Orkanartige Böen

Wetter in Deutschland: „Es wird ungemütlich“ - Erst Schnee, dann folgt Serie von heftigen Stürmen

In der kommenden Woche kann eine heftige Sturmserie über Deutschland fegen. Am Dienstag kann es in einigen Orten nochmal schneien. Alle News im Wetter-Ticker.

  • Die Meteorologen hatten es vorausgesagt - am Wochenende wurde das Wetter in Deutschland deutlich kühler.
  • Ab Mittwoch (10.03.2021) ändert sich das Wetter - es wird ungemütlich und stürmisch.
  • Ein Wettermodell sagt Sturmböen bis zu 140 Kilometer pro Stunde voraus.
  • Dieser Ticker ist beendet - alle aktuellen Informationen zum Wetter in Deutschland finden Sie hier.

+++ 15.09 Uhr: Ehe am Donnerstag (11.03.2021) heftiger Sturm über Deutschland fegen soll, prognostiziert der Wetterexperte von Wetter.com, Andreas Machalica, ein Schneetief. Das soll dafür sorgen, dass es am morgigen Dienstag (09.03.2021) nochmal schneit.

Insbesondere in Niedersachsen und in Westfalen können am Dienstagmorgen ein bis fünf Zentimeter Schnee fallen. Das Schneetief zieht laut Machalica „von der Nordsee allmählich nach Deutschland hinein“. Circa ab der Mitte Deutschlands schwächt es sich aber ab, sodass es im Südosten keinen Schneefall mehr geben wird.

Auch in den östlichen Mittelgebirgen können im Märzwinter demnach noch mal ein paar Zentimeter Schnee fallen. Am freundlichsten werde es dann tagsüber im Nordosten, vor allem an der Ostsee scheine die Sonne bis zu neun Stunden lang.

Das Wetter wird turbulent: Ab Mitte der Woche kann es in Deutschland zu orkanartigen Böen kommen. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland: „Es wird ungemütlich“ - Experten erwarten heftige Sturm-Serie

Update vom Montag, 08.03.2021, 12.42 Uhr: Diese Woche wird es wettertechnisch turbulent. Darüber sind sich mehrere Wetterexperten einig. Ab Mitte der Woche soll es vermehrt zu starken Stürmen kommen – mit Sturmspitzen über 140 Kilometer pro Stunde.

Noch liegen die Sturmtiefs über dem Atlantik, so der Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Das Hoch Kesja ist laut ihm inzwischen auf dem Rückzug. Für den Osten habe es für Montagfrüh (08.03.2021) Wetterwarnungen vor leichtem Schneefall gegeben, im Rest Deutschlands hingegen Warnungen vor Frost und überfrierender Nässe.

Jung prognostiziert, dass von Westen her dichte Wolkenfelder kommen, während es im Laufe des Tages im Süden und Osten Deutschlands recht sonnig werde. Die Höchsttemperaturen von sechs bis acht Grad sind laut dem Wetterexperten „völlig angebracht“.

Ab Donnerstag soll das Wetter in Deutschland ungemütlich werden

Ab Mitte der Woche wird das Wetter in Deutschland laut Jung „sehr spannend“. Am Donnerstag (11.03.2021) soll das Sturmtief kommen, das starken Wind mit sich bringen soll. Doch die verschiedenen Wettermodelle weichen voneinander ab. „Wie stark das Sturmtief am Ende sein wird, lässt sich derzeit noch nicht zu 100 Prozent beantworten“, sagt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline.

Nach dem amerikanischen Modell werde es „gar nicht mehr so ruppig, wie es zunächst ausgesehen hat“, so Wetterexperte Jung. An der Nordsee sollen die Windspitzen bis zu 120 Kilometer pro Stunde schnell werden und im Nordwesten soll es orkanartige Böen bis 110 Kilometer pro Stunde geben.

Wetter in Deutschland: Noch ist unklar, wie stark der Sturm wird

Das europäische Modell hingegen geht von 120 Kilometer pro Stunde im Nordwesten von Deutschland aus, über der Nordsee nur bis zu 100 Kilometer pro Stunde, ebenso wie im Westen. Das deutsche Modell sagt laut Jung jedoch heftigeren Sturm voraus.

Über den Nordwesten sollen demnach Orkanböen mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde wehen, und an der Nordsee sogar bis zu 140 Kilometer pro Stunde. Bei den Spitzenböen gibt es also wie Jung sagt „ganz schöne Unterschiede“.

Fest stehe laut Goldhausen: „Es wird ziemlich ungemütlich!“ Ein großer Sturm oder gar Orkan sei allerdings nicht zu erwarten. Dennoch sei Vorsicht geboten. Goldhausen betont: „Besonders in den geschwächten Wäldern.“

Wetter in Deutschland: Nach dem „Märzwinter“ droht eine heftige Serie von Stürmen

Update vom Sonntag, 07.03.2021, 14.51 Uhr: „Die März-Winterwetter-Lage hat uns noch fest im Griff; aber ab Mittwoch wird es deutlich wechselhafter werden“, so die Prognose von Wetter-Experte Dominik Jung für das Wetter in Deutschland in der kommenden Woche. Am Sonntagmorgen lagen die Temperaturen vielerorts im Minusbereich, stellenweise gab es Temperaturen bis minus zehn Grad.

