essen: Weniger ist manchmal mehr. Es muss nicht jedes Jahr die aufwendig zubereitete Gans auf dem Tisch stehen. Viele leckere Rezepte lassen sich im Handumdrehen am Herd kochen. Wie wäre es beispielsweise mit kurzgebratenem Fisch und etwas Gemüse? Das spart Zeit und Nerven. Wer an Weihnachten gar nicht in der Küche stehen möchte, könnte gemeinsam mit seinen Gästen Raclette essen. Jeder kümmert sich dabei selbst um sein Pfännchen und der Herd bleibt kalt.

Kein Stress an Weihnachten: Streit mit der Verwandtschaft verhindern

Zu einem besonders hohen Stressfaktor könnten Verwandte werden, die an Weihnachten zu Besuch kommen. Laut den Corona-Maßnahmen dürfen sich in Hessen über die Feiertage bis zu zehn Familienmitglieder (plus Kinder) treffen. Eventuell ist man nicht immer einer Meinung mit dem Opa, der Tante oder der Schwester. Das kann zu Streit und Stress führen. In diesem Fall empfiehlt die Zeitschrift „Für Sie“, schwierige Themen zu vermeiden. Es sollte an Weihnachten nicht um politische Ansichten oder alte Familienzwiste gehen. Kommt es trotzdem zu einer verbalen Auseinandersetzung, ist es durchaus sinnvoll, die Gruppe kurz zu verlassen, tief durchzuatmen und dann gestärkt zurückzukehren, um das Problem zu lösen.

Generell gilt: Die Erwartungen in der Adventszeit und an Weihnachten nicht zu hochschrauben. Es muss nicht die aufwendigste Tischdekoration aufgefahren werden. Außerdem ist es nicht nötig, den Weihnachtsbaum mit hunderten von Engeln, Lichtern und sonstigem Schmuck zu behängen. Es ist ratsam, stattdessen lieber etwas weniger pompös zu feiern und Kompromisse einzugehen. So kann das Weihnachtsfest zu einem stressfreien Vergnügen werden. (Tobias Ketter)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.