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Weniger Stress beim Weihnachtseinkauf: Wie man volle Parkplätze und lange Warteschlangen umgeht

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Von: Ines Baur

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Familie an einer Käsetheke
So entspannt können nicht alle Kundinnen und Kunden kurz vor den Feiertagen einkaufen gehen. (Symbolfoto). © IMAGO/Jochen Tack

Derzeit gibt es überfüllte Parkplätze und lange Warteschlangen an Supermarktkassen. Mit ein paar Tricks schont man die Nerven beim Weihnachtseinkauf.

München - Es ist jedes Jahr das Gleiche. Vor den Weihnachtsfeiertagen kommt der Ansturm auf Discounter und Supermärkte wie Aldi, Lidl oder Rewe, als gäbe es kein Morgen mehr. Zwar ist Corona mittlerweile eher kein Thema mehr, wenn es um dichtes Gedränge und Menschenmassen geht. Doch um die Nerven zu schonen, rentiert es sich allemal, den Trubel in den Supermärkten zu umgehen.

Weihnachten: Frühzeitig einkaufen und volle Parkplätze und Warteschlangen vermeiden

Je näher die Feiertage rücken, desto mehr ist los im Einzelhandel. Zwar sind stark gestiegenen Preise für die Menschen eher eine Shopping-Bremse, was den Einkaufsbummel angeht. Doch vor dem Weihnachtsgeschäft keimt im Einzelhandel Hoffnung. Laut einer Umfrage sind die Menschen wieder eher bereit, sich etwas anzuschaffen.

Zusätzlich fällt Weihnachten dieses Jahr auf ein Wochenende. Viele Kundinnen und Kunden planen, Donnerstag oder Freitag einkaufen zu gehen. Dann hätten sie nur frischeste Ware für das Weihnachtsessen im Kühlschrank. Es gilt: Wartezeiten bitte einplanen. Wer Schlange-Stehen meiden möchte, sollte schon zu Wochenbeginn los, berichtet merkur.de.

Nicht verderbliche Waren rechtzeitig einkaufen und lange Schlangen an der Kasse vermeiden

Beste Tage sind Montag, Dienstag oder Mittwoch und – wenn möglich – „gegen den Strom.“ Also nicht zu den Stoßzeiten. Die sind beispielsweise am frühen Vormittag. Viele Eltern erledigen ihre Einkäufe, wenn sie ihre Kinder zur Kita oder Schule gebracht haben. Danach wird es wieder ruhiger im Markt, bis zum Zeitfenster nach dem Mittagessen. Wer nicht arbeiten muss, kauft dann ein. Ab 17 Uhr kommen dann die Feierabend-Einkäufer. Da wird es auf den Parkplätzen und im Markt oft richtig voll. Erst kurz vor Ladenschluss entspannt sich die Lage.

Wie lässt sich zeit- und nervenschonend einkaufe? Lebensmittel die nicht verderben - wie Nudeln, haltbare Milch, Butter, Essig, Öl, Zitrusfrüchte und so weiter - kauft man schon Wochen vor dem 24. Dezember. Wer ein größeres Gefrierfach oder eine Tiefkühltruhe besitzt, kann frische Ware am Wochenanfang kaufen und einfrieren. Etwa Brot, Baguette, Fleisch oder Fisch. Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen lediglich nicht vergessen ihr Gefriergut rechtzeitig aufzutauen.

Wer in der Bäckerei, Metzgerei oder Wochenmarkt einkauft, wartet oft weniger lang

Sinnvoll ist es auch, nicht alles in einem Supermarkt oder Discounter zu erledigen. In Bäckereien, Metzgereien oder bei Bio-, Obst- und Gemüsestände auf Wochenmärkten verteilt sich für gewöhnlich der Andrang besser. Weiter sind viele Bäckereien in Not und können die Solidarität der Kundschaft gut brauchen. Ist am Obst-Stand viel los, geht man eben erst zum Brotverkauf.

Die Stammkundschaft der Fachgeschäfte weiß, wie sie Stoßzeiten vermeiden kann. Oder bestellt Tage und Wochen im Voraus ihre Produkte. Lebensmittel müssen dann nur noch abgeholt und bezahlt werden. Das dauert weniger lang, als Parkplatz suchen, Einkaufswagen durch Regalreihen schieben, suchen und an der Kasse anstehen.

Lieferdienste sind bequem für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keine Alternative hätten, als an Freitagabend oder Samstag-Vormittag ihren Weihnachtseinkauf zu erledigen, können den Lieferdienst der Supermärkte in Anspruch nehmen. Unternehmensgruppen wie Rewe und Edeka bieten einen Lieferservice an.

Die Ware bestellt die Kundschaft online und der hauseigene Lieferdienst bringt die Lebensmittel direkt nach Hause. Zu den Nachteilen des Lieferdienstes gehört unter anderem, dass man sich nicht selbst die einzelnen Tomaten, Orangen oder anderes Unverpacktes ansehen und aussuchen kann.

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