Ab Mittwoch (10.03.2021) zieht das erste Sturmtief in Richtung Deutschland. „Das könnte der Auftakt zu einer Sturmserie sein“, sagt Jung. Ab Donnerstag werden dann heftige Stürme in Deutschland erwartet, so die Prognose von Jung. Diese können Teils Orkanstärke haben. Diese Wetter-Lage bleibt zumindest bis zum kommenden Wochenende, so die Prognose.

Ruppiges Wetter in Deutschland: Sturmserie angekündigt

In Dortmund kann es am Donnerstag zum Beispiel Spitzenböen bis knapp unter 100 Kilometer pro Stunde geben, am Brocken bis 130 Kilometer pro Stunde. In den darauffolgenden Tagen kann dann laut dem Wetter-Experten eine Sturmserie folgen. Das europäische Wetter-Modell sagt (ECMWF) ruppiges Wetter im Westen und Nordwesten voraus. Es kann Böen bis 120 Kilometer pro Stunde geben, an der Nordsee bis 130 Kilometer pro Stunde und im Westen sind 90 bis 100 Kilometer pro Stunde möglich.

Das deutsche Wetter-Modell (ICON) sieht etwas weniger starke Stürme voraus: an der Nordsee Böen bis 120 Kilometer pro Stunde, im Nordwesten bis zum 100 km/h im Südwesten zwischen 80 und 85 Kilometer pro Stunde. Auch das amerikanische Wetter-Modell sagt ab Donnerstag Stürme voraus. Möglich sind auch überraschende Entwicklungen wie Schnelllausläufer und Randtiefs, so Jung.

Experten rechnen beim Wetter in Deutschland mit einem „schweren Sturm“, der vor allem in bestimmten Landesteilen drohen könnte. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland: Minusgrade und Glätte - Experte sagt Mega-Sturm voraus

Update vom Samstag, 06.03.2021, 15.04 Uhr: Ab Donnerstag wird sich kommende Woche in Deutschland ein heftiger Sturm entwickeln, so die Prognose von Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net. Voraussichtlich werden vor allem der Norden und der Nordwesten betroffen sein, auch im Westen und in der Mitte von Deutschland kann es teils stürmisch werden.

Am Wochenende wird es in den Nächten zunächst frostig. Das Hoch Kesja sorgt tagsüber für vorwiegend trockenes und sonniges Wetter in Deutschland. Im Norden und Osten ist es teils bewölkt. Am Samstag liegen die Höchstwerte bei sechs Grad im Norden und in der Mitte von Deutschland, im Südwesten bis 9 Grad. In der Nacht wird es kalt zwischen minus zwei und minus fünf Grad, am Alpenrand bis minus neun Grad. Am Sonntagabend kann es in Mecklenburg-Vorpommern sogar schneien, erklärt Meteorologe Jung.

Wetter in Deutschland: Orkanböen ab Donnerstag

Am Sonntag liegen die Höchsttemperaturen zwischen fünf Grad im Norden und sieben Grad in der Mitte von Deutschland, im Südwesten kann es bis zu 11 Grad warm werden. In der Nacht zu Montag wird es erneut eisig kalt mit Minusgraden zwischen 0 bis minus vier Grad. Am Montagmorgen kann es im Osten von Deutschland und am Alpenrand Schnee oder Schneeregen geben. „Man wir also am Montagmorgen mit glatten Straßen rechnen“, warnt Wetter-Experte Dominik Jung.

Ab Mittwoch wird das Wetter in Deutschland dann stürmisch. Auf dem Brocken werden am Mittwoch Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde erwartet, am Donnerstag rechnet der Wetter-Experte mit Spitzenböen bis 150 Kilometer pro Stunde. „Das wäre schon volle Orkanstärke“, so Jung. Grund sind gleich mehrere Tiefdruckgebiete die Richtung Europa ziehen, die für starken Wind sorgen.

Das amerikanische Wetter-Modell sagt für Donnerstag ebenfalls heftige Sturmböen für weite Teile Deutschlands voraus. Im Westen und Nordwesten schwere Stürme von 100 bis 120 Kilometer pro Stunde. In der Mitte von Deutschland bis 100 Kilometer pro Stunde und im Südwesten 80 bis 90 Kilometer pro Stunde. Am Freitag zieht das Sturmfeld weiter Richtung Osten.

Experte sagt Mega-Sturm voraus - Warnung vor heftigen Orkanböen

Update vom Freitag, 05.03.2021, 12.19 Uhr: Das Wetter in Deutschland wird turbulent. In den kommenden Tagen wird es erstmal kühl bleiben, auch mit Regen ist zu rechnen. Vom Erzgebirge bis zum Thüringer Wald und Richtung Alpenrand sind sogar einige Zentimeter Neuschnee möglich. Aber auch im bayerischen Wald kann es schneien. „Der Winter sendet nochmal Grüße“, so Wetter-Experte Dominik Jung. Vom frühlingshaften Wetter vor einigen Tagen ist nichts mehr übrig. Die Temperaturen bewegen sich in Deutschland am Freitag zwischen zwei bis sieben Grad.

Mit Blick auf die kommende Woche könnte es eine extreme Wetterumstellung in Deutschland geben. Ein heftiger Sturm mit Orkanböen soll über das Land fegen. Dann könnte es in einigen Regionen „ganz schön ruppig werden“, erklärt Jung. Allerdings sind es noch ein paar Tage bis zum möglichen Sturm. In dieser Zeit könne sich noch einiges ändern.

Dennoch sind nach aktuellen Wetterkarten am kommenden Donnerstag (11.03.2021) Böen bis zu 120 Kilometer pro Stunde zu erwarten. Für den Schwarzwald gibt es sogar Berechnungen bis zu 160 Kilometer pro Stunde. Auch am Freitag werden ähnlich heftige Orkanböen erwartet. „So heftige flächendeckende Orkanböen sieht man auf Wetterkarten auch eher selten“, sagt Jung.

Wetter in Deutschland: Schnee-Comeback? Experte mit Prognose

Update vom Donnerstag, 04.03.2021, 15.00 Uhr: Im Vergleich zu den vergangenen Tagen zeigt sich bereits heute am Donnerstag (04.03.2021), dass es kühler wird. Der Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net sagt für diese Woche sogar in einigen Regionen noch Schnee voraus.

Am Donnerstag soll es nach Jung vor allem in der Mitte Deutschlands sowie im Süden regnen. Da zuvor eine erneute Saharastaubwolke über das Land zog, kann es zu einem sogenannten Blutregen kommen. Denn der Niederschlag wasche die Sand- und Staubpartikel aus der Atmosphäre, wodurch er bräunlich bis rötlich aussehe, erklärt der Experte.

Wetter in Deutschland: Nach dem Blutregen kommt der Schnee zurück

Freitag werde der Saharastaub weitestgehend aus Deutschland verschwunden sein, prognostiziert Jung. Das Wetter werde aber kühler, so der Meteorologe. Als Höchstwerte sagt Jung drei Grad im Südosten, fünf bis sechs Grad in den meisten Teilen Deutschlands und bis zu sieben Grad im Westen voraus.

Schneeflocken könnten am Freitag sogar bis in die Täler fallen. Im Alpenrand liege die Schneefallhöhe bei 500 Meter, so die Prognose. Aber auch in den Mittelgebirgen, also im Erzgebirge, im Thüringer Wald und im Harz könne die eine oder andere Flocke vom Himmel fallen. Dort seien „stellenweise ein paar Zentimeter Neuschnee möglich“, so Jung.

In den Nächten am Wochenende kann es leichten Frost geben. Insbesondere am Sonntagmorgen (07.03.2021) werde Frost weit verbreitet sein, so der Experte. Frei von Frost bleibe es hingegen in den Küstenregionen der Nord- und Ostsee.

„Märzwinter“ in Deutschland – Wetter-Experte rechnet mit Kältesturz

Update vom Mittwoch, 03.03.2021, 13.00 Uhr: Es kommt ein „kurzer, aber recht deftiger Märzwinter-Einbruch“, sagt Dominik Jung, Wetterexperte von wetter.net, für die zweite Wochenhälfte voraus. Der Temperatursturz komme am morgigen Donnerstag (04.03.2021).

Das Hoch Jacqueline, das uns in den vergangenen Tagen noch Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen beschert hat, habe sich seit Dienstag immer mehr zurückgezogen. Nun beherrschten Tiefausläufer unser Wetter, so Schenk. Dadurch werde es von nun an wechselhafter.

Am heutigen Mittwoch (03.03.2021) ist es mit sieben Grad im Norden schon deutlich frischer, im Osten klettern die Temperaturen laut Schenk auf bis zu acht Grad, in der Mitte Deutschlands auf zwölf Grad und im Süden gibt es sogar noch bis zu 14 Grad.

Wetter in Deutschland: Regen soll erst Mitte nächster Woche fallen

Am Donnerstag würden es früh im Norden nur null bis minus zwei Grad werden. Anderswo in Deutschland hielten sich zwar die Plusgrade mit bis zu fünf Grad, jedoch sei auch hier stellenweise Bodenfrost möglich. Von Russland und Sibirien her ströme vor allem am Samstag ein Kältepolster in einer Höhe von 1500 Meter nach Deutschland.

Jung sagt mit Blick auf die Ensemble-Vorhersage Regen ab Mitte nächster Woche voraus. Bis dahin soll es eher trocken bleiben, auch wenn schon am Sonntag (07.03.2021) im Norden und Westen Regenwolken am Himmel sein würden.

„Märzwinter“ im Anmarsch – Erste Gewitter noch diese Woche?

+++ 17.54 Uhr: Schon in dieser Woche kann es in der Mitte Deutschlands zu einem ersten Gewitter kommen. Jan Schenk, Meteorologe von The Weather Channel, prognostiziert, dass am Donnerstag (04.03.2021) ein erstes frühlingshaftes Gewitter über Teile Deutschlands kommen wird.

Die Gewitterlage am Donnerstag soll sich von der Eifel bis nach Leipzig ziehen, aber auch in Hessen und Franken bemerkbar sein. Dabei handele es sich aber um „keine schwere Gewitterlage“, wie Schenk betont.

Wetter: Am Donnerstag kann es in Deutschland gewittern

Sie entstehen laut Schenk, weil die Sonne dafür sorgt, dass sich zwischen den Wolken der Boden erwärmt. Hinzu komme am Donnerstag eine Kaltfront aus dem Norden und somit die zweite Zutat für ein Gewitter. Die kalte und die wärmere Schicht sollen dann aufeinander treffen und müssen sich ausgleichen. Ein leichtes Gewitter entsteht.

Winterlandschaft in Deutschland. Die Kälte soll im März zurückkehren. (Symbolbild)

Schenk gibt aber auch sofort Entwarnung. Es werde vermutlich blitzen, aber keine Sturmböen und wahrscheinlich auch keinen Starkregen geben.

„Märzwinter“ im Anmarsch – Experten sagen Kälte-Comeback für das Wochenende voraus

Update vom Dienstag, 02.03.2021, 13.20 Uhr: Der Dienstag (02.03.2021) ist laut den Wetterexperten der schönste Tag der Woche. Zumindest von den Sonnenstunden her und da besonders im Südwesten. Bernd Madlener, Meteorologe von wetter.com, erklärt, dass der Nebel, der sich vor allem im Norden und Nordosten aber auch in See- und Flussgegenden gebildet hat, sich vom Süden her schnell auflöst.

Aus diesem Grund bekäme der Süden und Südwesten am Dienstag bis zu elf Stunden Sonne ab, während die Sonnenscheindauer im Nordosten bei vier bis acht Stunden liege. Des Weiteren sind sich Madlener und der Wetterexperte von wetter.net, Dominik Jung, einig, dass das Hochdruckgebiet „Jacqueline wetterbestimmend für ganz Europa“ ist.

Wetter in Deutschland: Temperatursturz am Wochenende

Am Dienstag klettern die Temperaturen laut den Meteorologen im Norden, wo der Nebel hartnäckiger ist, nur auf drei bis acht Grad, während sie im Süden und Südwesten auf bis zu 17 Grad hochgehen. Ab Mittwoch bilden sich laut Jung von Westen von den Benelux-Staaten her die ersten Regenwolken.

Den Temperatursturz sagt Jung für das kommende Wochenende (06. und 07.03.2021) voraus. Danach sollen sich die Temperaturen jedoch erholen und wieder auf zehn bis zwölf Grad steigen. Somit halte sich der „Märzwinter“ nicht nachhaltig.

Wetter: Typischer März in Deutschland

Das europäische Wettermodell sagt laut Jung einen März voraus, der im Großen und Ganzen im Wetter-Durchschnitt bleiben soll. In dieser Woche (01.-08.03.2021) soll es laut dem Modell im Süden wärmer als Durchschnitt werden. Die kommende Woche hingegen soll weitestgehend „normal temperiert“ sein.

Für die letzte Märzwoche prognostiziert das europäische Wettermodell wärmere Temperaturen als im Wetterdurchschnitt, besonders im Osten und Süden des Landes.

„Märzwinter“ im Anmarsch – Experten sagen Kälte-Comeback voraus

Update vom Montag, 01.03.2021, 10.00 Uhr: So sonnig und frühlingshaft, wie es am Montag (01.03.2021) vielerorts in Deutschland ist, geht es in der zweiten Wochenhälfte nicht weiter. Die Temperaturen stürzen in den winterlichen Keller. Frühlingsgefühle werden durch eine späte kalte Wetterfront vorübergehend ausgebremst.

Laut Wetterexperten hält der „Märzwinter“ Einzug in Deutschland. (Archivfoto)

Björn Goldhausen, Meteorologe bei WetterOnline, erklärt, warum das typisch für den März ist. Eine Rückkehr zum Winterwetter sei im März nichts Ungewöhnliches. Es ist laut Goldhausen sogar so typisch, dass Wetterexperte dafür sogar einen eigenen Namen haben: den „Märzwinter“. Damit ist der Wintereinbruch in der ersten Märzhälfte in Mitteleuropa gemeint.

Wetter in Deutschland: Der „Märzwinter“ kommt

„Dabei wird in den meisten Fällen Polarluft aus Ost- und Nordosteuropa herangeführt. Besonders nachts friert es dann häufig“, erklärt der Meteorologe. Eistage seien aber selten, da die Sonneneinstrahlung zunehme und die Tage immer länger werden, so Goldhausen. Schneedecken in tieferen Lagen hielten sich in der Regel nur ein bis zwei Tage. Bei Pflanzen, die an warmen Tagen zuvor schon aus der Erde schauten, und bei anderer Vegetation komme es zu einer Entwicklungsverzögerung.

„Am Donnerstag (04.03.2021) überquert uns aus Norden eine Kaltfront und die Temperaturen sinken deutlich. Zum Start ins Wochenende sind dann sogar Schneeschauer bis in tiefe Lagen möglich“, so Goldhausen. Am ersten Märzwochenende vertreibe aber ein neues Hoch die Schauerwolken. Dennoch bleibe es nach den frostigen Morgenstunden auch tagsüber mit Höchsttemperaturen um die 5 Grad Celsius kühl.

Über die zweite Märzwoche kann Meteorologe Goldhausen noch keine eindeutige Prognose voraussagen. „Wie es anschließend weitergeht, ist noch unsicher: Einerseits ist es möglich, dass atlantische Tiefs über Westeuropa in Richtung Mittelmeer vorstoßen. Andererseits könnten die Tiefs einen nördlicheren Weg wählen, was für uns deutlich wechselhafteres Wetter mit Regen und Schnee zur Folge hätte“, erklärt Goldhausen. Dennoch sei mehr warmes Frühlingswetter zu erwarten.

Wetter in Deutschland – Der März wird kühl

Deutlich kälter sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel, den März 2021 voraus: „In der ersten Märzwoche geht es ein bisschen runter, in der zweiten Märzwoche schon sehr viel deutlicher, wahrscheinlich schon unter den klimatologischen Schnitt.“ Laut Angaben des Wetterexperten soll der März in diesem Jahr „kälter als im Durchschnitt“ werden. Der liegt bei übrigens 3,6 Grad.

Schenk prognostiziert, dass die Kälte sehr wahrscheinlich aus dem Osten kommen werde. Dort herrschen aktuell Minusgrade im zweistelligen Bereich. So kalt wie in der ersten Februarhälfte soll es bei uns aber nicht nochmal werden. Ein ordentlicher Kälteschub ist aber laut The Weather Channel allemal drin: „Eine Winterlage wird nochmal auf uns zukommen. Da können wir uns ziemlich sicher sein, dass das nochmal passiert“, so Schenk. Bis Ende März könne diese Kälte anhalten.

Wetter: Nebel, Frost und Wind ‒ Das kommt auf Deutschland zu

Update vom Sonntag, 28.02.2021, 10.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über Nebel, Frost und Wind in Deutschland. Ein Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über England sorgt für ruhiges Wetter. Eingeflossene Polarluft erwärmt sich. Am Sonntag sind Temperaturen zwischen fünf und zwölf Grad zu erwarten.

Im Nordwesten Deutschlands kann es morgens nebelig werden. Zum Vormittag wird sich der Nebel auflösen - oder zumindest verbessern. Von Sonntag auf Montag kann es erneut zu Nebel kommen. Sowohl am Sonntagmorgen als auch am Montag ist mit Sichtweiten von teils unter 150 Metern zu rechnen.

Wetter in Deutschland: DWD kündigt Sturm im Schwarzwald an

WochentagWetterprognose
Montag (01.03.2021)6 bis 13 Grad
Dienstag (02.03.2021)4 bis 15 Grad
Mittwoch (03.03.2021)6 bis 16 Grad

Am Sonntagmorgen kündigt der DWD in der Mitte und im Süden leichten Frost bis -4 Grad an. In der Nacht zum Montag kann es in diesen Teilen Deutschlands ebenfalls zu leichtem Frost zwischen -3 und -6 Grad kommen.

Im Gebiet des Schwarzwalds (Baden-Württemberg) muss weiterhin mit stürmischen Böen oder Sturmböen (Bft 8 bis 9) gerechnet werden. In exponierten Lagen können sich diese zu schweren Sturmböen (Bft 10, bis 100 km/h) weiterentwickelt. Im Laufe des Vormittags soll der Wind nachlassen.

Wetter in Deutschland: So werden die Temperatur in den folgenden Tagen

So geht es mit den Temperaturen in Deutschland laut Wetteronline in den nächsten Tagen weiter:

Wetter in Deutschland: Zwei Temperatur-Modelle für März

Update vom Samstag, 27.02.2021, 16.42 Uhr: Bisher ist das Wetter 2021 in Deutschland sehr abwechslungsreich. Nach dem Kälteeinbruch mit Glätte und Schnee folgten Mitte Februar frühlingshafte Temperaturen und Sonne. Wie wetter.de berichtet, folgt nun wieder eine Kaltfront.

Derzeit gibt es zwei verschiedene Vorhersagen-Modelle für den März. Einerseits ist da das europäische, andererseits das amerikanische Wetter-Modell. Laut diesem Modell erwartet Deutschland in der kommenden Woche nur ein kurzzeitiger Kälte-Einbruch. Vor allem im Norden und Osten würde es dann kälter werden. Das europäische Modell sagt eine Rückkehr des Winters voraus, inklusive Schnee und Dauerfrost.

Zunächst fallen die Temperaturen nur leicht ab, ab Donnerstag kommt dann der Kälte-Einbruch nach Deutschland. Wie lange er bleibt, bleibt abzuwarten.

Wetter in Deutschland: Temperatur-Wende durch Kaltfront - Regen und Frost?

Update vom Samstag, 27.02.2021, 13.15 Uhr: In weiten Teilen Deutschlands soll das Wetter am Samstagabend und Sonntagfrüh Frost mit sich bringen. Eine Kaltfront kann in den südlichen Teilen Deutschlands erneut zu Regen führen - sie ist außerdem für den bevorstehenden Wetterumschwung in ganz Deutschland mitverantwortlich.

Vorbei soll es sein mit frühlingshaften Temperaturen - und Februar-Wärmerekorden. Am Samstag ist mit Temperaturen zwischen zwei und maximal zwölf Grad zu rechnen. In der Mitte und im Süden Deutschlands sollte zwischenzeitlich mit Nebel und Nebelfeldern gerechnet werden. In Teilen von Baden-Württemberg (Schwarzwald-Region) wurde vom Deutschen Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung wegen Sturmböen veröffentlicht.

Deutschland: Kommt ab März wieder der Winter? Experte gibt Wetter-Prognose 

Update vom Freitag, 26.02.2021, 12.40 Uhr: Der erst angekündigte Blutregen dürfte für weite Teile in Deutschland ausbleiben. Laut wetter.net wird in den kommenden Tagen zwar häufiger Regen erwartet, die Niederschlagsmengen seien aber zu gering, um eine rötliche Färbung des Regens wahrnehmen zu können. Der Sahara-Staub verschwindet dadurch aber aus der Atmosphäre - er wird sozusagen „ausgewaschen“.

In den meisten Regionen bleibt das Wetter aber die nächsten Tage relativ freundlich und überwiegend trocken. Von den sommerlichen Temperaturen müssen wir uns jedoch vorerst verabschieden: Ab Freitag (26.02.2021) wird es deutlich milder als die letzten Tage, an denen das Thermometer teilweise 20 Grad oder mehr anzeigte. Anfang März wird eine Kaltfront über Deutschland erwartet, die teils frostige Temperaturen zwischen 0 und -4 Grad zurückbringen soll. Jedoch betreffe dies hauptsächlich Höhenlagen ab 1.500 Meter.

Wie Meteorologe Dominik Jung berichtet, reiche dieser Wetter-Umschwung jedoch nicht aus, um auch den Tälern Winterwetter und Schnee zu bescheren. Trotz allem bleibt eine genaue Vorhersage für das erste Märzwochenende (06.03.2021 - 07.03.20201) noch aus. Die Wettermodelle würden bisher noch zu stark schwanken, um eine klare Prognose geben zu können.

Wetter in Deutschland: Kommt bald der Blutregen? Kaltfront zieht heran

Update vom Donnerstag, 25.02.2021, 14.18 Uhr: Der Februar bleibt ein einziges Wechselbad der Temperaturen. Herrschte zu Beginn des Monats noch Schnee-Chaos, stimmen die letzten Tage hingegen schon auf den Frühling ein. Laut Meterologe Dominik Jung kommt aber jetzt etwas ganz anderes auf uns zu: „Blutregen“.

Was erst einmal etwas gruselig klingt, ist laut Jung „im Grunde nichts anderes als Saharastaub, der von Regentropfen aus der Atmosphäre gewaschen wird“. Dies sorgt dann für eine gelb-rötliche Tönung des Himmels.

Zudem dürfte es nach dem mittlerweile wieder abziehenden Frühlingshoch „Ilonka“ in den kommenden Tagen etwas kälter werden. Aufgrund einer Kaltfront sind dann am Wochenende eher gewohnte Februartemperaturen zu erwarten, bevor Hoch „Jacqueline“ daraufhin für milderes Klima sorgen soll.

Wetter in Deutschland: Wintertemperaturen könnten im März noch einmal zurückkehren

Update vom Mittwoch, 24.02.2021, 15.50 Uhr: Nach dem Wintereinbruch in der vergangenen Woche mit Minusgraden, Schnee und Glätte zeigt sich das Wetter in dieser Woche frühlingshaft. Nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sorgt ein Hoch mit Schwerpunkt über Südosteuropa dafür, dass die Temperaturen teilweise weiter an der 20-Grad-Marke kratzen.

Allerdings hat sich der Winter offenbar noch nicht endgültig verabschiedet. Im März könnte es wieder kälter werden. Grund dafür könnte nach Ansicht von RTL-Meteorologe Björn Alexander der sogenannte Polarwirbel sein. „Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass er sich wieder etwas regenerieren kann. Allerdings ist es so, dass es oft um die 10 bis 14 Tage dauert, bis wir die Auswirkungen dieses durchaus komplexen Prozesses auch bei unserem Wetter zu spüren bekommen“, wird der Experte von wetter.de zitiert.

Wetter in Deutschland: Nachhall des Polarwirbels?

Laut dem Meteorologen könnte der „Nachhall des Polarwirbels“ das Wetter in Deutschland noch länger beeinflussen. Erste Modellberechnungen sehen die 15 Grad und mehr erst für Ende März oder Anfang April. „Wo der regenerierte Polarwirbel mit seinem Kern schlussendlich genau liegt und ob wir dann Ende Februar oder im März sogar wieder auf der kalten Seite liegen, ist noch völlig offen“, so der Meteorologe.

Wetter in Deutschland: Saharastaub sorgt für besonderes Phänomen

Update vom Dienstag, 23.02.2021, 9 Uhr: Im Februar gab es immer wieder sonnige Tage, auch am Dienstag soll es viel Sonnenschein geben. Aber auch mit Frost und Nebel muss örtlich gerechnet werden. Kompakte Wolken ziehen über Deutschland - und bringen teilweise Saharastaub mit: Der ADAC warnt vor Schäden am Auto. Wir geben Tipps, wie Sie sie vermeiden.

Das Wetter in Deutschland zeigt sich heute also von der durchwachsenen Seite: Im Norden ist es wolkig bis stark bewölkt. Im Westen kommt die Sonne durch, aber auch hier ist zeitweise mit dichten Wolkenfeldern zu rechnen.

Immer wieder kann es zu kleinen Regenschauern kommen, doch es bleibt vorwiegend trocken. Es bleibt trotz Wolken und Regen bei milden Temperaturen mit Höchstwerten zwischen 14 und 20 Grad. Das berichtet wetter.com.

Pollenflug in Deutschland: Erle und Hasel

Auch am Dienstag müssen Allergiker auf den Pollenflug von Erle (hohe Belastung) und Hasel (erhöhte Belastung) achten. Eine Pollenallergie kann im schlimmsten Fall zu Bronchialasthma führen.

Für folgende Pollen wird im Pollenflugkalender ein mögliches Vorkommen im Februar prognostiziert:

  • Ulme
  • Weide
  • Pappel
  • Ahorn
  • Eibe
  • Birke
  • Eiche
  • Esche
  • Hainbuche

Wetter in Deutschland: Milde Luft bringt erhöhten Pollenflug 

Update vom Montag, 22.02.2021, 21.28 Uhr: Viele Menschen leiden unter Pollenallergien. Betroffene klagen dann häufig über ständiges Niesen und eine laufende Nase. In den kommenden Tagen kurbelt das milde Wetter und die Sonne den Pollenflug in Deutschland an.

Vor allem im Flachland muss während trockener Phasen mit einer hohen Belastung durch Haselpollenflug gerechnet werden. Für den Erlenflug gilt eine erhöhte Belastung, wie wetter.com berichtet. Auch erste Ulmen, Weiden und Pappeln beginnen langsam zu blühen.

Wetter in Deutschland: Es bleibt sonnig und warm

Update vom Montag, 22.02.2021, 13.50 Uhr: Am Wochenende konnten sich die Menschen bereits an dem warmen Wetter erfreuen. Die Temperaturen bleiben auch in dieser Woche frühlingshaft. Vielerorts kommt die Sonne heraus. Die milde Luft kommt mit einem Hoch nach Deutschland, dass seinen Schwerpunkt über Südosteuropa hat. Der warme Wind kann auch Sahara-Sand mitbringen (siehe Update vom 21.02.2021, 11.12 Uhr).

Am Vormittag und in der Nacht zum Dienstag muss gebietsweise mit leichtem Frost gerechnet werden. Dies berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Darüber hinaus kann es vereinzelt zu zähen Nebelfeldern kommen. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Die Höchstwerte am Montag liegen in Deutschland laut DWD zwischen 12 und 20 Grad. In der Nacht kann es gebietsweise zu Minusgraden kommen (Südbayern).

Bleibt das Wetter sonnig? So geht es mit den Temperaturen in Deutschland laut Wetteronline in den nächsten Tagen weiter:

WochentagWetterprognose
Dienstag (23.02.2021)14 bis 19 Grad
Mittwoch (24.02.2021)16 bis 20 Grad
Donnerstag (25.02.2021)14 bis 19 Grad

Wetter in Deutschland: Meteorologen erwarten Wetter-Phänomen

Update vom Sonntag, 21.02.2021, 11.12 Uhr: Warmer Wind aus Süden kommend beschert uns derzeit frühlingshafte Temperaturen und sonniges Wetter. In einigen Gebieten von Deutschland wird sogar die 20 Grad-Marke geknackt. Doch die heißen Windströme wirbeln auch feinen Sand aus der Wüste der Sahara auf, der dann über das Mittelmeer bis zu uns nach Europa zieht.

Laut einem Wetter-Bericht des Weather-Channels wird der Saharastaub Anfang kommender Woche erwartet, soll sich aber relativ schnell wieder verziehen. Die Staubwolke sei sogar von Montag (22.02.2021) bis Dienstag (23.02.2021) mit dem bloßen Auge erkennbar und in weiten Teilen von Deutschland könne man dann einen gelblich leuchtenden Himmel beobachten. Auch seien rötliche Spuren des Sandes auf Fenster- und Windschutzscheiben möglich.

Durch eine hohe Konzentration von Staub sind auch negative gesundheitliche Folgen möglich. Besonders Menschen mit einer Asthmaerkrankung oder einer Pollenallergie sind davon betroffen. Durch die hohen Temperaturen und das schöne Wetter beginnt bereits der Pollenflug, der zusätzlich zu dem Wüstensand die Schleimhäute extrem belasten könnte. Das seltene Wetter-Phänomen sorge in Deutschland* außerdem zu einer Verschlechterung der Luftqualität. So soll das Wetter in Deutschland laut wetter.net in den kommenden Tagen werden:

Sonntag (21.02.2021)8 bis 20 Grad, strahlender Sonnenschein
Montag (22.02.2021)9 bis 19 Grad, nach einzelnen Nebelfeldern sonnig
Dienstag (23.02.2021)12 bis 20 Grad, strahlender Sonnenschein

Wetter in Deutschland: Warme Windströme bringen frühlingshafte Temperaturen

Update vom Freitag, 19.02.2021, 17.03 Uhr: Vor einer Woche war in vielen Teilen von Deutschland noch alles weiß und winterlich - doch nun stehen uns am kommenden Wochenende bereits frühlingshafte Temperaturen bevor. Bei diesem Wetter-Umschwung spielt der Wind eine ganz entscheidende Rolle.

Die Winterjacken können erstmal wieder in den Schrank: Aus Süden kommende Windströmungen bis Stärke 4 vertreiben die Kälte und bringen zweistellige Temperaturen und schönes Wetter mit sich. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen und der Mitte von Deutschland kann es vielerorts sogar bis zu 20 Grad warm werden. Lokal kommt es zwar vermehrt zu Nebel, doch in vielen Regionen strahlt tagsüber die Sonne.

Wetter in Deutschland: Der Frühling steht vor der Tür - Starker Temperaturanstieg erwartet

+++ 16.42 Uhr: „Nach der eisigen Februarkälte taut Deutschland allmählich auf. Der Frühling gibt sein erstes Gastspiel 2021. Vom vergangenen zum jetzt bevorstehenden Wochenende haben wir es mit einem Temperatursprung von 34 Grad zu tun. Das ist sehr bemerkenswert“, sagt Alban Burster, Meteorologe bei wetter.com. Am Freitag (19.02.2021) können in der Mitte Deutschlands schon bis zu sieben Sonnenstunden erreicht werden.

Die Ursache des Frühling-Frühstarts ist laut Meteorologen subtropische Warmluft, die in einem Korridor zwischen zwei Hochdruckgebieten über Ost- und Südeuropa und einem kräftigen Tiefdruckgebiet über dem Atlantik ungehindert nach Deutschland strömen kann.

Durch den plötzlichen Temperaturanstieg explodiert die Vegetation förmlich - sehr zum Leiden vieler Allergiker. Schon jetzt muss mit einer erhöhten Belastung durch Erlenpollen gerechnet. Haselpollen sind ebenfalls bereits unterwegs. Bei den vorhergesagten 20 Grad und frühlingshaftem Wetter wird die Belastung laut Meteorologen weiter ansteigen.

Wetter in Deutschland: Extremer Wetterwechsel steht bevor

Erstmeldung vom Donnerstag, 18.02.2021, 8.51 Uhr: Kassel - Minustemperaturen, Frost und Glätte: Im Februar sind weite Teile in Deutschland im Schnee versunken. Das sorgte für Chaos auf den Straßen, der öffentliche Nahverkehr in Kassel lag für einige Tage komplett still. Jetzt steht allerdings ein extremer Wetterwechsel bevor.

Der Frühling setzt nun Mitte Februar blitzartig ein. Wie das Wetterportal wetter.net berichtet, erwartet Deutschland in den kommenden Tagen bis zum Wochenende strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen.

Wetter in Deutschland: Frühlingshafte Temperaturen zu erwarten

„So einen krassen Wetterwechsel erlebt man auch als Meteorologe nur selten. Der Februar 2021 kippt nun total in die andere Richtung. Nach extrem kalt, kommt nun extrem warm“, erwartet Dominik Jung, Diplom-Meteorologe, gegenüber wetter.net. Ab dem Wochenende soll sich ein richtiges Frühlingshoch aufbauen.

Das frühlingshafte Wetter von Westen setzt sich auch in den nördlichen und östlichen Landesteilen durch. In einigen Regionen, wie am Rhein, sind am Sonntag sogar knapp 20 Grad möglich. In der Sonne soll es sich dem Wetter-Experten zufolge noch wärmer anfühlen. „Da kann also das T-Shirt raus und den Grill kann man durchaus auch schon startklar machen“, erklärt Jung.

Wetter in Deutschland: In einigen Regionen kann es noch Glatt werden

„Ich wage die Prognose, dass der Monat am Ende sogar noch leicht zu mild ausfallen könnte, denn wir erwarten nun etliche Tage mit extrem hohen Werten am Stück. Wer hätte das vor einer Woche noch gedacht?“, so der Experte. Bis zum Wochenende dürfte Deutschland also zum größten Teil schneefrei sein.

Wetter am Wochenende in Deutschland
Freitag (19.02.2021)7 bis 13 Grad, Mix aus Sonne und Wolken
Samstag (20.02.2021)8 bis 17 Grad, meist freundlich und trocken
Sonntag (21.02.2021) 12 bis 20 Grad, viel Sonnenschein und sehr warm

Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten. In der Südhälfte ist nach Informationen von wetter.de immer noch mit Frost zu rechnen - vor allem in den klaren Nächten am Donnerstag (18.02.2021), Samstag (20.02.2021) und Sonntag (21.02.2021). Davon abgesehen bleiben tagsüber die milden Temperaturen bis Anfang nächster Woche erhalten.

Erst zum Ende des Monats könnte das Wetter in Deutschland* wieder kühler und wechselhafter werden. Zu einer ähnlichen Prognose kommt auch Dominik Jung: „Es bleibt mindestens sieben Tage extrem warm, danach wird es nur etwas kühler. Ein Märzwinter ist aber erstmal nicht in Sicht.“ Einen extremen Wintereinbruch dürfte es also bis Anfangs März nicht geben. Auch in Hessen und Niedersachsen soll das Wetter besser werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sollen die Temperaturen je nach Lage auf bis zu 12 Grad ansteigen. (Sandra Böhm, Nail Akkoyun, Alina Schröder, Helena Gries, Karolin Schäfer) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN-MEDIA.

Rubriklistenbild: © WetterOnline

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